Rapid Wien gastiert in Wiener Neustadt

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Englische Woche in der Bundesliga. Nach zwei Heimsiegen in Folge möchte Rapid Wien auch auswärts voll punkten, Grün-Weiß gastiert am Mittwoch ab 20.30 Uhr beim SC Wiener Neustadt.

Der Kampf um Platz 2 geht in die entscheidende Phase, traut man der Statistik, ist am Mittwoch (Ankick 20.30 Uhr) kein Torfestival zu erwarten. In den letzten vier Begegnungen der beiden Mannschaften in Wiener Neustadt fielen nämlich lediglich zwei Treffer, zwei torlosen Remis stehen je ein 1:0-Sieg der beiden Kontrahenten gegenüber. Rapid Wien wartet seit dem Derby-Sieg in Favoriten Ende Oktober auf einen heiß ersehnten Auswärtssieg, gegen Wiener Neustadt ließ die grün-weiße Defensive zumindest in den letzten vier direkten Duellen keinen einzigen Gegentreffer zu. Die drei bisherigen Saisonduelle endeten mit einem 4:0-Heimsieg für Rapid im Juli letzten Jahres, es folgten zwei 0:0 im Oktober in Wiener Neustadt und im Dezember in Hütteldorf.

Ohne Petsos, Wydra & Schaub nach NÖ
Personell muss Cheftrainer Zoran Barisic morgen auf den gesperrten Thanos Petsos verzichten, zudem ist U21-Teamspieler Louis Schaub bekanntlich nach seinem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich nicht einsatzbereit und des weiteren muss auch Dominik Wydra wegen Muskelproblemen im Leistenbereich passen. Mit Deni Alar ist einer der Torschützen vom vergangenen Wochenende fraglich (Oberschenkel). Zoran Barisic meint vor dem Spiel: „Unsere Marschroute ist ganz klar, wir wollen in Wiener Neustadt unbedingt gewinnen und offensiv ausgerichtet auftreten. Wir wissen, dass es wie immer in Wiener Neustadt keine leichte Aufgabe wird, ich erwarte ein kampfbetontes Match, bei dem wir alles geben müssen und werden, um unser Ziel zu erreichen“, so der 43 jährige Wiener und ergänzt: „Nach den zwei Siegen gegen Ried und Wolfsberg sollte die Mannschaft Selbstbewußtsein gestankt haben“. Zu Wiener Neustadt meint Barisic: „Die Mannschaft von Heimo Pfeifenberger hat ihre Spielweise im Vergleich zur Herbstsaison etwas geändert. Sie attackieren nun viel höher und rücken gut nach, damit sie ins Gegenpressing kommen. Trotz des klaren Ergebnisses in Salzburg hatten sie dort in der ersten Hälfte gute Möglichkeit um sogar in Führung zu gehen oder später auch auszugleichen. Wir wissen aber auch und haben zur Kenntnis genommen, dass bei Wiener Neustadt offensichtlich in dieser Partie einige Stammspieler für das Duell gegen Rapid geschont wurden und das sollte schon Motivation genug für meine Spieler sein.“

Barisic erwartet sich von seiner Mannschaft trotz der namhaften Ausfälle eine Leistungssteigerung im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen den WAC: „Idaelerweise sollten wir 90 Minuten so spielen, wie uns das gegen Wolfsberg lediglich in der Anfangs- und Schlussphase der Partie gelang. Wir wollen uns spielerisch steigern und den Ball laufen lassen, zudem den Gegner noch früher attackieren“, schließt der Wiener, der am Mittwoch sein 57. Pflichtspiel als Rapid-Cheftrainer begehen wird.

Medieninfo SK Rapid Wien

25.03.2014


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