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Simon Eder hat es beim letzten Rennen des Weltcupjahres in Oslo auf das Podest geschafft. Der Salzburger landete beim 15 km Massenstart am Holmenkollen hinter dem französischen Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade, der mit zwanzig Volltreffern überlegen seinen 14. Saisonsieg feierte, und dem Letten Andrejs Rastorgujevs auf Rang drei.

Eder lag nach zwei fehlerlosen Liegend-Serien zur Halbzeit des Rennens auf dem vierten Platz. Diesen Rang konnte er trotz einer Strafrunde in der dritten Serie halten, womit es zum Showdown beim letzten Stehendanschlag kam. Der WM-Bronzemedaillengewinner im Massenstart behielt die Nerven und durfte sich damit beim großen Saisonfinale über einen Podestplatz freuen. Dominik Landertinger (3 Fehler) und Julian Eberhard (6) beendeten den Saison-Kehraus in Norwegen auf den Rängen 16 und 26.

Simon Eder: „Ich habe mir vorgenommen so lange ‚mitzufighten‘, wie es nur irgendwie geht. Beim letzten Schießen dachte ich mir es geht eher um die Top-Ten, aber der Nuller zum Schluss ist eben extrem viel wert. In der vierten Runde war das Tempo mit Svendsen unglaublich hoch, deshalb war am Ende nicht mehr viel drin. Die letzte Runde war echt am Limit. Ein Podestplatz beim Finale ist natürlich super. Die letzten vier Wochen waren insgesamt einfach unfassbar und mehr als nur ein versöhnlicher Abschluss nach dem vermurksten Saisonbeginn.“

Medieninfo: ÖSV

19.03.2017