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© Sportreport

Beinahe das gesamte Spiel über sah sich der HC Linz AG im Hintertreffen. Der HC Bruck erspielte sich zeitweise einen Vier-Tore-Vorsprung, zur Halbzeit führten die Steirer mit 13:10. Doch nach Seitenwechsel spielten die Linzer ihre Heimstärke aus, konnten in Minute 35 ausgleichen und in der 50. Minute die Führung zurückerobern. Am Ende setzten sich die Hausherren im LAOLA1.tv-Livespiel der Woche presented by spusu mit 21:20 durch und setzten sich vorläufig auf Position 2 im Unteren Playoff. Samstagabend folgen die restlichen Partien des Oberen und Unteren Playoff in der Handball Liga Austria.

Schon die ersten Minuten machten klar, es wird eine enge Partie. Der erste Treffer sollte erst nach über drei Minuten fallen. Luka Kikanovic brachte den HC Linz AG in Führung und die Halle jubelte erstmals so richtig auf, als Klemens Kainmüller zum 2:0 erhöhte. Doch dann war beinahe ausschließlich der HC Bruck am Wort. Rasch konnten die Gäste ausgleichen und in der elften Minute fiel durch Denis Tot der Führungstreffer zum 4:3 für die Steirer.

Immer wieder scheiterten die Angriffe auf beiden Seiten an den Torhütern, den Linzern war zudem einige Male die Stange im Weg. In der Verteidigung brachte man die Achse Simic, Jovanovic, Tot, die sich für 18 der 20 Brucker Treffer verantwortlich zeichnet, nur schwer unter Kontrolle. Und die Gäste wussten dies für sich zu nutzen, bauten ihren Vorsprung auf zwischenzeitlich vier Tore aus.

Mit 10:13 ging es in die Halbzeitpause und mit dem Seitenwechsel schlug auch das viel zitierte Momentum auf die Seite der Linzer. Nur kurze Zeit nach Wiederanpfiff gelang Gojko Vuckovic der Ausgleich zum 14:14. Zwei Mal konnte sich der HC Bruck in der Folge mit zwei Toren absetzen, doch diesmal ließen die Gastgeber ihren Gegner nicht mehr weiter davon ziehen.

Christian Kislinger gelang Mitte der zweiten Hälfte der neuerliche Ausgleich zum 17:17. Minutenlang ging es danach ohne Tor hin und her, ehe Klemens Kainmüller das Linzer Publikum erlöste und mit seinem Treffer für die erstmalige Führung der Linzer in der zweiten Halbzeit sorgte. Nun konnte der HC Bruck das Ergebnis nicht mehr drehen. Immer wieder gelang den Steirern zwar der Ausgleich, doch Gojko Vuckovic setzte mit seinem Treffer zum 21:20 in der 59. Minute den Schlusspunkt.

Christian Kropf, Präsident HC Linz AG: „Es war nicht prachtvoll, aber es ist vollbracht. Es war das erwartet schwere Spiel mit viel Kampf und Krampf auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte gelangen unserem Torhüter einige großartige Paraden. Das haben wir genützt und hatten das bessere Ende für uns. Die Stimmung in der Halle war einfach großartig und hat die Spieler zusätzlich angetrieben.“

Milan Vunjak, Trainer HC Bruck: „Ich gratuliere Linz zum Sieg, mehr kann ich im Moment nicht siegen.“

5. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17
HC Hard vs. UHK Krems
Samstag, 04. März 2017, 19:00 Uhr
NU-Live-Ticker
HC Fivers WAT Margareten vs. Bregenz Handball
Samstag, 04. März 2017, 19:00 Uhr

Spielfrei: SG Handball Westwien

5. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17
HC Linz AG vs. HC Bruck (10:13)
Freitag, 03. März 2017, 19:30 Uhr

Werfer HC Linz AG: Luka Kikanovic (7), Alen Bajgoric (5), Christian Kislinger (3), Klemens Kainmüller (2), Gojko Vuckovic (2), Dominik Ascherbauer (2)
Werfer HC Bruck: Rok Simic (7), Mladan Jovanovic (6), Denis Tot (5), Martin Breg (2)

Handball Tirol vs. SC Ferlach
Samstag, 04. März 2017, 18:00 Uhr

Spielfrei: Union Leoben

WHA: Kampf um Platz drei voll entbrannt
Am Wochenende geht der WHA-Grunddurchgang in die 15. Runde. Hinter Serienmeister Hypo NÖ und Verfolger MGA Fivers – beide Teams konnten sich bereits deutlich absetzen – ist der Kampf um Platz drei voll entbrannt. Denn zwischen ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt und dem Tabellenneunten HIB Handball Graz liegen nur drei Punkte!

Eröffnet wird die Runde am Samstag um 18 Uhr mit der Begegnung zwischen dem WAT Atzgersdorf und dem HC Sparkasse BW Feldkirch. Die Wienerinnen liegen nach drei Siegen in Folge gleichauf mit Wr. Neustadt, sind Vierte. Feldkirch steht auf Rang acht. Im Hinspiel konnte sich das Ländle-Team mit 24:23 durchsetzen.

Wr. Neustadt empfängt Aufsteiger HIB Graz (Samstag, 19 Uhr). Das Team von Trainer Erwin Rasch fand zuletzt wieder in die Spur, gewann nach fünf Niederlagen in Folge zweimal. Die Murstädterinnen spielen eine sehr gute erste Saison in der höchsten Spielklasse und konnten bereits elf Punkte sammeln. In der vergangenen Runde tankten sie mit einem Derbysieg über den ATV TDE Group Trofaiach Selbstvertrauen. Man darf gespannt sein, wie sich Vanessa Magg und Co. in der Anemonenseehalle präsentieren werden. Im ersten Saisonduell hatten die Wr. Neustädterinnen jedenfalls klar mit 34:23 die Nase vorne.

Keine Diskussion über die Favoritenrolle gibt es im Niederösterreich-Derby zwischen dem UHC Müllner Bau Stockerau und Tabellenführer Hypo NÖ (Samstag, 19 Uhr). Die Südstädterinnen halten beim Punktemaximum, obwohl Trainer Martin Matuschkowitz zuletzt gleich sechs Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt vorgeben musste. Die Stockerauerinnen liegen auf Rang acht, mussten allerdings acht ihrer bisherigen zwölf Partien auswärts absolvieren. Dementsprechend spielen sie mit einer Ausnahme bis zum Saisonende nur noch in ihrer Sporthalle Alte Au!

Die 15. Runde wird am Sonntag mit zwei Partien (Spielbeginn jeweils 18 Uhr) abgeschlossen. Die Damen des ATV Trofaiach wollen mit einem Heimsieg über den Tabellenletzten Union APG Korneuburg in die Erfolgsspur zurück. Die Obersteirerinnen starteten mit drei Siegen ins Jahr 2017, ehe sie in Graz eine überraschende Niederlage einstecken mussten. Trofaiach hat eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. Sechs Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber, eine Partie endete Unentschieden. Ganz anders sieht es bei den Korneuburgerinnen aus. Nach dem Vizemeistertitel in der vergangenen Saison kam es im Sommer zu einem Umbruch. Das stark verjüngte Team konnte erst einen Sieg verbuchen.

Trofaiach-Trainer Goran Vranjes: „Die Niederösterreicherinnen haben ihre beiden Punkte ausgerechnet bei HIB Graz geholt, wo wir in der letzten Runde durch eine schwache zweite Hälfte eine deutliche Niederlage kassiert haben. Wir werden unsere Gegnerinnen keinesfalls unterschätzen. Sie haben einige Partien nur sehr knapp verloren und werden ziemlich sicher mit der reaktivierten und sehr routinierten Franziska Rath bei uns auftauchen. Wir müssen wachsam agieren, in der Abwehr kompakt stehen und unsere Chancen nutzen. Dann ist uns ein Sieg sicher, der uns im Rennen um Platz drei hält.“

Die Rolle, die Korneuburg vor einem Jahr spielte, haben in der aktuellen Spielzeit die MGA Fivers inne. Der Tabellenzweite ist erster Verfolger von Hypo NÖ, musste sich einzig den Südstädterinnen geschlagen geben. Dementsprechend sind sie im Heimspiel gegen Union St. Pölten (10.) klar zu favorisieren.

SSV Dornbirn Schoren ist in der 15. Runde spielfrei.

WHA, 15. Runde
04.03., 18:00: WAT Atzgersdorf – HC Sparkasse BW Feldkirch
04.03., 19:00: ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt – HIB Handball Graz
04.03., 19:00: UHC Müllner Bau Stockerau – Hypo NÖ
05.03., 18:00: ATV TDE Group Trofaiach – Union APG Korneuburg Handball
05.03., 18:00: MGA Fivers – Union St. Pölten

spielfrei: SSV Dornbirn Schoren

HBA: Duell Hollabrunn vs. Bärnbach/Köflach um ersten Sieg im Meisterplayoff
Am Samstag geht in der Männer-Bundesliga das Ringen um die Semifinalplätze in die vierte Runde. Während die in dieser Saison noch immer ungeschlagene HSG Graz und die SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten (spielfrei) klar auf Kurs sind, ist hinter dem Top-Duo ein enorm spannender Dreikampf im Gange. Die HSG Remus Bärnbach/Köflach, der ATV TDE Group Trofaiach und UHC Erste Bank Hollabrunn sind nur durch einen Punkt getrennt!

Hollabrunn empfängt um 18.30 Uhr Bärnbach/Köflach. Der HLA-Absteiger startete mit zwei 25:26-Derby-Niederlagen gegen Trofaiach und Graz ins Meisterplayoff. Auch die Weinviertler sind noch sieglos, konnten allerdings zuletzt im Heimspiel gegen Trofaiach einen Punkt erkämpfen. Ein Duell auf Augenhöhe scheint vorprogrammiert.

Der HSG Graz geht als Favorit ins Steiermark-Derby in Trofaiach (19 Uhr). Die Murstädter sind die dominierende Mannschaft dieser Bundesliga-Saison. 20 Siege in 20 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Aber auch die Obersteirer präsentierten sich in den vergangenen Wochen in sehr guter Form. Sie lösten in der letzten Runde des Grunddurchgangs das Meisterplayoff-Ticket und sammelten in ihren ersten drei MPO-Partien drei Punkte. Trofaiach konnte so mit der drittplatzierten HSG Bärnbach/Köflach gleichziehen.

„Die Mannschaft um Mario Maretic wird in der volle Heimhalle alles geben, um uns ein Bein zu stellen, aber wir fahren nach dem Last-Minute-Sieg in Bärnbach mit noch mehr Selbstvertrauen nach Trofaiach. Und da ist noch immer unsere Serie. Die soll natürlich weitergehen, und wenn wir unsere Form von zuletzt halten können, wird uns das auch gelingen“, so Graz-Spielertrainer Ales Pajovic.

Trofaiach-Spielertrainer Mareticgibt sich kämpferisch: „Viele haben uns in diesem Playoff unterschätzt, aber wir haben schon gute Partien gezeigt und konnten überraschen. Auch gegen die Grazer werden wir wieder Außenseiter sein. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass wir mit unserer hervorragenden Zuschauerkulisse den Tabellenführer gebührend fordern können!“

Richtungsweisende Partien im Unteren Playoff
Im Unteren Playoff steht die nächste richtungsweisende Runde auf dem Programm. Denn Tabellenführer Schlafraum.at Kärnten und medalp Handball Tirol bietet sich die Chance, den Vorsprung auf die Relegationsplätze weiter zu vergrößern. Die Klagenfurter empfangen das HBA-Team des HC Fivers WAT Margareten (Samstag, 19 Uhr). Die Wiener stehen auf Rang vier und kommen mit Selbstvertrauen an den Wörthersee, gewannen sie doch ihre ersten beiden UPO-Partien gegen Handball Tirol und HIB Graz. Sollte ihnen der dritte Streich gelingen, hätten sie wieder alle Chancen der Relegationsserie aus dem Weg zu gehen. Die Kärntner zählen allerdings nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der jungen Margaretner. Die ersten beiden Saisonduelle endeten mit klaren Erfolgen des routinierten Teams um Rok Praznik.

Aufsteiger HIB Graz musste in seinen ersten beiden UPO-Partien klare Niederlagen einstecken und liegt am Tabellenende. Aber auch der nächste Gegner war in den vergangenen Monaten alles andere als erfolgsverwohnt. Denn Handball Tirol ist seit 11. Dezember sieglos. Immerhin konnte am vergangenen Wochenende mit einem Remis gegen den Vöslauer HC (spielfrei) die Serie von fünf Niederlagen in Folge beendet werden. Aufgrund der aus dem Grunddurchgang mitgenommenen acht Bonuspunkten ist das Team von Spielertrainer Mindaugas Andriuska freilich in einer wesentlich komfortableren Position. Der Vorsprung auf einen Relegationsplatz beträgt noch immer drei Zähler. Spielbeginn am Sonntag im Landesportcenter Tirol ist 18 Uhr.

HT-Spielertrainer Mindaugas Andriuska: „Der Punkt in Vöslau war ungemein wichtig, meine Mannschaft hat gesehen, dass sie mit Einsatz gegen jeden bestehen kann. Graz kommt sicher als Außenseiter, wir verlangen von uns einen Sieg. Aber wir müssen ruhig bleiben, unser Kontrahent hat quasi das Spiel der letzten Chance – wenn wir gewinnen, müssen die Grazer beinahe fix in die Relegation. Die werden voll dagegenhalten!“

Männer-Bundesliga
Meisterplayoff, 4. Runde

04.03., 18:30: UHC Erste Bank Hollabrunn – HSG Remus Bärnbach/Köflach
04.03., 19:00: ATV TDE Group Trofaiach – HSG Graz

spielfrei: SU Falkensteiner Katschberg-St.Pölten

Unteres Playoff, 4. Runde
04.03., 19:00: Schlafraum.at Kärnten – HBA FIVERS WAT Margareten
05.03., 18:00: medalp Handball Tirol -HIB Grosschädl Stahl Graz

spielfrei: Vöslauer HC

Presseinfo ÖHB/red.

03.03.2017