Handball Tirol Heimserie im HLA Playoff hält an

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Handball Tirol wies den HC Bruck am 8. Spieltag des Unteren HLA-Playoffs klar in die Schranken, siegte in der Osthalle 29:19. Bereits am Freitag besiegte der HC Hard im Topspiel den HC Fivers WAT Margareten mit 32:31 und sicherte sich damit Platz 1 im Oberen Playoff. Die beiden weiteren Freitagspartien endeten ebenfalls mit Heimsiegen. Die SG Handball WESTIWEN feierte mit dem 27:26 über Bregenz Handball den ersten Sieg im Oberen Playoff, die Union Leoben schob sich mit dem 30:22 über den HC Linz AG in der Tabelle im Unteren Playoff auf Platz 2.

Der Tabellenführer des Unteren Playoffs legte gegen den Nachzügler einen ganz souveränen Auftritt hin, dominierte das Spiel nach Belieben. Durch den 29:19-Kantersieg bleiben die Schwazer weiterhin seit Mai 2016 in eigener Halle unbesiegt und bauen den Vorsprung auf den Zweiten Leoben auf neun Punkte aus. Nächsten Samstag sind die Steirer in der Osthalle zu Gast, danach geht es zum Playoff-Abschluss noch nach Ferlach.

Bruck konnte nur in der ersten Viertelstunde mithalten, HANDBALL TIROL brauchte eine Anlaufphase, ehe die Gastgeber die Begegnung locker im Griff hatten. Von 4:4 (12.) stellte Sparkasse Schwaz auf 8:4 (20.), im Angriff lief es immer besser. Die Tiroler konnten so auch das Fehlen von Anton Prakapenia, der diesmal nicht zum Einsatz kam, kompensieren, wenn es auch zur Halbzeit nur 12:9 stand.

Nach der Pause machten die Mannen von Raúl Alonso dann aber so richtig ernst und nutzten jeden Fehler der Steirer. Michael Nicolaisen traf nach 45 Minuten zum 20:15, Alexander Wanitschek sorgte bereits für das 23:15 (48.). Die Schwazer Deckung ließ nur wenig zu, Aliaksei Kishov präsentierte sich dahinter in guter Verfassung. So baute man die Führung immer weiter aus – den Schlusspunkt setzte schließlich Clemens Wilfling aus einem Siebenmeter.

Raúl Alonso, Trainer Handball Tirol: „Mich freut sehr, mit welcher Art und Weise meine Mannschaft heute aufgetreten ist und wie souverän sie das Spiel gestalten konnte. Wir haben anfangs zwar etwas gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden, sind dann aber so richtig in Fahrt gekommen und konnten Bruck komplett dominieren. Wir haben fleißig durchgewechselt, einige Varianten ausprobiert. Es war zahlreiche schöne Aktionen dabei, jeder hatte sichtlich Spaß am Spiel. Damit haben wir unsere Heimserie an ungeschlagenen Partien weiter ausgebaut – und das wollen wir auch nächste Woche gegen Leoben machen. Wir werden auch in den beiden finalen Playoff-Partien 100 Prozent geben. Natürlich beschäftigen wir uns schon mit dem Viertelfinale, aber zuvor wollen wir noch zwei weiter sehr gute Leistungen abrufen.“

Milan Vunjak, Trainer HC Bruck: „In der ersten Halbzeit haben wir noch recht gut mithalten können, mit dieser Leistung können wir durchaus zufrieden sein. In der zweiten Hälfte haben wir allerdings komplett den Faden verloren und uns sehr viele technische Fehler sowie Ballverluste erlaubt. Das Spiel ist dann wie auf einer schiefen Ebene verlaufen, Handball Tirol hat uns überrollt. Wir konzentrieren uns nun auf die nächsten Aufgaben – wenn wir das abrufen, wozu wir in der Lage sind, können wir bei den Relegationsspielen bestehen.“

8. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
HC Hard vs. HC Fivers WAT Margareten 32:31 (15:11)
Freitag, 24. März 2017, 19:30 Uhr

Werfer HC Hard: Thomas Weber (6), Marko Tanaskovic (5), Roland Schlinger (5), Michael Knauth (5), Gerald Zeiner (4), Domagoj Surac (3), Dominik Schmid (2), Boris Zivkovic (2)
Werfer HC Fivers WAT Margareten: Ivan Martinovic (10), Vytas Ziura (5), Herbert Jonas (4), Markus Kolar (3), Vincent Schweiger (2), David Brandfellner (2), Lukas Müller (1), Henry Stummer (1), Marin Martinovic (1), Stefan Jovanovic (1), Nikola Aljetic (1)

SG Handball Westwien vs. Bregenz Handball 27:26 (13:13)
Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr

Werfer SG Handball Westwien: Jakob Jochmann (7), Philipp Seitz (4), Erwin Feuchtmann (4), Sebastian Frimmel (4), Wilhelm Jelinek (4), Julian Ranftl (2), Simon Pratschner (1), Matthias Führer (1)
Werfer Bregenz Handball: Nemanja Belos (5), Tobias Varvne (5), Marian Klopcic (4), Ante Esegovic (4), Alexander Wassel (3), Lukas Frühstück (2), Amadeus Hedin (1), Nico Schnabl (1), Clemens Gangl (1)

Spielfrei: UHK Krems

8. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Union Leoben vs. HC Linz AG 30:22 (15:8)
Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr

Werfer Union Leoben: Sebastian Spendier (8), Damir Djukic (8), Thomas Wulz (4), Benas Petreikis (2), Chrysantos Tsanaxidis (2), Ivan Senta (1), Luka Marinovic (1), Thomas Kuhn (1), Stephan Jandl (1), Stefan Salbrechter (1), Hasbulat Sabazgiraev (1)
Werfer HC Linz AG: Dominik Ascherbauer (5), Stefan Lehner (4), Luka Kikanovic (4), Alen Bajgoric (4), Julius Hoflehner (2), Klemens Kainmüller (2), Christian Kislinger (1)

Handball Tirol vs. HC Bruck 29:19 (12:9)
Sonntag, 26. März 2017, 17:00 Uhr

Werfer Handball Tirol: Alexander Wanitschek (7), Manuel Schmid (3), Hleb Harbuz (3), Matias Helt Jepsen (3), Armin Hochleitner (3), Michael Nicolaisen (3), Clemens Wilfing (2), Balthasar Huber (2), Thomas Kandolf (1), Josef Steiger (1), Dario Lochner (1)
Werfer HC Bruck: Denis Tot (6), Martin Breg (5), Rok Simic (2), Mirnes Mavric (2), Luca Plassnig (1), Berat Mahmutaj (1), Mladan Jovanovic (1), Philipp Schmiedbauer (1)

Spielfrei: SC Ferlach

MGA Fivers siegen bei HIB Handball Graz
Zum Abschluss der 16. WHA-Runde musste sich HIB Handball Graz am Sonntag den MGA Fivers 28:36 (15:16) geschlagen geben. Die Wienerinnen liegen somit weiter zwei Punkte hinter Hypo NÖ.

WHA, 16. Runde
25.03.: HC Sparkasse BW Feldkirch – ATV TDE Group Trofaiach 21:24 (8:12)
25.03.: Union APG Korneuburg Handball – ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT 26:23 (9:12)
25.03.: Hypo NÖ – WAT Atzgersdorf 37:17 (16:7)
25.03.: UHC Müllner Bau Stockerau – SSV Dornbirn Schoren 27:32 (14:14)
26.03.: HIB Handball Graz – MGA Fivers 28:36 (15:16)

Männer-Bundesliga: Erste Saison-Niederlage für HSG Graz
Die zweite MPO-Partie der 7. Runde bestritten am Sonntag die SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten und HSG Graz. Dabei gelang es den Falken, dem Tabellenführer die erste Niederlage in dieser Saison zuzufügen. Sie gewannen 32:25 (15:13) und tankten viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Im Lager der Grazer nahm man die Niederlage gelassen. „Die Serie ist gerissen. Damit fällt auch Belastung von uns ab. Es ist besser, wir verlieren jetzt als im Halbfinale oder Finale. St. Pölten hat sich den Sieg heute verdient“, resümierte Graz-Klubmanager Michael Schweighofer.

Männer-Bundesliga
Meisterplayoff, 7. Runde

25.03.: ATV TDE Group Trofaiach – UHC Erste Bank Hollabrunn 23:28 (12:16)
26.03.: SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten – HSG Graz 32:25 (15:13)

spielfrei: HSG Remus Bärnbach/Köflach

Unteres Playoff, 7. Runde
25.03.: Vöslauer HC – HIB Grosschädl Stahl Graz 23:20 (9:7)
25.03.: medalp Handball Tirol – Schlafraum.at Kärnten 35:21 (18:10)

spielfrei: HBA FIVERS WAT Margareten

WHA: Trofaiach verbessert sich auf Platz drei
Der ATV TDE Group Trofaiach gewann in der 16. WHA-Runde beim HC Sparkasse BW Feldkirch 24:21 (12:8) und verbesserte sich auf Rang drei, überholte WAT Atzgersdorf. Die Wienerinnen mussten sich beim Serienmeister und Tabellenführer Hypo NÖ 17:37 (6:17) geschlagen geben.

„Heute bin ich wirklich zufrieden. Das war ein kämpferisch starke Leistung, da wurde auch mit Freude gespielt und vor allem in der Deckung echt gut gearbeitet“, erklärte Hypo NÖ-Coach Martin Matuschkowitz.

Für eine Überraschung sorgte die Union APG Korneuburg. Der Tabellenletzte meldete sich mit einem 26:23 (9:12)-Heimsieg über ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT im Kampf um den Klassenerhalt zurück. Der Rückstand auf die Union St. Pölten (spielfrei) beträgt nur noch zwei Punkte. „Die nächsten zwei Punkte sind eingefahren. Unsere Mannschaft hat heute eine kämpferisch tolle Leistung gebracht und als Kollektiv hervorragend gespielt. Eine souveräne, eigentlich unglaubliche Leistung“, freute sich Korneuburg-Managerin Silvia Grill.

Der SSV Dornbirn Schoren konnte vom UHC Müllner Bau Stockerau zwei Punkte mitnehmen, gewann 32:27. Stockerau lag zu Beginn 4:8 zurück, holte dann aber auf und ging mit einem 14:14 in die Pause. Danach war das Spiel ausgeglichen, ehe es rund fünf Minuten vor dem Ende zu Ungunsten der ersatzgeschwächten Gastgeberinnen kippte.

WHA, 16. Runde
25.03.: HC Sparkasse BW Feldkirch – ATV TDE Group Trofaiach 21:24 (8:12)
25.03.: Union APG Korneuburg Handball – ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT 26:23 (9:12)
25.03.: Hypo NÖ – WAT Atzgersdorf 37:17 (16:7)
25.03.: UHC Müllner Bau Stockerau – SSV Dornbirn Schoren 27:32 (14:14)
26.03., 17:00: HIB Handball Graz – MGA Fivers

spielfrei: Union St. Pölten

Bundesliga: Hollabrunn gewinnt „4-Punkte-Spiel“
Der UHC Erste Bank Hollabrunn gewann in der siebenten Runde des Bundesliga-Meisterplayoffs beim ATV TDE Group Trofaiach 28:23 (16:12) und konnte so Platz vier absichern. Die Niederösterreicher benötigen in den restlichen beiden Runden nur noch einen Punkt, um aus eigener Kraft das Halbfinalticket zu lösen.

„Die Mannschaft wusste, dass sie die zwei Punkte benötigt, um weiter um den Halbfinaleinzug fighten zu können, hat dann aber den Eindruck erweckt, als hätte sie Zementschuhe an. In der zweiten Hälfte haben wir dann viele Kreuzungen gespielt, sind auch wieder rangekommen, aber unterm Strich war das ein rabenschwarzer Tag für uns“, so Trofaiachs Obmann-Stveltreter Christian Dörfler.

Die zweite MPO-Partie bestreiten am Sonntag die SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten und HSG Graz. Die Murstädter absolvieren eine sensationelle Saison, haben noch keinen Punkt abgegeben und kommen daher als Favoriten in die niederösterreichische Landeshauptstadt. „In St. Pölten wird es nicht einfach. Die wollen uns unbedingt ein Bein stellen und unsere Serie beenden. Aber wir sind gut vorbereitet, könnten mit einem Sieg bereits Platz eins fixieren, was natürlich in den Entscheidungsspielen ein Vorteil für uns wäre. Es wird eine Top-Leistung der gesamten Mannschaft notwendig sein, aber ich bin sicher, dass wir das schaffen“, ist Graz-Spielertrainer Ales Pajovic optimistisch.

Im Unteren Playoff setzten die Spieler des Vöslauer HC ihren Erfolgslauf gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten HIB Grosschädl Stahl Graz fort, siegten 23:20 (9:7). Vöslau fuhr in sechs Partien elf Punkte ein und ist damit klar das beste UPO-Team. Schlafraum.at Kärnten liegt auf Rang zwei und hat den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche. Das gilt auch für medalp Handball Tirol. Spielertrainer Mindaugas Andriuska und Co. feierten gegen die Klagenfurter einen 35:21 (18:10)-Kantersieg.

Andriuska: „Wir sind natürlich sehr zufrieden, haben heute gar nichts anbrennen lassen und einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg eingefahren. Kärnten konnte nicht in der besten Formation auflaufen, dennoch muss man das Spiel erst einmal so deutlich gestalten. Wir sind alle sehr froh, jetzt brauchen wir noch einen Sieg zum Klassenerhalt. Diesen wollen wir nächste Woche gegen Vöslau einfahren, darauf werden wir hinarbeiten.“

Männer-Bundesliga
Meisterplayoff, 7. Runde

25.03.: ATV TDE Group Trofaiach – UHC Erste Bank Hollabrunn 23:28 (12:16)
26.03., 18:00: SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten – HSG Graz

spielfrei: HSG Remus Bärnbach/Köflach

Unteres Playoff, 7. Runde

25.03.: Vöslauer HC – HIB Grosschädl Stahl Graz 23:20 (9:7)
25.03.: medalp Handball Tirol – Schlafraum.at Kärnten 35:21 (18:10)

spielfrei: HBA FIVERS WAT Margareten

Presseinfo ÖHB/red.

26.03.2017