Christoph Bieler, ÖSV, Kuusamo

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Beim letzten Bewerb des Nordic Openings in Kuusamo/Ruka blieb den ÖSV-Teams heute leider ein Stockerlplatz verwährt. Österreich 2 beendete das Rennen auf Platz 5 (+41,6 sek) gefolgt von Österreich 1 auf Platz 6 (+44,5 sek). Einen ungefährdeten Sieg feierte Norwegen 1 (Klemetsen/Graabak), Deutschland 2 mit Eric Frenzel und Björn Kircheisen landete auf Platz 2 (+24,9 sek). Platz 3 sicherte sich Frankreich 1 (Lamy Chappuis/Braud) mit 31,2 Sekunden Rückstand.

Die ÖSV-Teams bildeten Bernhard Gruber und Philipp Orter (Österreich 1) und Christoph Bieler mit Bernhard Flaschberger (Österreich 2). Wobei Christoph Bieler, der älteste und erfahrenste Athlet des Starterfeldes gemeinsam mit Bernhard Flaschberger, dem jüngsten Athleten des Startfeldes, auf Punktejagd ging.
Der Sprungdurchgang lief für Bernhard Gruber nicht optimal. Mit 121,5 Metern musste er einige Sekunden auf der Schanze liegen lassen. Sein Teamkollege Philipp Orter schlug sich beim Springen besser, er setzte einen Satz mit 130,5 Meter in den Auslauf. Unterm Strich kassierten Gruber/Orter 1min 5sek Rückstand für den Teamsprint. Christoph Bieler und Bernhard Flaschberger verschafften sich mit 137m bzw. 127m eine etwas bessere Ausgangsposition fürs Rennen, ihr Rückstand betrug 31 Sekunden.

Norwegen 1 lief im Rennen von Beginn an vorne weg und feierte einen ungefährdeten Start- Ziel Sieg. Im Kampf um die Positionen 2 bis 6 war für beide rot-weiß roten Teams bis zur Schlussrunde alles drin. Erst in der Schlussrunde konnten die beiden Schlussläufer Flaschberger und Orter das hohe Tempo nicht mehr mitgehen.

Stimmen:

***Christoph Bieler:*** „Heute haben wir eine bessere Platzierung wahrscheinlich auf der Schanze verspielt. Mein Sprung war zwar nicht schlecht, aber ich hatte noch Luft nach oben. So war es in der Loipe heute dann schwierig, dranzubleiben. Mit Bernhard Flaschberger heute im Team zu starten war super, vor allem läuferisch zeigte er heute wieder eine super Performance. Das Gesamtresümee ist total positiv, es war ein guter Start in den Weltcupwinter. Läuferisch habe ich vielleicht noch etwas Luft nach oben. Jetzt ab nach Hause zum regenerieren, und dann werde ich alles daran setzen, in Lillehammer an die Form anzuknüpfen.“

***Bernhard Gruber:*** „Heute ist mir auf der Schanze einfach nichts geglückt. Trotz einem beherzten Kampf auf der Loipe und guten Laufzeiten war dann einfach nicht mehr drin. Das auflaufen auf die vorderen Plätze kostet da schon sehr viel Kraft, die dir dann schlussendlich gegen Ende des Rennens fehlt. Trotzdem ziehe ich ein positives Resümee vom Wochenende, der Stockerlplatz von gestern motiviert für die nächsten Bewerbe.“

***Audiointerview Christoph Eugen:***

Das Team tritt heute noch die Heimreise an und wird morgen Montag früh zurück in Österreich sein.

30.11.2014