Volleyball, Damen, Austrian Volley Cup, SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz, UVC Holding Graz

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Der Sieger des Austrian Volley Cup der Damen wird 2017 aus der Steiermark kommen. Denn die SG VBV Trofaiach/ Eisenerz gewann das Auftaktspiel des Finalturniers in Amstettens Johann-Pölz-Halle gegen den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt mit 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:14) und der UVC Holding Graz schlug im zweiten Halbfinale Titelverteidiger SG VB NÖ Sokol/Post 3:0 (25:16, 25:10, 26:24). Das Endspiel steigt am Sonntag. ORF Sport+ überträgt live ab 17.45 Uhr!

Die Trofaiach/Eisenerz-Spielerinnen waren topmotiviert nach Amstetten gereist, konnten sie doch vor einer Woche Serienmeister Sokol/Post in drei Sätzen besiegen und so doch noch das AVL-Playoffticket lösen. Nun steht Trofaiach/Eisenerz erstmals im Endspiel des Austrian Volley Cup.

Dort wartet der UVC Holding Graz. Die Murstädterinnen dominierten Sokol/Post in den ersten beiden Sätzen, ehe etwas Sand ins Getriebe kam. Im dritten Durchgang konnte sich Sokol/Post schon früh absetzen und führte auch 24:20. Doch das Team von Trainer Jirka Siller verabsäumte es, den Sack zuzumachen. Mit sechs Punkten in Folge gelang es Graz, den Satz noch zu drehen und als 3:0-Sieger vom Feld zu gehen. In der vergangenen Saison hatten Kapitänin Eva Dumphart und Co. im Cup-Finale gegen Sokol/Post eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand gegeben.

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Stimmen zum Spiel:
Matthias Pack, Trainer SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz: „Überraschend kam der Sieg jetzt nicht gerade. Wir waren uns unserer Stärken bewusst. Wir hatten eine gute Taktik und die Mädels haben das toll umgesetzt. Wir haben jetzt im Finale nichts zu verlieren. Graz wäre natürlich ein attraktiver Finalgegner für uns.“

Sophie Wallner, Topscorerin SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz: „Die Ausgangslage war 50 zu 50. Im Endeffekt hatten wir den besseren Tag. Wir haben gut serviert und waren in der Annahme stärker!“

Eva Brodyova, Trainerin ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt: „Ich muss unsere Gegnerinnen loben. Sie haben sehr stark gespielt. Im Service haben sie viel riskiert und uns damit immer mehr unter Druck gesetzt.“

Sabrina Müller, Spielerin ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt: „Wir sind gut in das Spiel gestartet. Jedoch haben wir die Abstimmung nie wirklich gefunden. Wir sind noch eine junge Mannschaft, da können Fehler passieren. ET Volley hat unsere Angriffe unglaublich gut abgewehrt. Sie sind wie eine Gummiwand. Jeder Ball kommt zurück!“

Eva Dumphart, Kapitänin UVC Holding Graz: „Endlich waren wir bereit, gegen Sokol/Post zu gewinnen. Wir haben gewusst, dass wir so stark sind wie noch nie zuvor. Das wirklich wichtig Spiel kommt aber morgen. Da wollen wir den Titel erstmalig nach Graz holen. Wir sind bereit!“

Birgit Ebster-Schwarzenberger, Spielerin UVC Holding Graz: „Es ist ein Wahnsinn, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Es hat sich ein bisschen angefühlt wie im letzten Jahr, als wir das Finale nach einer 2:0-Führung noch verloren haben. Keine Ahnung, wie wir den dritten Satz noch gedreht haben.“

Frederick Laure, Manager UVC Holding Graz: „Eine super Vorstellung der Damen. Sie haben die ersten beide Sätze dominiert, im dritten wahnsinnig gekämpft und den Satz noch gedreht. Morgen geht es im Steirer Derby um den Titel!“

Jirka Siller, Trainer SG VB NÖ Sokol/Post: „Es hat einfach zu lange gedauert, bis wir in das Spiel gekommen sind. Erst im dritten Satz haben wir gut serviert. Das war leider zu spät.“

Cornelia Rimser, Spielerin SG VB NÖ Sokol/Post: „Wir haben gewusst, dass wir in diesem Spiel die Außenseiterinnen sind. Graz war gut vorbereitet. Sie spielen die gesamte Saison in dieser Formation. Wenn wir den dritten Satz gewonnen hätten, dann hätte das Spiel noch kippen können. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, aber am Ende war Graz die stärkere Mannschaft.“

Final Four im Austria Volley Cup (Johann Pölz-Halle in Amstetten)
Damen
11.02.: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:14)
Topscorerinnen: WALLNER 19, SCHÖTTL 15, WIESMEYR 14 bzw. AICHHOLZER 21, MÜLLER 8, EPURE 8, PAJER 8

11.02.: UVC Holding Graz – SG VB NÖ Sokol/Post 3:0 (25:16, 25:10, 26:24)
Topscorerinnen: EBSTER-SCHWARZENBERGER 15, EHRHART 15, DUMPHART 8 bzw. WALLINGER 9, RIMSER 9, KATZ 5

12.02., 17:45: Finale live in ORF Sport+

Herren
11.02., 18:00: SSV HIB Liebenau – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys
11.02., 20:30: VBC TLC Weiz – SG VC/SV MusGym Salzburg

Medieninfo: ÖVV

11.02.2017