Waldviertel, AVL

© Sportreport

Die SG Raiffeisen Waldviertel ist am Mittwoch souverän ins Halbfinale der DenizBank AG Volley League Men eingezogen. Das Team von Headcoach Petr Calabek fertigte den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt in der Stadthalle Zwettl mit 3:0 (25:17, 25:16, 25:19) ab und entschied auch die „Best-of-5“-Serie mit 3:0 für sich. Im Halbfinale trifft Waldviertel auf Titelverteidiger HYPO TIROL Volleyballteam.

„Die Klagenfurter haben in den ersten beiden Begegnungen (3:2 und 3:1 für Waldviertel, Anm.) sehr gut gekämpft. Vor dem heutigen Spiel haben wir aber unsere Hausaufgaben gemacht und den Gegner schon früh gebrochen“, zeigte sich Waldviertel-Kapitän Michal Peciakowski zufrieden. Klagenfurts Youngster Jakob Reiter resümierte: „Heute waren wir chancenlos, von der Annahme weg zu inkonstant!“

Für die Waldviertler steht in den kommenden Tagen vor allem mentale Regeneration auf dem Programm. „Mit Beginn der kommenden Woche beginnt die Vorbereitung auf das HYPO TIROL Volleyballteam“, erklärte Headcoach Calabek.

Graz geht gegen Amstetten 2:1 in Führung
Der UVC Holding Graz ist nur noch einen Sieg vom Einzug ins Halbfinale der DenizBank AG Volley League Men entfernt. Die Murstädter gewannen das dritte Duell der „Best-of-5“-Serie in ihrer Bluebox-Arena mit 3:0 (25:16, 30:28, 25:21), führen somit 2:1 und haben am Freitag die erste Chance, den Sack zuzumachen. Gespielt wird abermals in Graz.

Topscorer Lorenz Koraimann und Co. boten von Beginn an eine sehr konzentrierte und starke Leistung, dominierten die ersten eineinhalb Sätze. Dann fanden die Amstettner aber besser ins Spiel und lieferten den Gastgebern ein Duell auf Augenhöhe. Nachdem die Grazer den zweiten Durchgang allerdings in der Verlängerung für sich entschieden hatten, diktierten sie wieder das Geschehen. Nach 90 Minuten verwerteten die Hausherren ihren zweiten Matchball und sind damit einem Semifinalduell mit dem SK Posojilnica Aich/Dob einen großen Schritt näher gekommen.

Die Stimmen von ORF Sport+
Davor Cebron (Trainer Graz): „Ich hatte wegen Verletzungen lange in dieser Saison nicht den ganzen Kader zur Verfügung. Jetzt sind alle Spieler fit. Das macht es natürlich einfacher. Heute haben wir einen großen Schritt gemacht, die Serie ist aber noch nicht zu Ende. Dank der 2:1-Führung sind wir zwar in der Favoritenrolle, müssen allerdings noch einmal Vollgas geben. Denn im Falle einer Niederlage am Samstag hat Amstetten im Entscheidungsspiel Heimvorteil!“

Igor Simuncic (Coach Amstetten): „Wir haben gewusst, dass es schwierig wird. Wir müssen jetzt gut regenerieren und es am Samstag wieder versuchen. Block, Service und Annahme waren heute nicht gut. Da müssen wir uns deutlich steigern. Es steht zwar 2:1 für Graz, aber ich sehe in dieser Serie weiterhin keinen Favoriten.“

DenizBank AG Volley League Men, Meisterplayoff
Viertelfinalserie 1
22.02.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – UVC Holding Graz 3:1 (23:25, 25:21, 25:15, 25:18)
26.02.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – UVC Holding Graz 1:3 (26:28, 23:25, 26:24, 23:25)
01.03.: UVC Holding Graz – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys 3:0 (25:16, 30:28, 25:21)
Topscorer: KORAIMANN L. 16, KORAIMANN F. 12, UNTERBERGER 10 bzw. LANDFAHRER 16, TRÖTHANN 15, JURKOVICS K. 4, JURKOVICS M. 4

04.03., 17:30: UVC Holding Graz – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys

falls nötig
07.03., 19:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – UVC Holding Graz

Viertelfinalserie 2
22.02.: SG Raiffeisen Waldviertel – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:2 (25:19, 17:25, 25:19, 21:25, 15:13)
25.02.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG Raiffeisen Waldviertel 1:3 (21:25, 25:22, 22:25, 21:25)
01.03.: SG Raiffeisen Waldviertel – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:17, 25:16, 25:19)
GABDULLINS 17, JOZWIK 13, BOFF 10 bzw. FRÜHBAUER 15, REITER 8, WALLER 6

Bereits nach dem Grunddurchgang für das Halbfinale qualifziert:
SK Posojilnica Aich/Dob und HYPO TIROL Volleyballteam

Trofaiach/Eisenerz ringt Graz nieder und erzwingt Entscheidungsspiel
Die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz bleibt im Rennen um den Einzug ins Semifinale der Austrian Volley League Women. Die Obersteirerinnen gewann das ORF Sport+-Livespiel in der Bluebox-Arena gegen die Damen des UVC Holding Graz in ungemein dramatischen 131 Minuten mit 3:2 (25:16, 26:28, 30:28, 26:28, 15:12) und stellten in der „Best-of-3“-Serie auf 1:1. Somit muss am Samstag ein drittes Duell die Entscheidung bringen. Die Grazerinnen haben erneut Heimrecht!

Die Partie war nach einem einseitigen ersten Satz an Spannung kaum zu überbieten. Trofaiach/Eisenerz kam immer wieder nach Rückständen zurück, lag u. a. im zweiten Durchgang mit 20:24 und im dritten mit 21:24 im Hintertreffen. Im vierten Satz konnten Sophie Wallner und Co. zwei Matchbälle nicht nutzen. Nach dem 2:2-Ausgleich der Grazerinnen schien das Momentum im fünften Satz zunächst auf ihrer Seite (7:4), doch erneut schlug Trofaiach/Eisenerz zurück und verwertete schließlich den insgesamt vierten Matchball!

In der Viertelfinal-Serie zwischen dem ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt und dem VC Tirol steht erst am Samstag das zweite Duell auf dem Programm. Die „Wildkatzen“ reisen mit einer 1:0-Führung im Gepäck nach Innsbruck.

Stimmen ORF Sport+
Ursula Ehrhart (Topscorerin Graz): „Wir haben uns deutlich mehr erwartet und gedacht, dass wir mit dem Heimvorteil im Rücken besser spielen. Es ist ein Rückschlag, aber ich bin für Samstag guter Dinge.“

Eva Dumphart (Graz): „Es ist natürlich sehr bitter, wenn man einen so harten Kampf verliert. Wir waren lange zu passiv und haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Ich hake diese schlechte Leistung ab, und bin zuversichtlich, dass wir es schaffen.“

Sophie Wallner (Trofaiach/Eisenerz): „Die Erleichterung ist sehr groß. Wir haben gewusst, dass wir eine Chance haben. Jetzt ist alles möglich. Graz bleibt zwar der Favorit, aber wir haben nichts zu verlieren!“

Matthias Pack (Trainer Trofaiach/Eisenerz): „Ich bin von der Leistung nicht überrascht. Wir sind eine gute Mannschaft und konnten heuer schon öfter überraschen. Ich erwarte mir am Samstag ein Duell auf Augenhöhe. Graz hat vielleicht den Vorteil eines größeren, sehr kompakten Kaders.“

Austrian Volley League Women, Meisterplayoff
Viertelfinalserie 1
25.02.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – VC Tirol 3:2 (25:20, 23:25, 25:21, 12:25, 15:13)
04.03., 18:00: VC Tirol – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

falls nötig
05.03., 11:15: VC Tirol – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

Viertelfinalserie 2
25.02.: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – UVC Holding Graz 1:3 (21:25, 24:26, 25:13, 11:25)
01.03.: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 2:3 (16:25, 28:26, 28:30, 28:26, 12:15)
Topscorerinnen: EHRHART 16, DUMPHART 11, VOGLER 11 bzw. GENSLAK 22, WALLNER 14, SCHÖTTL 12

04.03., 20:00: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Nach dem Grunddurchgang fix fürs Halbfinale qualifiziert:
SG VB NÖ Sokol/Post und ASKÖ Linz/Steg

Medieninfo ÖVV

01.03.2017