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Aufgrund des All Star Day am 29. Jänner in Traiskirchen pausiert die ZWEITE Basketball Bundesliga – aber nur teilweise: Aus der 12. Runde wird am Freitag die Partie Basket Flames gegen UBC St. Pölten nachgetragen. Die Wiener meldeten sich zuletzt mit einem Sieg gegen Stadtrivalen Basket 2000 im Kampf um ein letztes Playoff- Ticket zurück, suchen auch gegen den aktuellen Meister ihre Chance. Die Niederösterreicher – immer noch personell dezimiert – wollen ihren 10. Saisonsieg. Dieser würde dann Rang drei in der Tabelle bedeuten. Insgesamt ist der UBC klarer Favorit, gewann nicht nur das bislang einzige Saisonduell in souveräner Art und Weise, sondern auch alle bisherigen sieben Duelle mit den „Flammen“.

Die Basket Flames schöpften mit dem klaren 73:58-Sieg in der letzten Runde über Basket 2000 Vienna Warriors – übrigens der erste Heimsieg der „Flammen“ in dieser Saison – Hoffnung: Zwei Siege Rückstand weist die Truppe von Headcoach Christian Kreidl auf einen Platz im Playoff auf. Um diesen im weiteren Saisonverlauf noch in Angriff zu nehmen, wäre ein Überraschungssieg gegen den UBC fast schon unumgänglich. Um die Sensation zu schaffen, brauchen die Flames aber einen „Sahnetag“: Offensiv muss mehr kommen (68,6 ppg sind der zweitschlechteste Wert innerhalb der 2BL) und auch die Vorteile am Offensivrebound (10,7 bedeutet viertbester Wert) müssen mehr genutzt werden. Gegenüber steht allerdings der Meister, dem heuer bislang personelle Probleme aus der Spur warfen: Diesmal könnte jedoch Martin Speiser sein Comeback geben. Andreas Bauch und Michael Diesner fehlen weiterhin. Aber auch dezimiert beweisen die Niederösterreicher Runde für Runde ihre Stärken.

Nachtragsspiel der 12. Runde:
Basket Flames – UBC St. Pölten
Freitag, 20.30 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6.

Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Christian Kreidl, Headcoach der Flames:
„Nach dem Sieg im Wiener-Derby erwartet uns natürlich ein schwieriges Heimspiel. Selbstverständlich werden wir alles versuchen, auch gegen den Meister zu bestehen.“

Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Der Druck liegt komplett bei St. Pölten. Niemand erwartet von uns einen Sieg. Wir können also befreit aufspielen.“

Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Wir dürfen die Flames nicht unterschätzen, sie haben sehr gute Spieler in ihren Reihen.“

Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Die Flames haben eine gute Mannschaft, die immer für eine Überraschung gut ist. Ich hoffe, dass wir unsere zuletzt gezeigten Leistungen abrufen können und das Spiel gewinnen werden.“

Personelles:
Flames: Neben dem langzeitverletzten Philipp Seel muss auch Maximilian Misangumukini (Bänderdehnung im Knöchel) aussetzen.
UBC: Andreas Bauch und Michael Diesner fehlen weiterhin. Martin Speiser ist fraglich.

Presseinfo Admiral Basketball Bundesliga/ABL/red.

26.01.2017


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