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Zum Auftakt der WHA-Rückrunde hat Hypo Niederösterreich seinen Vorsprung auf die MGA Fivers (spielfrei) ausgebaut und liegt nun bei einem Spiel mehr um vier Punkte vorn. Der Serienmeister gewann das Duell mit dem am Tabellenende befindlichen Vizemeister Union APG Korneuburg auswärts klar mit 40:15 (19:8). Es war der elfte Sieg im elften Liga-Spiel für die Südstädterinnen.

„Bei uns fehlten einige Spielerinnen krankheitsbedingt. Dennoch konnten wir in der Anfangsphase recht gut mithalten. Man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft nach der vergangenen Saison stark verjüngt wurde. Die Spielerinnen haben gegen den haushohen Favoriten bis zum Schluss Kampfgeist gezeigt. Uns sind schöne Tore gelungen“, resümierte Korneuburg-Managerin Silvia Grill.

Gerissen ist die beeindruckende Siegesserie des SSV Dornbirn Schoren. Das Ländle-Team gewann nach vier Niederlagen zum Auftakt sechsmal in Folge und arbeitete sich bis auf Rang drei vor. Am Samstag aber musste man sich daheim ATV TDE Group Trofaiach knapp 25:26 (12:12) geschlagen geben. Die Gäste setzten sich zehn Minuten vor dem Ende etwas ab und brachten den Vorsprung über die Runden.

Revanchieren für die Niederlage zum Ligastart konnte sich der UHC Müllner Bau Stockerau: Gegen ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr.. Neustadt gab es einen 31:27 (17:14)-Heimerfolg. Stockerau lag immer in Führung. Dennoch war das Spiel umkämpft, weil die Gäste nie locker ließen.

Wie schon in der ersten Runde gewann Aufsteiger HIB Handball Graz auch am Samstag gegen den HC Sparkasse BW Feldkirch. Diesmal wurde es ein 29:26 (17:15)-Heimsieg.

Anders als in der Hinrunde gab es am Samstag einen klaren Sieger zwischen Union St. Pölten und WAT Atzgersdorf. Konnten sich die Wienerinnen zuletzt nur mit einem Tor Unterschied gegen die Landeshauptstädterinnen behaupten, so gab es diesmal einen 31:25 (13:11)-Auswärtssieg.

WHA
21.01.: HIB Handball Graz – HC Sparkasse BW Feldkirch 29:26 (17:15)
21.01.: Union St. Pölten – WAT Atzgersdorf 25:31 (11:13)
21.01.: SSV Dornbirn Schoren – ATV TDE Group Trofaiach 25:26 (12:12)
21.01.: UHC Müllner Bau Stockerau – ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT 31:27 (17:14)
21.01.: Union APG Korneuburg Handball – Hypo NÖ 15:40 (8:19)

HBA – Tiroler unterliegen Falken
Handball Tirol musste sich am Samstag in der 17. und vorletzten Runde des Bundesliga-Grunddurchgangs dem Tabellenzweiten SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten 26:33 (11:17) geschlagen geben.

Das Team von Spielertrainer Mindaugas Andriuska benötigt daher am kommenden Samstag im direkten Duell um Platz fünf mit dem punktegleichen ATV TDE Group Trofaiach einen Heimsieg, um ins Meisterplayoff einzuziehen. Die Obersteirer hatten bereits am Freitag das Derby beim überlegenen Tabellenführer HSG Graz mit 29:34 (14:17) verloren. Ihnen genügt zum Abschluss des Grunddurchgangs in Innsbruck schon ein Punkt, da sie Handball Tirol in der Hinrunde besiegen konnten.

„Wir hatten besonders im Angriff Probleme, mit der 5:1-Deckung hat uns St. Pölten dominiert. Gerade dank Strazdas und Wagesreiter verfügen sie über viel Routine, haben das ganz souverän gespielt. Wir konnten vorne wenig ausrichten, hinten lief es nur bedingt besser. Das müssen wir schnell abhaken, der Fokus gilt nun voll dem Trofaiach-Match. Wir haben das Obere Playoff immer noch selbst in der Hand“, weiß Tirol-Spieler Armin Hochleitner.

Wie St. Pölten feierte auch HLA-Absteiger HSG Remus Bärnbach/Köflach einen Auswärtssieg, gewann beim HBA-Team des HC FIVERS WAT Margareten 34:28 (15:15). Durch die Niederlage gegen den Tabellendritten und den 29:20 (13:9)-Sieg von Aufsteiger HIB Grosschädl Stahl Graz in Bad Vöslau rutschten die Wiener ans Tabellenende.

Der viertplatzierte UHC Erste Bank Hollabrunn konnte aus Klagenfurt keine Punkte entführen. Schlafraum.at Kärnten feierte einen 32:26 (14:11)-Heimsieg.

Männer-Bundesliga, 17. Runde
20.01.: HSG Graz – ATV TDE Group Trofaiach 34:29 (17:14)
21.01.: Handball Tirol – SU Falkensteiner Katschberg-St.Pölten 26:33 (11:17)
21.01.: Vöslauer HC – HIB Grosschädl Stahl Graz 20:29 (9:13)
21.01.: HBA FIVERS WAT Margareten – HSG Remus Bärnbach/Köflach 28:34 (15:15)
21.01.: Schlafraum.at Kärnten – UHC Erste Bank Hollabrunn 32:26 (14:11)

Presseinfo ÖHB

21.01.2017


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