U19, Hermann Stadler

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Das U19-Nationalteam kämpft im letzten Spiel der Eliterunde gegen Italien am Dienstag (31. März, 13.00 Uhr, Wiener Neustadt) um den Aufstieg in die EM-Endrunde in Griechenland. Aufgrund des großen Zuschauerinteresses wurde das Spiel von der Akademie FK Austria Wien ins Stadion Wiener Neustadt verlegt. Über 2500 Zuschauer haben die Mannschaft vom Hermann Stadler in den Spielen gegen Schottland (1:2) und Kroatien (2:0) bereits unterstützt.

Das ÖFB-Team liegt in der Tabelle der Gruppe 6 vor dem letzten Spieltag mit drei Punkten einen Zähler hinter Schottland (4) auf Rang zwei. Dahinter folgen Italien (2) und Kroatien (1). Österreich ist auf Schützenhilfe der Kroaten angewiesen, die im Parallelspiel gegen Schottland nicht verlieren dürfen.

Die Mannschaft von Hermann Stadler sah sich in ihrer jungen Historie bereits mehrmals einem solchen Endspiel gegenüber. Vor zwei Jahren, damals als noch als U17, war man im letzten Spiel der Eliterunde gegen Georgien unter Siegzwang und zusätzlich auf den Ausgang des Parallelspiels angewiesen. Die Nerven hielten stand und das Team qualifizierte sich für die U17-EM, wo die ÖFB-Auswahl ebenfalls im letzten Gruppenspiel mit einem Sieg gegen die Schweiz das WM-Ticket buchen konnte.

„Italien ist ein sehr reifes und gut organisiertes Team mit einigen herausragenden Einzelspielern. Aber wir werden versuchen, auch gegen diesen starken Gegner unser Spiel durchzuziehen. Wir haben in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass wir in solchen Situationen unsere Leistung abrufen können. Diese Erfahrung ist für uns positiv“, so Stadler, der auf den gesperrten Philipp Lienhart verzichten muss. Manuel Haas und Stefan Jonovic sind hingegen wieder einsatzberechtigt.

Bei einem Sieg gegen Italien und einem gleichzeitigen Punktverlust der Schotten gegen Kroatien fährt die heimische Elf fix zur EM nach Griechenland. Im Falle eines ÖFB-Remis gegen die Italiener und eines Siegs der Kroaten hätten drei Teams vier Zähler. In diesem Fall wird die Tordifferenz der drei punktegleichen Mannschaften gegeneinander herangezogen. Kroatien dürfte aus heimischer Sicht nur mit maximal 2 Toren Unterschied gegen Schottland gewinnen. Nur die sieben Gruppensieger der Eliterunde qualifizieren sich neben Gastgeber Griechenland für das Turnier vom 6. bis zum 19. Juli 2015.

Medieninfo ÖFB

30.03.2015