Fußball, Bundesliga, Tipico Bundesliga, Austria Wien, SV Ried, SV Ried vs. Austria Wien

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Seitenblicke sind erlaubt, aber nicht unbedingt im Fokus. Während der FK Austria Wien am Samstag bei SV Ried ran muss, treffen mit Sturm und Altach zwei direkte Konkurrenten um einen internationalen Startplatz aufeinander und spielt Salzburg am Sonntag beim SK Rapid. „Dieses Wochenende ist eine Chance für uns“, sagt Coach Thorsten Fink, der wieder zu Umstellungen gezwungen sein könnte.

Zwar kommt mit Tarkan Serbest der „Sechser“ zurück, dafür fehlt weiterhin Petar Filipovic (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und mit Lukas Rotpuller (Muskelverletzung im Oberschenkel) möglicherweise auch gleich der zweite Innenverteidiger. Bei ihm wird es ein Fotofinish, ob er bis Ried hundertprozentig fit ist. Mögliche Ersatzkandidaten wären Kadiri Mohammed und Alexandar Borkovic. Fix fehlen wird Ismael Tajouri-Shradi, der sich im Training einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen hat.

„Es wird in jedem Fall eine schwierige Aufgabe“, sagt Fink, der dem Trainerwechsel im Innviertel gar nicht viel Beachtung schenken möchte. „Egal, ob das System jetzt geändert wird, wir werden auf alles vorbereitet sein.“ Auch auf etwaige Ausfälle. „Wir nehmen das so hin, können ja auch nicht jemanden Neuen aus dem Hut zaubern.“ Mit Serbest kommt im Vergleich zum letzten Spiel aber auch ein wertvoller Mann zurück, der das kämpferische Vorbild verkörpert. „Er ist wichtig für uns“, weiß Fink.

Aber wichtiger als einzelne Akteure sei die Einstellung. Fink: „Die Niederlage gegen Altach wurde besprochen und damit ist es auch schon wieder abgehakt. Wir müssen unsere Leistung bringen, können es viel besser als wir das gegen Altach gezeigt haben. Wir haben heuer auch nur dann verloren, wenn wir nicht gut waren – außer gegen Salzburg.“

Medieninfo: Austria Wien

03.03.2017