Ibrahimovic, Schweden

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Neben dem Spiel Liechtenstein vs. Österreich standen in der EM-Quali-Gruppe G mit Montenegro vs. Russland und Moldawien vs. Schweden zwei weitere Begegnungen auf dem Programm. Während das Spiel in Podgorica als Skandalspiel in die Geschichtsbücher Einzug finden wird hat in Chisinau Superstar Ibrahimovic seinen großen Auftritt.

Werfen wir zuerst einen Blick nach Montenegro. Bereits nach wenigen Sekunden hab es in Podgorica einen Skandal: Torhüter Akinfejew wurde von einer Leuchtrakete aus dem Zuschauerraum am Nacken getroffen. Der Schlusmann der „Sbornaja“ musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach einer Pause von über 30 Minuten wurde das Spiel überraschend fortgesetzt. In der Folge lieferten beide Teams ein Spiel auf überschaubaren Niveau ab. Russland hatte die besseren Torchancen – Doch zählbares sollte für die Truppe von Startrainer Capello nicht herraussehen. In der 65. Minute eskalierte das Geschehen. Zuerst vergab Schirikow für Russland einen Elfmeter. Beim folgenden Einwurf landeten Gegenstände auf dem Spielfeld. Nachdem ein Gäste-Spieler diese den Schiedsrichter präsentierte wurde das Spiel abgebrochen.

Im zweiten Spiel feiert Schweden einen 2:0-Auswärtssieg in Moldawien. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bringt Superstar Zlatan Ibrahimovic sein Team auf die Siegerstraße. Zunächst wurde der Stürmer von Paris St. Germain bei einen Befreiungsschlag des Torhüters am Kopf getroffen. Der unfreiwillige Kopfball in der 46. Minute bedeutet das 0:1. In der Schlussphase sorgt der 32-jährige mit einen Elfmeter für den 0:2-Endstand.
Schweden beendet das Spiel am Ende personell dezimiert. Granqvist sieht in der Nachspielzeit (90. + 4.) die gelb-rote Karte.

Montenegro vs. Russland 0:0 (0:0) abgebrochen nach 66. Minuten
Podgorica, SR Aytekin (GER)

Tore: Fehlanzeige

Anm.: Schirikow (RUS) verschießt Elfmeter (65.)

Moldawien vs. Schweden 0:2 (0:0)
Chisinau, SR Bebek (CRO)

Tore: Ibrahimovic (46., 84./Elfmeter)

Gelb-rot: Granqvist (90.+4/Schweden)

27.03.2015