Clemens Schattschneider, Slopestyle

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Clemens Schattschneider landete am Samstag im Slopestyle-WM-Finale in der Sierra Nevada (ESP) unter 16 Ridern auf dem respektablen zwölften Platz. Der 25-jährige Niederösterreicher erhielt für den ersten seiner beiden Finalruns 52,20 Punkte, wobei eine noch bessere Wertung möglich gewesen wäre, hätte Schattschneider nicht bei einer seiner Landungen eine kleine Unsicherheit gezeigt. Da der Österreicher im zweiten Versuch ebenfalls nicht fehlerfrei blieb, konnte er seinen Score auch nicht mehr verbessern.

„Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Es ist zwar etwas schade, dass ich keinen sauberen Run hingestellt habe, aber das war hier in Summe trotzdem ein guter Auftritt. Im ersten Run hat bis auf den letzten Sprung alles super gepasst. Der ist extrem weit gegangen, und darauf war ich nicht ganz gefasst. Deshalb bin ich bei der Landung weggerutscht, und dann fehlen dir natürlich die nötigen Punkte“, sagte Clemens Schattschneider, der nach einer fast dreijährigen Auszeit erst vor einem Monat wieder in das Wettkampfgeschehen zurückgekehrt ist.

WM-Gold bei den Herren holte sich der Belgier Seppe Smits (91,40) vor dem Schweizer Nicolas Huber (83,25) und dem US-Amerikaner Chris Corning (82,50). Den Titel bei den Damen sicherte sich in Abwesenheit der Kärntnerin Anna Gasser, die gestern bei den „X-Games Norway“ in Lillehammer im Slopestyle triumphiert hatte, die Kanadierin Laurie Blouin (78,00) vor der Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott (77,50) und der japanischen Titelverteidigerin Miyabi Onitsuka (77,40).

Im Gegensatz zum Slopestyle wird Gasser in der kommenden Woche im WM-Big-Air an den Start gehen (Donnerstag Qualifikation, Freitag Finale). Bei den Herren wird Österreich in diesem Bewerb mit Philipp Kundratitz, Clemens Millauer, Clemens Schattschneider und Mathias Weißenbacher vertreten sein.

Medieninfo ÖSV

11.03.2017