In der 12. Runde der tipico Bundesliga stand in der Generali-Arena das Duell Austria Wien vs. SV Grödig auf dem Programm. Vor 6.311 Zuschauern feiern die Gastgeber einen 2:1 (2:0)-Heimsieg mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten.
Gorgon-Doppelpack in Halbzeit eins
Das Spiel begann wie ewartet mit optisch überlegenen Gastgebern. Austria Wien erarbeite sich ein optisches Übergewicht – gefährlich wurden die Veilchen jedoch selten. Schüsse von Gorgon (6.) und Grünwald (10.) waren in der Startphase aus der Rubrik „erwähnenswert“. Auf der Gegenseite setzten die Gäste auf rasche Konterangriffe und rasches Umschaltspiel. In der 20. Minute gingen die Gastgeber schlussendlich in Führung. Ein Schuss von Gorgon wird unglücklich von einen Gäste-Spieler abgefälscht. Torhüter Swete wird in dieser Aktion am sprichwörtlichen „falschen Bein“ überrascht. So kullert der Ball via Innenstange über die Torlinie.
Acht Minuten später finden die Veilchen die nächste große Möglichkeit vor. Grünwald schickt Gorgon. Der hebt den Ball über Torhüter Swete. Kainz klärt jedoch auf der Linie und verhindert den zweiten Gegentreffer der Gäste. Der SV Grödig kam in der ersten Hälte praktisch kaum gefährlich vor das Tor der Veilchen. In der 31. Minute wurde zunächst ein Konterangriff leichtfertig vertendelt. Aus dieser Situation resultierte noch ein gefährlicher Freistoss der Gäste den Sulimani – via Mauer der Gastgeber – knapp über das Tor setzte. Drei Minute später war es erneut der Stürmer der Gäste der für ein Ausrufezeichen sorgte. Sein abgefälschter Schuss von Shikov strich über die Oberkante der Latte über das Tor.
In der Folge war es wieder Austria Wien vorbehalten für die offensiven Ausrufezeichen zu sorgen. Zunächst setzte Grünwald – nach schöner Vorarbeit von Koch und Kayode – einen Schuss knapp neben die Stange (35.) ehe die Gastgeber knapp vor dem Seitenwechsel noch den zweiten Treffer nachlegten. Flanke von Martschinko auf den völlig freistehenden Gorgon der mit den Kopf einnickt. Verdienter Pausenstand für Austria Wien somit 2:0. Die Veilchen hatten das Spiel klar unter Kontrolle. Die Gäste taten für das Spiel deutlich zu wenig und kamen bis auf den abgefälschten Schuss von Sulimani nicht erwähenswert vor das Tor der Gastgeber.
Djuric-Traumtor sorgt für spannende Schlussphase
Zur Pause gab es jeweils einen Wechsel. Windbichler ersetzte den verletzten Shikov bei Austria Wien – bei den Gästen blieb Pichler und der Kabine und wurde durch Denner ersetzt. Am Spielfeld setzt tat sich in den ersten Minuten sehr wenig. Während Austria Wien das Spiel klar kontrollierte stand SV Grödig weiter sehr tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf Konterangriffe. Diese wurden jedoch von den Gastgebern bereits im Ansatz unterbunden. Bei den Veilchen setzt fehlte der letzte Nachdruck und auch der letzte Pass in die Spitze.
Das erste Ausrufezeichen in Halbzeit zwei setzten die Gäste in Minute 68. Nach einen Ausflug von Almer kommt der eingewechselte Goiginger an den Ball. Sein Schuss bezwingt zwar Almer ist aber für den zurückgeeilten Rotpuller keine echte Herausforderung. 180 Sekunden fiel ein Schuss von Gorgon unter die Rubrik „erwähenswert“.
In der 77. Minute gelang den Gästen der sehenswerte Anschlusstreffer. Rotpuller kann bei einen Konterangriff einen Querpass von der Seite kurz abwehren. Aber genau vor die Beine von Djuric – Der nimmt sich aus 25 Metern ein Herz und trifft sehenswert ins Kreuzeck zum 2:1.
Wer nun in der Schlussphase einen Sturmlauf der Gäste erwartete wurde enttäuscht. Austria Wien brachte den Sieg in der Folge ohne nennenswerten Probleme über die Zeit. SV Grödig fand keine echte Ausgleichschance vor.
Letztendlich bekamen die Zuschauer zwei grundverschiedene Halbzeiten zu sehen. Der Sieg der Gastgeber geht aufgrund der deutlichen Überlegenheit in der ersten Halbzeit in Ordnung.
Austria Wien vs. SV Grödig 2:1 (2:0)
Generali-Arena, 6.311 Zuschauer, SR Kolleger
Tore: Gorgon (20., 43.) bzw. Djuric (77.)
Austria Wien: Almer – Koch, Shikov (46./Windbichler), Rotpuller, Martschinko – Gründwald, Holzhauser – Gorgon, Kehat (87./Serbest), Zulechner – Kayode (90./Friesenbichler)
SV Grödig: Swete – Kainz, Maak, Pichler (46./Denner), Strobl – Brauer, Rasner (80./Wallner) – Venuto, Djuric, Schütz (66./Goiginger) – Sulimani
17.10.2015





