Roland Schlinger im Verletzungspech – mehrere Wochen Pause wegen Muskelfaserriss
Wieder Pech für Nationalteamspieler Roland Schlinger: nach dem gerade ausgeheilten Nasenbeinbruch, den sich der Deutschland-Legionär erst Anfang Oktober zugezogen hat, setzt ihn nun ein Muskelfaserriss im Oberschenkel für drei bis sechs Wochen außer Gefecht.
Der Jus-Student hat sich beim Aufwärmen zum letzten Meisterschaftsspiel nach einer Zerrung einen sieben Zentimeter langen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel zugezogen. Schlinger wird nun in Balingen mit Ultraschall, Strom und Laser behandelt und unterzieht sich zudem einer kinesiologischen Behandlung, die Blockaden im Körper löst. Schlinger: „Ich hoffe, dass ich mit dieser zusätzlichen Behandlung den Genesungsfortschritt noch weiter vorantreiben kann. Ich will in keinem Fall sechs Wochen pausieren müssen, will der Mannschaft in den Heimspielen, die wir jetzt vor uns haben, helfen. Nächste Woche nach dem MRT weiß ich mehr, wie lange ich wirklich ausfallen werde.“ Im Moment kann Schlinger bereits wieder laufen, an einen kompletten Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining ist aber noch nicht zu denken. Balingen-Trainer Rolf Brack: „Das trifft uns hart. Wir haben zwar Alternativen, die aber sind allesamt schwächer als ein gesunder Schlinger.“
Für Österreichs Nationalteam ist es bereits der dritte prominente Ausfall in dieser Saison: Kapitän Viktor Szilagyi zieht sich Anfang September einen Bänderriss im Ellenbogen zu und feiert erst vor kurzem das Comeback bei der SG Flensburg Handewitt und Conny Wilczynski fällt nach einem Achillessehnenriss sechs bis acht Monate aus.
Presseaussendung ÖHB
23.11.2011