Starke Bullen besiegen SK Rapid Wien

Red Bull Salzburg, SK Rapid Wien

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Red Bull Salzburg gewinnt am Sonntag den großen Schlager der 10. Runde der österreichischen Fußball-Bundesliga gegen den SK Rapid Wien vor über 25.000 Zuschauern nach ganz starker Leistung und klarer Dominanz über 90 Minuten mit 2:1 (0:0).

DIE MATCH-ANALYSE:
Nachdem der große Schlager in den ersten Minuten etwas zerfahren und doch von einigem Respekt geprägt war, übernahmen die Roten Bullen schnell das Kommando, kombinierten sehr gut nach vorne, setzten auch den einen oder anderen schnellen Vorstoß – mit dem Ergebnis, dass die Salzburger in der ersten Hälfte zu vier sehr guten Chancen durch Soriano (24.), Leitgeb (27.), Keita (36.) und Sabitzer (43.) kamen, daraus aber kein Kapital schlagen konnten.

Damit ging es trotz der Dominanz von Kampl & Co. mit einem 0:0 in die Kabinen. Nach dem Wechsel legten die Salzburger noch einen Gang zu, waren klar überlegen, hatten weitere Topchancen durch Alan (50., 54.), Schmitz (63.) und Sabitzer (65.) – der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor. Auch in der Folge drückten die ganz stark spielenden Roten Bullen, und wurden dann noch belohnt: Ganze 13 Sekunden nach seiner Einwechslung schoss Bruno zum 1:0 ein (84.), wenig später erhöhte Alan auf 2:0 (89.), ehe Prosenik in der Nachspielzeit das Anschlusstor gelang (94.). Das konnte am hochverdienten Sieg der Bullen aber nichts mehr ändern.

DIE TABELLENSITUATION:
Nach dem Sieg in Wien hält Red Bull Salzburg den Anschluss an Tabellenführer WAC, liegt mit 21 Punkten drei Zähler hinter den Kärntnern auf Rang zwei.

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE:
Nicht weniger als neun Spieler mussten die Roten Bullen heute vorgeben. Neben den Langzeitverletzten noch Andreas Ulmer, Christian Schwegler und Peter Ankersen (alle drei plagt eine Muskelverletzung) sowie den gesperrten Martin Hinteregger.
Andre Ramalho kassierte seine fünfte Gelbe Karte, fehlt damit im Heimspiel gegen Wiener Neustadt.
Der erst 17jährige Konrad Laimer kam heute zu seinem Bundesliga-Debüt
Gesichtet auf der Tribüne unter anderem Gerard Houllier, seines Zeichens Head of Global Soccer bei Red Bull, sowie ÖFB-Teamchef Marcel Koller.

DIE STIMMEN NACH DEM SPIEL:
Adi Hütter: „Ich möchte der Mannschaft heute ein Kompliment aussprechen. Wir waren gegen eine starke Rapid-Mannschaft von der ersten Minute das klar bessere Team und haben hochverdient gewonnen. Die Mannschaft hat eine Reaktion auf die zuletzt unangenehmen Wochen gezeigt. Das war für mich ganz wichtig. Als Trainer hat man eben ab und an mal ein Goldhändchen, heute waren die Einwechslungen von Erfolg gekrönt.“

Massimo Bruno: „Mein Tor war für die Mannschaft natürlich sehr wichtig. Aber auch für mich. Denn es ist nicht einfach, ein Spiel von der Bank aus zu verfolgen. Nach der Niederlagenserie war dieser Sieg unerhört wichtig für uns.“

Kevin Kampl: „Ich glaube, dass das heute schon wieder sehr gut ausgesehen hat. Wir sind sehr kompakt aufgetreten, der Sieg war extrem verdient. Ich muss der ganzen Mansnchaft ein Kompliment aussprechen.“

Stefan Ilsanker: „Wir haben uns für heute einiges vorgenommen, haben gezeigt, dass wir wieder da sind. Wir haben sehr gut verteidigt und somit nichts zugelassen. Gerade bei Rapid zu gewinnen, ist eine tolle Sache und nach den letzten Niederlagen in der Meisterschaft unerhört wichtig. Jetzt wollen wir natürlich darauf aufbauen.“

DATEN & FAKTEN:
Rapid: Novota – Pavelic, Sonnleitner, Dibon, Stangl – Schwab, Wydra – Schaub, S. Hofmann (66./Petsos), F. Kainz (73./Schobesberger) – Beric (84./Prosenik)

Salzburg: Gulacsi – Lazaro, Ilsanker, Ramalho, Schmitz – Kampl, Keita, Ch. Leitgeb, Sabitzer (84./Bruno) – Alan (92./Laimer), Soriano (77./Quaschner)

Bundesliga, Runde 10
SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg 1:2 (0:0)
Ernst Happel Stadion, Schiedsrichter Rene Eisner
Zuschauer: 25.300

Tore: Prosenik (94.) bzw Bruno (84.), Alan (89.)

Gelbe Karten: Wydra, Schwab bzw Ramalho, Ilsanker

Presseinfo FC Red Bull Salzburg/Redaktion

28.09.2014