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In der Erste Bank Eishockey Liga feiert Olimpija Ljubljana gegen Dornbirner EC einen 3:2 Sieg im Shootout. Während die Slowenen den dritten Sieg am Stück feiern, geht für die Bulldogs ein Erfolgslauf zu Ende.

Spiel 5 der Zwischenrunde – beide Teams benötigten einen Erfolg, um im Rennen um einen Play-off-Platz dran zu bleiben. Überraschenderweise versteckten sich die Gäste in den ersten Spielminuten nicht und suchten einen raschen Torerfolg. Die Hausherren wollten vorsichtig agieren und nicht sofort alles nach vorne werfen. Prompt gingen die selbstbewussten Slowenen in Führung: Dem alleingelassenen Sacha Guimond (13.) gelang es bei vier gegen vier DEC-Keeper Florian Hardy auszutanzen. Dornbirn investierte nun mehr, wirkte aber verkrampft. Beinahe wäre Gabor kurz vor der ersten Pause noch der zweite Treffer gelungen, doch Hardy rettete zweimal hintereinander. Auch in der Folge taten sich die Vorarlberger gegen die kompakten Slowenen schwer, es fehlte an zündenden Ideen. Es kam wie es kommen musste. Eine kanadische Co-Produktion verwertete Raphael Bussieres (28.) nach Zuspiel von Guimond zum 2:0. Das Match „plätscherte“ dahin, erst gegen Ende zweites Drittel kamen die Bulldogs besser ins Spiel und vermehrt zu Torchancen. James Livingston (43./pp1) gab schließlich seinem Team mit dem Anschlusstreffer im Powerplay wieder Hoffnung. Es folgte ein offener Schlagabtausch und Cody Sylvester (50.) konnten einen Schuss von Olivier Magnan zum 2:2 ins Tor abfälschen. Wieder wollte die Entscheidung nicht nach 60 Minuten fallen. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschießen zu Gunsten der Drachen , die damit erstmals überhaupt im Ländle siegten.

Dornbirner EC vs. Olimpija Ljubljana 2:3 n.P. (0:1, 0:1, 2:0, 0:0, 0:1)
Messestadion Dornbirn, 1.690 Zuschauer, SR Stolc/Trilar

Tore: Livingston (43./PP1), Sylvester (50.), Guimond (13.), Bussieres (28.), Music (67./entsch. Penalty)

Medieninfo: Erste Bank Eishockey Liga/Sportreport

02.02.2017