Rotter, Vienna Capitals, Black Wing Linz, Halbfinale, Playoff, EBEL, Eishockey - Foto © Sportreport

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Zum elften Mal ging ein Spiel in den Playoffs 2015 in eine Overtime (Rekord)! Nach 68 Minuten bejubelten die UPC Vienna Capitals einen 2:1-Sieg in Linz und damit den Finaleinzug! Matchwinner war Rafael Rotter.

Drittel eins war von Strafen geprägt, gleich elf Mal öffnete sich die Strafbanktür. Bereits zu Beginn bot sich den Capitals für 1:19 Minuten ein 5-gegen-3-Powerplay, Linz verteidigte aber geschickt und überstand diese heikle Phase so unbeschadet. Besser machten es die Hausherren, die ihr erstes Überzahlspiel zum 1:0 nützten: Nach perfekten Querpass von Sebastien Piche schoss Jason Ulmer ins leere Tor ein (6.). Die Oberösterreicher waren in der Folge das gefährlichere und aktivere Team, Goalie Matt Zaba hielt sein Team aber im Spiel. Wien hatte auch seine Chancen durch Peter MacArthur (2x) und Matt Watkins (aus kurzer Distanz). Als alle bereits mit einer Pausenführung von Linz rechneten, schlugen die Bundeshauptstädter dann auch tatschlich noch zu: Matt Watkins brachte den Puck vorm Tor zu Kris Foucault, der 1,6 Sekunden vor Drittelende zum 1:1 ins leere Tor einschoss.Drittel eins war von Strafen geprägt, gleich elf Mal öffnete sich die Strafbanktür. Bereits zu Beginn bot sich den Capitals für 1:19 Minuten ein 5-gegen-3-Powerplay, Linz verteidigte aber geschickt und überstand diese heikle Phase so unbeschadet. Besser machten es die Hausherren, die ihr erstes Überzahlspiel zum 1:0 nützten: Nach perfekten Querpass von Sebastien Piche schoss Jason Ulmer ins leere Tor ein (6.). Die Oberösterreicher waren in der Folge das gefährlichere und aktivere Team, Goalie Matt Zaba hielt sein Team aber im Spiel. Wien hatte auch seine Chancen durch Peter MacArthur (2x) und Matt Watkins (aus kurzer Distanz). Als alle bereits mit einer Pausenführung von Linz rechneten, schlugen die Bundeshauptstädter dann auch tatschlich noch zu: Matt Watkins brachte den Puck vorm Tor zu Kris Foucault, der 1,6 Sekunden vor Drittelende zum 1:1 ins leere Tor einschoss.

Die UPC Vienna Capitals spielten im zweiten Drittel gleich dreimal in Überzahl und waren dadurch auch spielerisch überlegen: Ein Powerplay-Treffer von Brett Carson aus der Halbdistanz wurde von den Schiris nach Videobeweis aberkannt, da zuvor das Tor aus der Verankerung gerutscht war. Die Linzer waren im Konter gefährlich: Daniel Oberkofler brachte den Puck nach einem 2-gegen-1-Konter nicht im Tor unter und auch Jason Ulmer konnte einen Gegenstoß nicht nützen. Bei den Wienern ließen Danny Bois, der die Scheibe aus kurzer Distanz über das Tor verzog und Andreas Nödl, der aus der Drehung am Pfosten scheiterte, noch gute Chancen aus.

Im Schlussdrittel war die Spannung regelrecht zu spüren. Die Goalies Mike Ouzas und Matt Zaba machten weiterhin einen tollen Job und entschärften alles. Die Linzer rochen in Überzahl ihre Chance, doch das Wiener Tor blieb verriegelt. Im Finish hatte Kris Foucault die Entscheidung am Schläger: 28 Sekunden vorm Ende schoss er aus Mittelstürmerposition aber Mike Ouzas an und im Gegenzug ließ Brian Lebler das 2:1 liegen. Damit ging zum mittlerweile elften Mal in den Play-offs 2015 ein Spiel in die Overtime, was einen neuen Rekord bedeutet! In der Verlängerung drückte Rafael Rotter den Puck in Minute 68 zum Sieg und zum Finaleinzug über die Linie! Im Finale treffen die UPC Vienna Capitals ab Dienstag, 07. April 2015 (19:30 Uhr) auf den EC Red Bull Salzburg.

EHC LIWEST Black Wings Linz – UPC Vienna Capitals 1:2 n.V. (1:1,0:0,0:0,0:1)
Schiedsrichter: M. NIKOLIC, WARSCHAW; Zuseher: 4.865
Tore EHL: Ulmer (6. /pp)
Tore VIC: Foucault (20.), Rotter (68.)
Endstand der Best-of-seven-Halbfinalserie, EHC Liwest Black Wings Linz – UPC Vienna Capitals: 1:4

Presseinfo: EBEL

31.03.2015