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In der Erste Bank Eishockey Liga stand das dritte Viertelfinalspiel Vienna Capitals vs. HC Innsbruck auf dem Programm. In einem hitzigen intensiven Spiel setzen sich die Gastgeber verdient mit 6:3 durch und führen in der Serie nun mit 3:0-Siegen.

Vienna Capitals führen nach 20 Minuten
Die Wiener begannen druckvoll und schnürten die Innsbrucker gleich im eigenen Drittel ein. Sharp vergab nach wenigen Minuten die erste groß Chance nach vorlage von Ferland. Nach einem wunderschönen Solo von Jamie Fraser, der mit der Rückhand Taylor Vause fand. Dieser traf aber nur die Stange. In der 9. Minute belohnten sich die Capitals für die engagierte Anfangsphase. Nach einem fabelhaften Querpass von Rafel Rotter vor das Tor der Innsbrucker findet er Pollastrone, der keine Mühe hat zur Führung für die Caps einzuschieben. Die Hauptstädter kontrollierten auch in der Folge das Spiel. Weiterer Treffer sollte keiner gelingen. Zwischenstand nach mäßigen 20 Eröffnungsminuten 1:0

Fünf Tore im Mittelabschnitt
Kurz nach Wiederbeginn die kalte Dusche für die Caps, als Tyler Spurgeon den Ausgleich für die Innsbrucker herstellen konnte. Die Emotionen kochten hoch. Patrick Peter checkte Austin Smith. Zweitgenannter forderte Peter zum Kampf auf und verlor. In der Folge konnten die Wiener eine 5 gegen 3 Überzahlsituation nutzen. Rotter brachte die Scheibe nach einer enormen Druckphase der Heimischen über die Linie. Zwar legte die Innsbrucker Protest ein und forderten einen Videobeweis ein. Doch das Tor zählte. Daraufhin hatten die Capitals das Momentum auf ihrer Seite. Macgregor Sharp schnappte sich die Scheibe im Slot und brachte den Puck traumhaft hinter Andy Chiodo. Somit hatten die Heimischen bereits einen Zwei-Tore-Vorsprung.

In der Folge hatten die Gäste zwar zwei Überzahlspiele. Torgefahr strahlten die Haie jedoch keine aus. In einem sehr intensiven Spiel fielen noch zwei Tore im Mittelabschnitt. Zunächst waren die Vienna Capitals am Drücker. Brocklehurst schickt Holzapfel auf die Reise. Der verzögert geschickt und lässt Mitterdorfer alles andere als gut aussehen. Genauso wie Goalie Chiodo den der Caps-Stürmer mit seinen platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit lässt. 29 Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitts kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Aus einem Tumult heraus markiert aus kurzer Distanz den 4:2-Anschlusstreffer. Zwei Treffer im Mittelabschnitt waren jedoch äußerst strittig. Sowohl über den Treffer zum 2:1 als auch 4:2 gingen die die Meinungen weit auseinander.

Pollastrone-Doppelpack fixiert Sieg der Vienna Capitals
Hatte der HC Innsbruck einen Traumstart ins zweite Drittel so war dieses Privileg im dritten Abschnitt die Vienna Capitals. Nach Vorarbeit von Tessier schnürt Pollastrone einem Doppelpack und erzielt das 5:2. Die frühe Vorentscheidung im Spiel den in der Folge hatten die Gastgeber das Spielgeschehen souverän unter Kontrolle. In der 53. Minute legten die vienna Capitals den sechsten Treffer. Nach Vorarbeit von Rotter traf Bowman in Überzahl zum 6:2. Sieben Sekunden später verkürzte Bishop mit einem satten Distanzschuss auf 6:3.In der letzten Minute gelangen beiden Teams jeweils ein Treffer der unter die Trubik „Resultatskosmetik fiel. Zunächst verkürzte Schennach – nach fürchterlichen Fehler von Caps-Goalie Lamoureux auf 6:4 ehe sechs Sekunden vor dem Ende Vause den 7:4-Endstand fixierte.

Die Vienna Capitals feiern am Ende einen verdienten Heimsieg und holen sich drei „Matchpucks“ für den Einzug ins Semifinale. Bereits am Sonntag steigt in Tirol das vierte Duell der beiden Teams.

Vienna Capitals vs. HC Innsbruck 7:4 (1:0, 3:2, 3:12)
Albert Schultz-Halle, 5.350 Zuschauer, SR PIRAGIC//TRILAR

Tore: Pollastrone (9., 41.) , Rotter (26./PP2), Sharp (27./PP), Holzapfel (39.), Bowman (53./PP) bzw. Spurgeon (21.), Huber (40.), Bishop (53.)

Strafminuten: 25 + 10 Disziplinar Rotter bzw. 21

03.03.2017