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Rapid Wien-Präsident Michael Krammer äußerte sich im Interview mit der Kronen Zeitung zu Damir Canadi, der derzeitigen Situation bei den Hütteldorfern und zu Sportdirektor Fredy Bickel.

Die Situation bei Rapid Wien ist alles andere als rosig. Durch die Niederlage bei Sturm Graz am vergangenen Wochenende rutschten die Hütteldorfer sogar auf den 6. Tabellenplatz ab. Im Interview mit der Kronen Zeitung sprach jetzt Präsident Michael Krammer. „Wir können nur alle gemeinsam da raus. Unsere Fans machen es vor,“ gibt Krammer die Marschroute. „Wir analysieren die Spiele sehr genau. Es fehlt nur die Ruhe und die Gelassenheit vor dem Tor“ meint der Rapid-Präsident.

Zur Person Damir Canadi meinte der 56-jährige: „Er passt sehr gut zu Rapid Wien. Jeder wollte, dass wir variabler werden. Die Experten, die jetzt auf uns draufhauen, haben uns zu ihm gratuliert. Wir haben es uns bei der Wahl nicht leicht gemacht. Er hatte ein klares Konzept, passt perfekt zu Rapid.“ Er habe Vertrag bis 2018. Daran habe sich laut dem Rapid-Präsidenten nichts geändert.

Auch mit den Kritikern geht Krammer nicht gerade zimperlich um und rechnet gnadenlos ab: „Von außen wird ohnehin genug gezündelt. Es brennt daher bei uns eh schon überall, da braucht man nicht weiter Öl ins Feuer gießen. Gerade die Experten, die uns vor der Saison zum Titelfavoriten erklärt und zu Mocinic und Traustason gratuliert haben, wissen jetzt alles besser.“

Doch gerade er war es, der Canadi holte und ein großer Anhänger seiner Qualitäten ist. Also könnte es auch für den Präsidenten bei ausbleibendem Erfolg ungemütlich werden. Dies ist ihm auch bewusst: „Wenn mir jemand garantieren könnte, dass wir mit einem anderen Präsidenten nächste Saison das Double holen, trete ich heute noch zurück“, meint der Manager gegenüber dem „Kurier“.

14.03.2017