Handball Tirol besiegt Bozen im letzten Testspiel

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Erfreuliches Ende der Testspielserie für Schwaz Handball Tirol: Beim zweiten Duell mit dem SSV Bozen feierte man in der heimischen Osthalle einen 24:22-Erfolg.

Nach der knappen Auswärtsniederlage vergangenen Freitag wollte sich Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL im zweiten Aufeinandertreffen mit dem italienischen Vizemeister unbedingt revanchieren – und dieser Wille war der Mannschaft des noch verletzten Spielertrainers Kresimir Marakovic von Beginn an anzumerken. Die Hausherren, die auch auf Christian Aigner und Mindaugaus Andriuska verzichten mussten, legten in der Osthalle einen guten Start hin, nach 15 Minuten führten sie 7:4. Danach schlichen sich jedoch vermehrt Fehler im Angriffsspiel ein. Die Südtiroler holten wieder auf und kamen vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit zum Ausgleich (9:9) – die letzten beiden Treffer des ersten Durchgangs gehörten dann auch den Gästen, wodurch diese eine 10:12-Pausenführung eroberten.

Die zweite Halbzeit sah zunächst klare Vorteile für Bozen, das sich bis auf fünf Tore Differenz absetzen konnte (11:16, 36.). Kresimir Marakovic wechselte munter durch und brachte etwa mit Manuel Hechenblaikner sowie Balthasar Huber frischen Wind. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL kämpfte sich nochmals zurück und erzielte schließlich in Minute 55 nach einer schönen Einzelleistung von Drago Perovic das 20:20. Kurz darauf zeichnete sich Keeper Michael Kalischnig aus und parierte einen Siebenmeterwurf, Josef Steiger netzte zum 21:20 und Alexander Wanitschek legte das 22:20 nach. Das Spiel war gekippt, ein erneut offener Schlagabtausch ging diesmal an Handball Tirol.

Kresimir Marakovic: „Das war eine tolle Mannschaftsleistung, wir sind als Kollektiv aufgetreten. Man hat gesehen, dass wir unbedingt mit einem positiven Erlebnis in die Meisterschaft starten wollten und das haben wir dank einer sehr starken Schlussviertelstunde auch geschafft. Die Abwehrarbeit hat mir das gesamte Spiel über sehr gut gefallen. Die technischen Fehler müssen wir noch reduzieren, die Abstimmung in der Offensive wird auch noch besser werden. Aber wir sind auf einem guten Weg, die Leistung stimmt mich sehr optimistisch.“

Medieninfo Handball Tirol

21.08.2014


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