Dragons St. Pölten sind Meister der Zweiten Basketball Bundesliga

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Die ZWEITEN Basketball Bundesliga hat einen neuen Meister: Die Dragons St. Pölten entscheiden auch das zweite Spiel der „best-of-three“-Finalserie gegen die Mattersburg Rocks für sich. Die Niederösterreicher gewinnen eine engumkämpfte Partie – dank besserer Kraftreserven – schlussendlich knapp mit 84:75. Herausragend beim neuen Meister war Andreas Bauch, der im Anschluss auch zum Finals-MVP (wertvollster Spieler der Finalserie, Anm.) gewählt wurde. Damit wurde im vierten Jahr hintereinander eine Finalserie „glatt“ mit 2:0 entschieden. Die Dragons St. Pölten bleiben damit im direkten Vergleich mit Mattersburg ungeschlagen – denn sie gewinnen auch das „saisonübergreifende“ sechste Aufeinandertreffen.

Das zweite Finalspiel der ZWEITEN Basketball Bundesliga zwischen den Mattersburg Rocks und den Dragons St. Pölten war über 40 Minuten heißumkämpft. Erst in der Schlussminute gaben die Niederösterreicher dem Spiel die entscheidende Wende – und feierten einen, in dieser Höhe den Spielverlauf nicht wiederspiegelnden, 84:75-Sieg. St. Pölten hatte vor allem in den entscheidenden Phasen die nötige Kraft – am Rebound und auch beim Wurf. Mattersburg konnte auch aus einem zwischenzeitlichen plus 12 (37:25) keinen Profit schlagen, hatte in der entscheidenden Phase nicht mehr die nötige Spritzigkeit und Abgebrühtheit zur Hand. St. Pölten blieb clever, hatte einige Rebounds – und scorte in den letzten Posessions vor allem aus Fastbreaks.

Zum Finals-MVP wurde Andreas Bauch gewählt: Der Shooting-Guard des Meisters machte an diesem Abend 25 Punkte und holte sich zusätzlich 6 Rebounds. Eine starke Performance kam erneut von Kollegen Martin Speiser (18 PTS, 8 RB). Bei den Rocks kam Sebastian Pinterits auf 18 Punkte, Corey Hallet machte 15 Zähler.

Das Ergebnis des Finalspiels #2 im Überblick:
Mattersburg Rocks (#2) – Dragons St. Pölten (#1)

75:84 (25:25, 42:40, 61:61)
Endstand in der “best-of-three”-Serie 0:2

Die Finalspiel #2 im Detail:
Mattersburg Rocks Dragons St. Pölten
75:84 (25:25, 42:40, 61:61)

Im 2. Finale entwickelte sich in einer randvollen Halle ein toller Fight. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, beim BKM merkte man das Fehlen von Stütze Wolfgang Träger überhaupt nicht. Nach einem Jumper von Krisztian Bakk hieß es bereits 9:4. Doch dann drehte der später zum MVP gewählte Andreas Bauch auf, versenkte drei Dreier und brachte seine Farben damit in Front. Plötzlich hieß es 18:12 aus Sicht der Drachen. Doch Mattersburg steckte nicht auf, angeführt von Jan Nicoli holten sich die Burgenländer die Führung zurück und machten im zweiten Viertel ordentlich Boden gut (37:25 der erfreuliche Zwischenstand). Aber die Dragons konterten und der Kapitän Martin Speiser verkürzte vor dem Halbzeitpfiff auf 40:42.

Nach dem Wechsel wogte das Geschehen hin und her, vor toller Stimmung – St. Pölten hatte diesmal auch einen Fanbus mitgebracht, der für reichlich Support sorgte. Wieder hatte zunächst Mattersburg mehr vom Spiel, Corey Hallett erhöhte mit zwei Freiwürfen auf plus 7. Einmal mehr wussten die Mannen von Jurica Smiljanic die richtige Antwort und glichen bis zum Ende des dritten Quarters aus. Im letzten Abschnitt knisterte es in der Halle, Werbung pur für die ZWEITE Bundesliga! Erst in den letzten beiden Minuten gelang es den Gästen, sich entscheidend
abzusetzen und den Meistertitel einzutüten.

Beste Werfer: Pinterits 18, Hallett 15, Bakk 11 bzw. Bauch 25, Speiser 16, Kohlmaier 11;

Endstand in der „best of three“-Serie: 0:2

Presseinfo ABL/ÖBL/Admiral Basketball Bundesliga/red.

30.04.2016