Extremsport, Christoph Strasser, RAAM, Race Across America,

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Gestern beendete Christoph Strasser ein zweiwöchiges Trainingslager in der Toskana. Vor seinem siebenten Antritt beim Race Across America Mitte Juni dieses Jahres tauschte er erstmals zahllose Stunden auf dem Ergometer und auf den steirischen Straßen mit der Sonne Italiens.

Nachdem der Kraubather die Durchquerung Australiens im Jänner mit neuem Weltrekord absolviert hatte, folgte eine ruhigere Phase. „Nach der Tortour durch Australien in diesem Jänner schaltete ich auf den Koala-Modus mit Faulenzen, viel Schlafen und Essen. Ich habe ordentlich regeneriert und meine Akkus wieder aufgeladen. Anfang März begann dann das Training für das Race Across America“, so der Steirer.

Vor zwei Wochen legte er ein Trainingslager in der Toskana ein: „Es waren hoch intensive Einheiten mit täglichen Ausfahrten von sieben Stunden und 200 Kilometern. Grundsätzlich bin ich ein überzeugter Trainierer in der Heimat, wo ich viel am Ergometer sitze. Aber manchmal braucht man einen Tapetenwechsel, um einen freien Kopf zu bekommen. Normalerweise bin ich zu dieser Zeit neben dem Training mit der umfassenden Organisation für das RAAM beschäftigt. Die letzten beiden Wochen waren eine willkommene Abwechslung – quasi purer Luxus, dass ich mich nur auf das Training, Essen und Schlafen fokussieren konnte. Und natürlich auf Abendsparziergänge und italienischem Espresso im Hafen“, sagt der dreifache Gewinner des Race Across America.

Von Roadshows bis hin zur Sponsorensuche
Nach insgesamt 2.400 Kilometern und 80 Trainingsstunden in Italien geht es nun wieder zurück in die Heimat, wo von 4. April bis 11. Mai eine Vortragstour für die junge Wirtschaft in der Steiermark folgt. Christoph Strasser wird an zwölf Terminen in zwölf Bezirksstädten jungen Unternehmern in Bezug auf Zielsetzungen und Motivation unterstützen. „Außerdem gibt es noch für alle Radsportfans die Möglichkeit, mit mir im Rahmen von zwei Radsportcamps zu trainieren. Organisiert werden diese Camps von den Veranstaltern des Race Around Austria und von der 24h Ultra Rad Challenge“, beschreibt Christoph, der noch zusätzlich auf der Suche nach einem neuen Sponsor ist: „Nach einer kurzfristigen Absage eines langjährigen Sponsors ist auf meinem Trikot noch Platz für einen neuen Partner. Ich würde mich freuen, wenn dieser leere Platz bald befüllt wäre.“

Medieninfo Christoph Strasser

04.04.2017