Am 17. Spieltag in der deutschen Bundesliga traf RB Leipzig unter Trainer Ralph Hasenhüttl auf Eintracht Frankfurt. Die Leipziger setzten sich dabei mit 3:0 durch. Wir haben die Stimmen nach dem Spiel.
Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig)
… „Der Führungstreffer nach der Roten Karte war wichtig für uns. Die ersten 15 Minuten waren gut, da müssen wir auch das 2:0 machen. Dann haben wir ein bisschen den Faden verloren. In den 30 Minuten vor der Pause haben wir nicht gut gespielt. Aus dem Nichts machen wir dann zu einem super Zeitpunkt das 2:0. In der zweiten Halbzeit war es dann schon dominant und gut.“
Ralf Rangnick (Sportdirektor RB Leipzig)
… zum geplanten Stadionumbau: „Die Frage ist, ob wir dann weiter hier spielen. Ich plädiere ganz klar dafür, dass wir auch in einer Umbauphase hier bleiben. An der Heimbilanz sieht man, dass dieses Stadion eine Waffe für uns ist. Wir haben hier drei Aufstiege erlebt, deswegen würden wir gerne hier bleiben.“
… zum Saisonziel: „Unsere Ziele sind weiterhin die gleichen wie zu Saisonbeginn. Wir wollen immer das nächste Spiel gewinnen.“
… zu Timo Werner: „Die Entwicklung ist klasse. So hatten wir uns das erhofft. Dass er jetzt so viele Tore schießt und vorbereitet, das hätten wir nicht erwartet. Er passt mit seiner Mentalität perfekt zu unserer Spielweise.“
… zu seiner Auszeichnung als „Bester Sportdirektor“ im Fachmagazin FourFourTwo: „Gefreut hat mich das schon, das gebe ich zu. Aber das bringt uns keine Bonuspunkte. Alles haben wir im Team geschafft, aber es ist ein schönes Gefühl, dass man so eine Bestätigung bekommt.“
… zum nächsten Spiel in Hoffenheim: „Hoffenheim ist die einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Das ist für uns eine große Aufgabe und Herausforderung, ihnen vielleicht die erste Niederlage beizubringen.“
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt)
… zum Spiel: „Nach der Roten Karte war die Messe gelesen. Wir hatten dann das Pech, dass der Freistoß gleich reinging. Aber Leipzig hat heute verdient gewonnen. Ich will das Spiel nicht überbewerten. Mit elf gegen elf wäre es anders gelaufen. Darum kann man hier heute auch keine richtige Analyse vornehmen.“
… zur Roten Karte: „Er hat sich falsch entschieden und hätte den Ball durchlaufen lassen müssen.“
Fredi Bobic (Sport-Vorstand Eintracht Frankfurt)
… zu Sky Schiedsrichter-Experte Markus Merk: „Ich muss wirklich schmunzeln, wenn ich mir in der Halbzeitpause den super Schiedsrichter-Experten Markus Merk anhöre. Dann denke ich, komm lass es. Die Experten braucht wirklich kein Mensch. Dieses ganze Gequatsche macht doch gar keinen Sinn mehr. Wir werden keinen körperlosen Fußball mehr sehen. Es soll nicht unfair, aber schon noch ein bisschen körperbetont zur Sache gehen. Man soll nicht immer aus kleinen Dingen so große Sachen machen.“
Heinz Lindner (Torwart Eintracht Frankfurt)
… „Natürlich ist es etwas Besonderes, sein Bundesliga-Debüt zu geben. Ein bisschen nervös war ich auch, aber das gehört am Anfang dazu. Mit der Zeit hat sich das aber auch gelegt. Unterm Strich ist es immer wichtig, dass man gewinnt. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, aber es schmerzt, dass wir nicht als Sieger vom Platz gegangen sind.“
Sky Experte Lothar Matthäus
… zu RB Leipzig und der Aussicht auf eine Champions-League-Teilnahme: „Ich traue es dieser Mannschaft zu. Nach dieser Vorrunde mit 39 Punkten für einen Aufsteiger. Mit knapp über 50 Punkten ist man in der Europa League, und die holen sie auf jeden Fall. Die Mannschaft wirkt stabil und hat keine Mehrfachbelastung. Deshalb lege ich mich fest, dass Leipzig in der nächsten Saison zu 99 Prozent in der Champions League spielt.“
Sky Experte Christoph Metzelder
… zur Bobic-Kritik an Merk: „Sie verlieren das Spiel 3:0 und er setzt ein Thema, um seine Spieler ein bisschen zu schützen. In dem Fall tut er Markus Merk Unrecht, aber ich glaube, dass es eher ein Ablenkungsmanöver ist.“
Sky Schiedsrichter-Experte Markus Merk
… zur Bobic-Kritik an seiner Person: „Im Moment empfinde ich eine unfassbare Wahrnehmungsstörung. Zugehört kann er nicht haben, weil wir genau etwas anderes gesagt haben. Wir haben seine Spieler geschützt. Entweder hat er schlechte Informanten, aber zugehört kann er nicht haben. Es tut mir leid, aber das ist unsachlich und nicht fair. Er hat sich ja schon vor Weihnachten von den Medien und uns verfolgt gefühlt. Er hört nicht richtig zu. Ich kann das gut verkraften, aber ich verlange etwas mehr Fairness. Vielleicht überdenkt er das und wir sprechen darüber.“
Presseinfo Sky Deutschland
21.01.2017