Rückflug statt Comeback: Mario Scheiber tritt Heimreise an

Der Osttiroler Mario Scheiber hat sich in der vergangenen Woche beim Abfahrtstraining in Vail (USA) eine Rückenverletzung zugezogen. Trotz intensiver Behandlungen durch die ärztliche Abteilung des ÖSV in den letzten Tagen kann Scheiber bei den anstehenden Rennen von Lake Louise (26.11. Abfahrt und 27.11. Super-G) und Beaver Creek (2.12. Abfahrt und 3.12. Super-G) nicht an den Start gehen. Eine genaue Diagnose kann erst nach weiteren Untersuchungen gestellt werden. Scheiber tritt noch heute die Heimreise an.

„Es ist mir richtig in den Rücken eingeschossen. Genau dort, wo ich schon einen Bandscheibenvorfall habe. Es strahlt zum Glück nicht aus. Ich kann kaum in die Hocke gehen“, so Scheiber.

„Das schmerzt natürlich sehr. In der letzten Saison hab ich schon den Großteil verpasst, jetzt beginnt es leider schon zu Beginn der Saison. Ich kenne diese Situation schon zur Genüge. Ich muss jetzt schauen, dass ich wieder fit werde, dem Körper die gewisse Zeit geben, und mich dann auf Gröden vorbereiten. Das ist jetzt mein Ziel“, so Mario Scheiber in einer ersten Stellungnahme.

Nach Rücksprache mit Teamarzt Helmuth Eggl und dem sportlichen Leiter der ÖSV-Herren, Mathias Berthold, wurde das beschlossen: „Leider hat sich die Situation bei Mario nicht verändert. Mario fliegt heute nach Hause. Dort wird er sich gleich nach seiner Ankunft genau untersuchen lassen, dann werden wir den Plan für die das nächste Rennen in Gröden festlegen“ , so Berthold.

Auch an einen Start in Beaver Creek wäre laut Berthold nicht zu denken gewesen: „Leider ist die Verletzung so gravierend, dass es keinen Sinn macht. Der Anspruch von Mario ist sicherlich nicht nur mitzufahren. Wenn er fährt, will er gut und um den Sieg mitfahren, das ist derzeit aber nicht möglich.“

Das heutige erste Abfahrtstraining wurde wegen starken Schneefalls (20 cm Neuschnee) abgesagt.

Presseinfo ÖSV

23.11.2011


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