Radsport, Giro d'Italia, Leopold König, hansgrohe

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Der tschechische Radfahrer Leoplod König muss verletzungsbedingt auf die Teilnahme am Giro d’Italia verzichten.

Nachdem bis zuletzt sowohl das Team „hansgrohe“, als auch Leo selbst, alles versucht haben, um einen Start beim Giro d’Italia zu ermöglichen, wurde nun gemeinsam gegen einen Start entschieden. Leo kann bei geringer Intensität schmerzfrei trainieren. Bei höheren Belastungen hat er allerdings mit Knieschmerzen zu kämpfen. Auch in der letzten Saison ist dieses Problem zu Beginn aufgetreten. Daher hat nun die medizinische Abteilung von BORA – hansgrohe, zusammen mit dem Sportdirektor und Leo entschieden, eine Ruhepause ohne Rad einzulegen, um die Reizung voll auszukurieren.

„Ich habe alles versucht beim Giro fit zu sein. Wenn ich locker trainiere habe ich keine Probleme. Sobald ich aber mit Intervallen begonnen habe, kamen die Schmerzen, und ich musste wieder locker machen. So haben wir Woche für Woche unsere Pläne geändert, bis wir nun an dem Punkt sind, wo weitere Verschiebungen einfach keinen Sinn mehr machen. Ich werde nun eine Pause einlegen und danach mit einem kompletten Neuaufbau für die zweite Saisonhälfte beginnen. Natürlich bin ich enttäuscht, denn der Giro war mein großes Ziel. Aber es tut mir auch für das Team sehr leid, alles war auf mich ausgerichtet und sie haben bis zuletzt alles versucht mir zu helfen. Ich hoffe, sie können dennoch einen guten Giro fahren, und vielleicht ist es nun auch eine gute Gelegenheit für die jungen Fahrer etwas zu zeigen.“ – Leo König

„Die Gesundheit der Fahrer hat immer Vorrang. Wir sind an einem Punkt angekommen, wo es eigentlich nur mehr eine richtige Entscheidung gab. Leo braucht einfach nun diese Pause, auch wenn das für uns einen herben Rückschlag für unsere Ambitionen beim Giro bedeutet. Ich bin sicher, Leo wird in der zweiten Saisonhälfte noch zeigen was in ihm steckt.“ – Enrico Poitschke, Sportdirektor

Medieninfo Bora-hansgrohe

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04.04.2017