Basketball, Basketball Bundesliga

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Die Viertelfinalserien in den Snickers-Playoffs der ADMIRAL Basketball Bundesliga nehmen nach dem zweiten Spieltag eine deutliche Richtung: Die vier Top-Teams stellen in der „best-of-five“-Serie auf 2:0, verteidigen damit den Heimvorteil – und können bereits mit einem weiteren Sieg am Sonntag den Einzug ins Halbfinale fixieren. Die Redwell Gunners Oberwart beherrschten die Swans Gmunden erneut am Rebound und gewinnen verdient mit 85:74. Auch der WBC Raiffeisen Wels gewinnt am Ende – trotz frühem Rückstands von 12 Punkten – mit 77:69 souverän gegen die ece
bulls Kapfenberg. Der BC Hallmann Vienna zog sich mit einem 68:65 über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers unspektakulär aus der Affäre. Die Arkadia Traiskirchen Lions feierten – dank „Comebacker“ Florian Trmal (35 PTS) – einen 80:77-Sieg über die Klosterneuburg Dukes.

Grunddurchgangssieger Redwell Gunners Oberwart erhöht mit einem 85:74-Erfolg gegen die Swans Gmunden in der „best-of-five“-Serie auf 2:0. Das Spiel nahm einen ähnlichen Verlauf wie jenes am Sonntag: Oberwart, das wieder auf Max Schuecker zählen konnte, arbeitete gut am Rebound (37:29) – und war vor allem am Offensivrebound (16:9) stark. Daraus resultierten am Ende 18 „second-chance“-Punkte, Gmunden hatte „nur“ acht. Dass die Swans aber nie richtig in Rückstand geraten waren, verdanken sie einer deutlich besseren Trefferquote (50%) als zuletzt und Jamal Farmer (21 PTS, 4/6 3P), der auf Oberwart Runs zumeist eine Antwort hatte. Keine Antwort hatten die Swans dann Mitte des Schlussviertels auf drei Dreipunkter innerhalb von nur einer Minute von den überragenden Gunners Quincy Diggs (21 PTS, 6 RB, 5 AS) und Chris McNealy (25 PTS, 4 RB, 2 ST).

Ähnlich souverän fiel schlussendlich der 77:69-Erfolg des WBC Raiffeisen Wels gegen die ece bulls Kapfenberg aus. Mit ihrem nun siebenten Sieg in Serie gehen die Oberösterreicher in der „best-of-five“-Serie mit 2:0 in Führung. Dabei hatte Kapfenberg – ohne Reger Dowell (Handgelenksverletzung) – in der ersten Halbzeit nahezu alles unter Kontrolle: Der WBC haderte mit der kompakten und wirkungsvollen Zonen-Defense der Gäste, sah sich rasch mit 12 Punkten im Rückstand (18:30). Doch die Bulls brachten den „Polster“ nicht über die Zeit: Angeführt von einem überragenden Davor Lamesic (19 PTS, 6 RB, 6 AS) war der Start in die zweite Hälfte deutlich aggressiver. Kapfenberg bekam zudem Foulprobleme (Stegnjaic, Baptiste) und wirkte weniger frisch. Ein 21:5-Run auf 62:53 brachte schlussendlich die Vorentscheidung.

Der BC Hallmann Vienna stellt in der „best-of-five“-Serie gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers ebenso auf 2:0. Nach einem zwischenzeitlichen plus 12 (34:22) in der ersten Halbzeit, sahen sich die Wiener Mitte des dritten Viertels wieder im Rückstand (39:44) – weil Fürstenfeld die zweite Halbzeit mit einem 15:3-Run gestartet hatte. Dann übernahm aber der regierende Supercup-Sieger zunehmend wieder das Kommando, um schlussendlich in den Schlusssekunden den zweiten Heimsieg festzumachen (68:65). Überragend auf Seiten der Wiener war diesmal Jason Detrick (23 PTS), auch Bogic Vujosevic (14 PTS, 7 AS, 5 RB) bot ein starkes Spiel. Fürstenfeld – bei denen Marko Car (8 PTS) in Halbzeit eins keine Punkte machte – verbesserte zwar das Inside-Spiel, blieb aber im Abschluss fehlerhaft (40%). Vor allem aus der Distanz (22%) blieb die Mannschaft von Radomir Mijanovic einiges schuldig.

Auch den Arkadia Traiskirchen Lions gelang mit einem 80:77-Sieg der zweite Erfolg in der „best-of-five“-Serie gegen die Klosterneuburg Dukes. Den Sieg zu verdanken haben die Lions wohl „Comebacker“ Florian Trmal, der nach überstandener Rückenverletzung eindrucksvoll zurückkehrte. Der Forward stand 34 Minuten auf dem Feld – und warf mit 35 Punkten sein „career-high“, bei nur einem einzigen Fehlwurf aus dem Feld (13/14). Gegen den überragenden Akteur der Lions wusste Klosterneuburg kein Rezept, hatte diesmal auch überraschend wenig Dominanz unter dem Korb (32:20 PTS in the paint für Traiskirchen).

Ergebnisse der Viertelfinalspiele #2 im Überblick:
Redwell Gunners Oberwart #1 – Swans Gmunden #8 85:74 (19:17, 38:32, 62:53)
Stand in der “best-of-five”-Serie: 2:0

WBC Raiffeisen Wels #2 – ece bulls Kapfenberg #7 77:69 (18:26, 32:41, 53:52)
Stand in der “best-of-five”-Serie: 2:0

BC Hallmann Vienna #4 – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers #5 68:65 (18:12, 36:29, 51:47)
Stand in der “best-of-five”-Serie: 2:0

Arkadia Traiskirchen Lions #3 – Klosterneuburg Dukes #6 80:77 (22:17, 40:37, 60:61)
Stand in der “best-of-five”-Serie: 2:0

Medieninfo Basketball Bundesliga

28.04.2016