Fränzi Aufdenblatten verlässt die Weltcupbühne

Aufdenblatten

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Die 33-jährige Walliserin (CH) Fränzi Aufdenblatten verlässt die Weltcupbühne und beendet ihre Karriere als Profisportlerin. „Es war mein Kindheitstraum, einmal Skirennfahrerin zu werden. Ich durfte diesen Traum nun 14 Jahre lang als Beruf ausüben. Ich sehe es als grosses Privileg, den Zeitpunkt meines Rücktrittst selbst wählen zu können. Ich bin gesund und haben dem Skisport viel zu verdanken“, so kommentiert Fränzi Aufdenblatten den Entscheid, ihre Karriere am Ende der laufenden Saison zu beenden.

Die für ihren Humor und umgängliche Art bekannte und geschätzte Zermatterin startete im Jahr 2000 in Sestriere zu ihrem ersten Weltcuprennen (Riesenslalom) und fuhr insgesamt drei Mal aufs Podest. Im Super-G von Val d’Isère feierte sie im Dezember 2009 ihren einzigen Sieg. 2004 und 2006 erreichte sie je den dritten Rang in der Abfahrt (Haus im Ennstal & Bad Kleinkirchheim). „Ich blicke auf eine lange und spannende Karriere mit Hochs und Tiefs, Lachen und Tränen zurück. Dass einige denken, ich hätte resultatemässig mehr erreichen können, ehrt mich. Am Ende stehe ich nun anstatt mit 20 Podestplätzen mit 42 Top-10 Rängen zu Buche“.

Fränzi Aufdenblatten war drei Mal Teil der Schweizer Olympia Delegation (Salt Lake City 2002, Turin 2006, Sochi 2014), wobei sie mit ihrem 6. Rang im Super-G von Sotschi erst kürzlich ihr bestes Ergebnis an einem Grossanlass einfuhr. Den Entschluss zum Rücktritt, so Aufdenblatten, habe sie jedoch schon vor den Olympischen Spielen in Sotschi gefasst. Vorerst will Aufdenblatten vor heimischem Publikum bei der anstehende Weltcupabfahrt in Crans-Montana gut abschneiden. „Meinen Rücktritt hier im Wallis bekannt zu geben, ist natürlich ein besonders schöner Abschluss“, so Aufdenblatten.

Dem Sport wird die Speed-Spezialistin auch zukünftig erhalten bleiben. „Dank meinem Manager und langjährigen Freund Ralph Krieger von GPS Performance in Lausanne, habe ich die Möglichkeit, eine zweite Karriere im Sportmanagement zu beginnen. Darauf freue ich mich sehr“.

Presseinfo Swiss Ski

28.02.2014