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Zum Abschluss der 25. Runde der Tipico Bundesliga stand das Spiel Sturm Graz vs. Rapid Wien auf dem Programm. Die Grazer konnten trotz Überlegenheit der Hütteldorfer das Spitzenspiel mit 2:0 gewinnen und stürzen die Canadi-Elf somit noch weiter in die Krise.

Von Beginn an waren die Hütteldorfer jene Mannschaft, die mehr für das Spiel machte. Nach drei Minuten hatte Joelinton für Rapid die erste nennenswerte Möglichkeit. Doch nach einer Kombination über mehrere Stationen kam er zwar zum Abschluss, wurde von Koch aber noch entscheidend gestört. Die Canadi-Elf war im ersten Abschnitt die aktivere Mannschaft. Nach zwölf Minuten setzten die Heimischen durch den Schuss von Schmerböck, der aber klar am Tor vorbeiging das erste Lebenszeichen. Nach 21 Minuten folgte aber die kalte Dusche für die Gäste. Hierländer flankt, Kuen berührt den Ball im Strafraum mit dem Oberarm und Schiedsrichter Bieri zeigte auf den Elfmeter. Diesen verwandelte Deni Alar zur Führung für Sturm Graz. Davon ließen sich die Hütteldorfer aber nicht beeindrucken und spielten ambitioniert weiter. In der 36. Minute kam Auer nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Kuen und Joelinton zum Abschluss. Dieser verzog aber deutlich. Eine Minute später köpte Kvilitaia hauchdünn am Tor von Sturm Graz vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff versuchte es Dibon ebenso mit dem Kopf, scheiterte aber genau wie Kvilitaia äußerst knapp.

Es war eine schmeichelhafte Führung für die Grazer. Damir Canadi reagierte und brachte Urgestein Steffen Hofmann, der das Offensivspiel noch weiter beleben sollte. In der 60. Minute flankte Pavelic in den Strafraum, beim Abpraller stolpert der eingewechselte Steffen Hofmann über den Ball. Es schien, als wäre jegliche Mühe vergebens. In der 65. Minute trafen abermals die Heimischen – und das Tor war ein echter Leckerbissen. Lykogiannis nimmt aus 35 Metern Maß und trifft genau ins Kreuzeck, Tobias Knoflach hatte nicht den Hauch einer Chance. Doch auch danach gaben sich die Hütteldorfer noch nicht geschlagen. 75 Minuten waren gespielt, als Schaub aus kurzer Distanz nach einer Hereingabe von Schrammel scheitert. Anschließend zielte Pavelic knapp am rechten Eck vorbei. Der Treffer für die Canadi-Elf sollte aber gelingen. Denn in der 81. Minute markierte Joelinton mit einem Schuss aus der Drehung den Anschlusstreffer. Es folgte eine hitzige Schlussphase, wo Rapid noch einmal alles auf eine Karte setzte. So zog Kvilitaia aus der Drehung ab, Spendlhofer war allerdings dazwischen.

Am Ende konnte Sturm Graz den knappen, aber doch schmeichelhaften Sieg über die Runden bringen. Rapid war zwar einmal mehr bemüht und engagiert, allerdings konnte man wieder nicht aus den Torchancen Profit schlagen.

Sturm Graz vs. Rapid Wien 2:0 (1:0)
Merkur-Ara, 15. 323 Zuschauer, SR Bieri

Tore: Alar (21./Elfmeter), Lykogiannis (64.) bzw. Joelinton (81.)

Aufstellungen:
Sturm Graz: Gratzei – Koch, Spendlhofer, Schulz, Lykogiannis – Jeggo, Piesinger – Hierländer (86./Ovenstad), Alar, Schmerböck (66./Huspek) – Atik (74./Horvath)
Rapid Wien: Knoflach – Dibon, Sonnleithner, M. Hofmann – Pavelic, Auer (46./S. Hofmann), Schwab, Kuen (46./Kuen) – Schaub (77./Schösswendter), Joelinton – Kvilitaia

12.03.2017