Österreicherinnen verlieren in London gegen Angola knapp
Österreichs Frauen-Nationalteam wird an diesem Wochenende die Ehre zu Teil, als eine von sechs Nationen erstmals die neue Olympiahalle 2012 im Olympic Park in London zu testen. Im ersten von zwei Gruppenspielen allerdings muss sich Österreich Angola 33:35 geschlagen geben. Morgen reicht den Österreicherinnen ein plus-zwei-Sieg gegen Großbritannien für das Semifinale.
Österreich, das erstmals seit 2006 ohne Kapitänin Katrin Engel (Rückenverletzung) auskommen muss, startet schlecht in das Spiel gegen Angola. Man gerät von Beginn an ins Hintertreffen, ist nach sieben Minuten bereits 1:6 in Rückstand. Bis zur 20. Minute kann Angola einen vier-fünf-Tore-Vorsprung halten, dann holen die Österreicherinnen auf, kommen bis fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit auf minus eins heran. Am Ende jedoch geht Angola mit einem 17:12-Vorsprung in die Pause.
Ein ähnlicher Spielverlauf auch in der zweiten Halbzeit: Angola kann den drei-vier-Tore-Vorsprung immer halten, erst Mitte der zweiten Halbzeit kommt Österreich wieder bis auf ein Tor heran. Doch in den entscheidenden Situationen begehen die Österreicherinnen technische Fehler, Angola kann wieder einen Vorsprung herausspielen. Drei Minuten vor Schluss ist Angola bereits mit plus fünf vorne, die Österreicherinnen können in den Schlussminuten noch drei Tore aufholen und verlieren letztendlich mit 33:35 (12:17). Morgen reicht den Österreicherinnen ein plus-zwei-Sieg gegen Großbritannien, um ins Semifinale am Samstag einzuziehen.
Teamchef Herbert Müller: „Wir sind von Anfang an einem Rückstand hinterhergelaufen, haben aber tollen Kampfgeist bewiesen. Leider haben wir es in den wichtigen Phasen, in denen wir wieder rangekommen sind, nicht geschafft, noch nachzulegen. Auch unsere Deckung war heute nicht stark genug. Ein besonderes Lob möchte ich heute den beiden Stumvoll-Schwestern ausssprechen, die ihre Aufgabe bravourös gemeistert haben. Insgesamt ist es toll, hier zu spielen. Eine imposante Halle mit sehr viel Flair.“
Presseinfo ÖHB
24.11.2011