Basketball, Basket Flames

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Eigentlich ist der vor allem aus den USA bekannte Black Friday ein freudiger Tag, kann man doch, ohne Umsatzsteuer bezahlen zu müssen, shoppen gehen solange es das Konto erlaubt. Der vergangene Freitag war allerdings in anderer Hinsicht schwarz. Die Basket Flames erwischten nämlich einen rabenschwarzen Freitag im Spiel gegen die Chin Min Dragons aus St. Pölten. Von Beginn weg war man chancenlos und ging sang- und klanglos mit 59:105 unter. „Uns haben zwar die Verletzten gefehlt, trotzdem war St. Pölten viel stärker“, bilanzierte Assistant Coach Roland Schönhofer.

St. Pölten machte von Beginn weg viel Druck in der Verteidigung. Die Flames, bei denen in der Anfangsphase mit Florian Pöcksteiner der nächste Stammspieler verletzt w.o. geben musste, kamen damit überhaupt nicht zurecht. Zahlreichen Ballverlusten folgten einfache Gegenangriffe der Drachen, die diese auch hochprozentig verwerteten. Auch von jenseits der Dreipunktelinie hatten die Niederösterreicher das Visier gut eingestellt. Nach zehn Minuten lagen die Flames bereits mit 14:33 zurück.

Danach ging jedoch kein Ruck durch die Mannschaft. Im Gegenteil! Die Köpfe hangen tief und nachdem die Drachen nicht vom Gas gingen, wanderten die Köpfe immer weiter gegen Erdmittelpunkt. Einer der wenigen Lichtblicke an diesem Tag bei den Flames war Mathieu Gillardin, der letztendlich auf 15 Punkte und sieben Rebounds kam. Aber auch er konnte die Niederlage nicht abwenden.

Am kommenden Wochenende warten gleich zwei äußerst wichtige Spiele auf die Flames. Am Samstag müssen Vladimir Gavranic und Co nach Salzburg, wo man unbedingt wieder in die Spur finden und einen Sieg mitnehmen möchte. Am Sonntag treffen die Flames in der 1. Runde des Flyeralarm Cup zuhause auf die derzeit entfesselt spielenden Villach Raiders.

BASKET FLAMES 59:105 Chin Min Dragons St. Pölten (14:33/31:60/43:85)

Scorer Flames: Gavranic 19, Gillardin 15, Haas 8, Müllner 7, Fuchs-Robetin 5, Koroschitz 4, Chyna 1, Pöcksteiner, Kaloyanov, Lanator; Rohrböck, Adrovic

Scorer Dragons: Bauch 16, Obermann 15, Speiser 14, Nikolic 14, Jagsch 13, C. Böck 11, Schranz 8, Weidner 6, Soldo 4, Marevac 2, Bernleithner 2, Radakovics

Presseinfo Basket Flames

30.11.2014