ASKÖ Linz/Steg machte am Samstag einen Großen Schritt Richtung Austrian Volley League Women-Semifinale. Die Stahlstädterinnen gewannen das Spitzenspiel gegen die Damen des UVC Holding Graz 3:1 (25:19, 25:19, 18:25, 25:13). Der Vorsprung auf die drittplatzierten Murstädterinnen beträgt drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs sechs Punkte.
Der souveräne Tabellenführer und Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post wurde seiner Favoritenrolle im Duell mit Vizemeister VC Tirol gerecht, setzte sich in der SH Fünfhaus 3:1 (25:11, 22:25, 25:11, 25:14) durch und steht damit vor dem Gewinn des Grunddurchgangs. Nur die Top-2 qualifizieren sich direkt für das Halbfinale.
Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg rangiert hinter dem VC Tirol auf Platz fünf, musste am Samstag wie die Innsbruckerinnen eine Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Ulrich Serow zog im Heimspiel gegen die SG Prinz Brunnenbau Volleys 1:3 (25:27, 25:15, 22:25, 22:25) den Kürzeren. Die Pergerinnen liegen, da die TI-apogrossergott-Volley den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:1 (25:21, 25:14, 11:25, 25:16) in die Schranken weisen konnte, nur noch zwei Punkte hinter einem Playoff-Platz.
Im Steiermark-Derby verlor der TSV Sparkasse Hartberg gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz mit 1:3 (25:21, 13:25, 20:25, 23:25).
Stimmen:
Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Das war die richtige Antwort auf die knappe Niederlage in der vergangenen Woche. Die Mannschaft war heute wieder voll da und hat unglaublich gefightet. Nach dem dritten Satz sind wir super zurückgekommen und haben kämpferisch noch einen Zahn zugelegt. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir sind dem zweiten Platz einen großen Schritt nähergekommen.“
Salzburgs Assistant-Coach Stephan Hirschbrich: „Es war ein hart umkämpftes Spiel. Gegen Ende der Sätze haben sie leider zumeist weniger Fehler als wir gemacht.“
TI-Volley-Obmann Michael Falkner: „Ein lebhaftes, engagiertes Spiel unserer Mädchen, die ihrem neuen Trainer Benedikt Frank zeigten wollten, was sie schon von ihm gelernt haben. Besonders das Service war stark. Bei den Wildcats hat sich aber auch der verletzungsbedingte Ausfall von Sabrina Müller ausgewirkt.“
Austrian Volley League Women
21.01.: SG VB NÖ Sokol/Post – VC Tirol 3:1 (25:11, 22:25, 25:11, 25:14)
Topscorerinnen: KUBOVA 20, Katz 15, JANECKOVA 14 bzw. BEAMISH 12, BRINDLINGER 9, HANSON-TUNTLAND 7
21.01.: ASKÖ Linz/Steg – UVC Holding Graz 3:1 (25:19, 25:19, 18:25, 25:13)
Topscorerinnen: SAVARD 17, MAROS 14, KUTEN 12 bzw. EHRHART 18, EBSTER-SCHWARZENBERGER 9, RADL 9
21.01.: TI-apogrossergott-Volley – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:1 (25:21, 25:14, 11:25, 25:16)
Topscorerinnen: WALTER 15, KREPPER 12, MEINDL 11 bzw. EPURE 12, RAJIC 11, KONTREC 9
21.01.: TSV Sparkasse Hartberg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 1:3 (25:21, 13:25, 20:25, 23:25)
Topscorerinnen: TELLIAN 17, PEISCHL 9, HÖDL 9 bzw. GENSLAK 14, SCHÖTTL 11, WALLNER 9
21.01.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Prinz Brunnenbau Volleys 1:3 (25:27, 25:15, 22:25, 22:25)
Topscorerinnen: VINECKA 19, SERNOW 16, BRUCKMOSER 12 bzw. FREIBERGER 13, GAVRIC 9, KERN 9
22.01., 15:00: TSV Sparkasse Hartberg – VC Tirol
22.01., 17:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – SG Prinz Brunnenbau Volleys
22.01., 19:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
Presseinfo ÖVV
21.01.2017