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Der verletzte Austria-Kapitän Robert Almer arbeitet in der Reha intensiv an seiner Genesung und verfolgt das aktuelle Geschehen bei den Veilchen genau.

Robert Almer befand sich am Dienstag-Vormittag gerade auf dem Weg zu einem Arzt-Termin in Augsburg, als die Redaktion von www.fk-austria.at mit dem verletzten Kapitän des FK Austria Wien über seine aktuelle Befindlichkeit sprach: „Bei mir ist soweit alles in Ordnung. Aktuell liegt alles in der Zeit. Dafür, dass die Verletzung schon sehr schwer war, bin ich gut dabei“, erklärt der Steirer, der sich am 20. Oktober beim UEL-Match gegen AS Roma einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Außenband- und Innenmeniskus-Riss im rechten Knie zuzog.

Beim Arzt-Termin in Augsburg werden, wie auch schon vor sechs Wochen an selber Stelle, die Beweglichkeit und die Stabilität im Knie, sowie die Umfänge der Muskulatur überprüft. Das Wochenende verbrachte der 32-Jährige mit seiner Familie in Österreich, am Dienstag-Nachmittag geht es wieder zurück nach Herxheim bei Karlsruhe in die Praxis von ÖFB-Physiotherapeut Mike Steverding, wo er den Großteil seiner Reha verbringt. Zwei Tage zu Hause – zwei Wochen in Herxheim, das ist der aktuelle Rhythmus von Almer.

‚Das Derby ist immer etwas Spezielles‘

In der Reha zeigen sich schon kleine Fortschritte, wenngleich der Weg noch ein weiter ist: „Bei allen Tests bisher hat sich gezeigt, dass schon noch viel fehlt, aber die kleinen Fortschritte, die dann doch sichtbar sind, motivieren mich sehr“, schildert der Routinier. Bei einer kurzen Laufschuleinheit am Freitag hat sich gezeigt, dass die nötige Muskulatur noch fehlt und die Bewegungsabläufe noch runder werden müssen, um Folge-Verletzungen zu vermeiden.

Während seiner Reha verfolgt der Veilchen-Kapitän natürlich auch das aktuelle Geschehen beim FK Austria Wien. „Über facebook und über die Website bekommt man ja sowieso einiges mit. Vor kurzem habe ich auch mit Torwarttrainer Franz Gruber telefoniert, ich bin also immer sehr gut informiert“, erklärt Almer, der seine Mannschaftskollegen beim Frühjahrsauftakt im Happel-Stadion unterstützen wird: „Bei den Heimspielen bin ich natürlich im Stadion. Das Derby ist immer etwas Spezielles. Ich hoffe, dass wir in der ersten Runde gleich mit einem Sieg starten“, betont der zweifache Vater.

24.01.2017


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