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© Sportreport

Die 27. Runde der Sky Go Ersten Liga wird am Samstag abgeschlossen. Am Freitag konnte sich Tabellenführer LASK zuhause gegen den SV Horn mit 2:1 durchsetzen. Tabellenzweiter FC Liefering musste sich Blau-Weiß-Linz mit 0:3 geschlagen geben. SC Austria Lustenau konnte diese Schwäche nicht ausnutzen, da die Vorarlberger gegen wSG Wattens nicht über ein 2:2 Unentschieden hinauskamen.

FC Wacker Innsbruck sah gegen SC Wiener Neustadt schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Niederösterreicher kämpften sich in der zweiten Hälfte zurück und konnten noch ein 2:2 als Erfolg verzeichnen.

Heute wird die 27. Runde der Sky Go Ersten Liga mit dem Spiel Kapfenberger SV 1919 gegen den FAC abgeschlossen.

Wir haben die Stimmen zu den bisherigen Spielen …

SC Austria Lustenau – WSG Wattens 2:2 (1:1)
Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Daniel Ernemann (Trainer SC Austria Lustenau):
… über das Spiel: „Wir sind mindestens drei Mal alleine auf den Torwart zugreannt. Ich habe gerade noch zufällig die Statistik gesehen, zwölf Schüsse aufs Tor, zwölf zu fünf Schüsse, dreiundsechzig Prozent Ballbesitz. In der Anfangsphase haben wir uns ein bisschen schwergetan, aber ab der zwanzigsten Minute war es fast Einbahnstraßenfußball. Wir schießen die Tore nicht. Deswegen war es bis zum Schluss eine Zitterpartie. Am Schluss müssen wir noch glücklich sein, dass wir kurz vor Schluss den Ausgleich machen, aber eigentlich unnötig. Wir hätten das Ding schon vorher entscheiden müssen.“

… über die Abschlussschwäche seiner Mannschaft: „Erklärungen sind da schwer. Was will man machen. Die Spieler laufen alleine auf den Torwart zu, im Training machen sie die reihenweise rein und im Spiel eben nicht. Ein Rezept habe ich da noch nicht gefunden.“

… über die defensive Leistung: „Das muss ich mir erst noch einmal anschauen. Insbesondere das zweite Gegentor glaube ich war natürlich nicht optimal verteidigt, ohne Frage, aber bevor ich da was sage möchte ich das Video noch einmal sehen.“

… über die Leistung seiner Mannschaft: „Heute kann man den Jungs überhaupt nichts vorwerfen. Erste bis letzte Sekunde Vollgaspartie und leider nur mit einem Punkt. Drei Punkte hätten wir uns heute verdient gehabt.“

… vor dem Spiel über die Ernennung von Andreas Lipa zum Trainer des SC Austria Lustenau: „Jetzt sind die Würfel gefallen, jetzt können wir für die nächste Saison anfangen zu planen. Mit den nächsten Tagen geht es dann los, Kaderanalyse, Spielplan für die nächste Saison aufstellen und einfach die Vorbereitungen zu treffen damit wir nächste Saison voll angreifen können. Vom Typ her ist er vor allem einer der viel Feuer hat, der das Feuer aber auch an die Mannschaft weitergeben kann, sehr viel Ehrgeiz hat, einfach leidenschaftlich ist und die Grundvoraussetzungen für die Aufgabe sehr gut mitbringt.“

Pius Grabher (SC Austria Lustenau):
… über das Spiel: „Ich glaube wir haben zwei, drei Hochkaräter gehabt, wo wir alleine auf den Tormann zulaufen und die müssen wir einfach machen. Da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen. Beim nächsten Spiel müssen wir die Dinger reinhauen. Zuhause wollen wir immer gewinnen, aber im Endeffekt, aufgrund des Spielverlaufs, muss man es so nehmen.“

… über die Ernennung von Andreas Lipa: „Ich glaube es ist sehr wichtig, dass jetzt die Trainerfrage geklärt ist, damit man für die Zukunft auch planen kann. Jetzt weiß man wo man mit dem Trainer steht und kann einmal ein Gespräch suchen.“

… über sein Tor: „Es ist echt schnell gegangen. Ich glaube ein Abpraller vom Tormann und ich bin auf den langen Pfosten und hab einfach draufgehauen.“

Hubert Nagel (Sportdirektor SC Austria Lustenau):
… über die Ernennung von Andreas Lipa zum Trainer und den angestrebten Aufstieg nächste Saison: „Wir hoffen einfach, dass das mit dem Andi Lipa gelingen wird. Ich denke, dass er bei uns immer gute Arbeit geleistet hat, dass er ein kämpferischer Typ ist, der einfach was erreichen will, der ehrgeizig ist und von daher glauben wir, dass er im Moment der richtige Mann ist. Natürlich, durch die Ligareform ist es sowieso das erklärte Ziel. Zwei steigen auf, der Dritte kann ebenfalls noch aufsteigen. Die Chance ist groß und die möchten wir auch nützen.“

… über die Zukunft von Daniel Ernemann: „Das wird vor allem auch vom Trainer abhängen und der Daniel war bis jetzt auch schon Amateur-Trainer und ist im Büro. Wir wollen ihn auf jeden Fall behalten. Wenn der Andi ihn ein bisschen näher dabeihaben will, dann wird man ihm diesen Wunsch auch erfüllen.“

… über mögliche Abgänge: „Viele Spieler glauben sie müssen pokern, weil andere auf sie aufmerksam geworden sind, aber wir sind auch auf andere aufmerksam geworden bei anderen Vereinen. Es ist jedes Jahr dasselbe. Am Schluss werden wir wieder eine schlagkräftige Mannschaft haben, aber ich möchte, wenn es geht, wenn die Spieler auch wollen, möglichst viele behalten, damit wir nicht alles neu erfinden müssen, damit sich die Spieler auch ein bisschen mit dem Verein identifizieren.“

… über Ilkay Durmus: „Den habe ich immer forciert. Ich glaube, dass er ein talentierter guter Fußballer ist. Er hat sich jetzt ein bisschen ins Abseits manövriert, aber wer mich kennt weiß, dass man da wieder rauskommt, wenn man will. Das muss er eben wollen und die Initiative muss eindeutig von ihm kommen.“

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):
… über das Spiel: „Wenn man das gesamte Spiel betrachtet war es natürlich okay. Wenn du so spät den Ausgleich bekommst, hoffst du davor natürlich, dass du es rüberbringst. Das war sehr schwer möglich, wir haben zu viele Standards zugelassen. Ich glaube es waren elf oder zwölf Eckbälle gegen uns. Wir haben gewusst da ist Lustenau zu stark und im Endeffekt ist es dann bitter. Ich glaube der Punkt war dann okay aus unserer Sicht. Vor allem erste Halbzeit, wir haben fünfundzwanzig Minuten sehr gut gespielt, super Pressing gespielt. Dann haben wir minütlich mehr Passivität an den Tag gelegt und der Elfmeter war dann die logische Konsequenz daraus. Zweite Halbzeit war es ähnlich. Da haben wir nicht sauber fertig gespielt. Im Endeffekt hätten wir das dritte machen können aus einem Konter, aber wir waren dann nicht in der Lage.“

… über Milan Jurdik: „Er ist auf einem guten Weg. Er hat heute super gearbeitet, zwei wunderschöne Tore gemacht. Genauso wie wir ihn uns vorstellen. Er hat im Herbst seine Anlaufzeit gebraucht, aber jetzt ist er der Topscorer bei uns und er macht seine Rolle sehr gut.“

… über den Abstiegskampf: „Wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist, hört man auf nach unten zu blicken. Wir haben natürlich beide Richtungen im Auge, aber es ist sehr eng. Das hat man heute in den ganzen Spielen gesehen.“

… über die vielen Standards des SC Austria Lustenau: „Es war wirklich zum Zittern. Von außen hast du da wenig Einflussmöglichkeit. Du kannst probieren noch wachzurütteln, aber dann nehmen die Dinge ihren Lauf und das ist dann schwer da in dieser Hektik und Druckphase noch einzugreifen.“

Milan Jurdik (WSG Wattens):
… über das Spiel: „Wir wollten schon drei Punkte holen, aber leider haben wir den Ausgleich bekommen. Trotzdem haben wir einen Punkt und wir müssen weiterschauen.“

… über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben alles gegeben, aber zum Schluss hatten wir nur noch wenig Kraft und dadurch haben wir den Ausgleich bekommen.“

… über seine eigene Leistung: „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, die Kurve geht nach oben. Aber ich bin mit dem Punkt heute unzufrieden.“

… über den Abstiegskampf: „Wir schauen von Spiel zu Spiel und wir wollen die Leistung bringen, dann haben wir keine Angst, dass wir die Klasse nicht halten.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
… über das Spiel: „Unterm Strich geht dieses Unentschieden für beide wirklich in Ordnung und es war eine ansehnliche Partie.“

… über die Ernennung von Andreas Lipa zum neuen Trainer des SC Austria Lustenau: „Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass er den Fußball versteht. Er ist auch ein extrem cooler Typ, man könnte sagen er steht auch teilweise über der Materie und schaut sich das von oben herab an. Ich glaube da hat Hubert Nagel die richtige Entscheidung getroffen. Er und die Mannschaft werden mit Andi Lipa sehr viel Freude haben.“

LASK – SV Horn 2:1 (2:0)
Schiedsrichter: Alexander Harkam

Oliver Glasner (Trainer LASK):
… darüber wie das Spiel gewonnen wurde: „Ich denke die beiden schnellen Tore, die beide in der Entstehung sehr schön waren. Dann haben wir eigentlich das Spiel kontrolliert. Horn ist eigentlich ausschließlich über Standardsituationen gefährlich geworden, das haben wir auch gewusst. Sie haben dann noch diesen ein bisschen unnötigen Gegentreffer kassiert, aber ich bin mit der Mannschaft sehr zufrieden. Man hat dann in der zweiten Halbzeit gemerkt, dass die Beine ein bisschen schwer werden nach dem anstrengenden Cup-Spiel vor drei Tagen, aber was die Burschen in jedem Spiel auf den Platz bringen, davor ziehe ich meinen Hut. Ich bin wirklich stolz auf die Spieler, wie sie sich in jedem Match präsentieren.“

… über die Leistung seiner Mannschaft: „Bei mir überwiegt heute wirklich der Stolz auf meine Spieler, weil ich weiß wie schwer das für sie ist. Das war jetzt unser achtes Pflichtspiel im Frühjahr, wir haben sieben gewonnen, ein Unentschieden. Von allen Seiten wird schon mehr über die Bundesliga gesprochen oder über das Cup-Halbfinale als über den Gegner Horn. Da dann aber so eine konzentrierte Leistung auf den Platz zu bringen ist nicht einfach, aber sie schaffen es immer wieder und von daher haben sie meinen allergrößten Respekt.“

… vor dem Spiel über die Torgefährlichkeit seiner Mannschaft: „Ich glaube da haben wir eine sehr gute Balance. Wir haben halt viele torgefährliche Spieler. Wir haben uns, denke ich, auch gewisse Verhaltensweisen in der Offensive angeeignet, wo wir dann halt torgefährlich werden. Unsere Offensivspieler haben sehr viel Selbstvertrauen und das zeigen sie in jedem Spiel.“

Reinhold Ranftl (LASK):
… über das Spiel: „Es war eine geschlossene, gute Mannschaftsleistung. Am Ende sind uns glaube ich ein bisschen die Kräfte ausgegangen, aber nichtsdestotrotz geht der Sieg glaube ich in Ordnung. Ich glaube die Tore waren super rausgespielt. Jetzt haben wir ein schönes Wochenende und das können wir genießen.“

… über die gute Atmosphäre in der Mannschaft: „Es lauft einfach. Im Herbst ist es einmal nicht so gelaufen. Wir machen jetzt die Tore, frühe Tore, und dann spielt es sich einfach leichter.“

… über den Aufstieg: „Es werden immer weniger Spiele. Nächste Woche steigt der Schlager. Wenn wir da gewinnen sind es glaube ich siebzehn Punkte, dann schaut es gut aus.“

Dimitry Imbongo Boele (LASK):
… über das Spiel: „Die heutige Leistung war wirklich super. Wir hatten wieder Ballbesitz. Das haben wir gebraucht, denn wir wussten, dass Horn eine gute Mannschaft ist, dass sie richtig guten Fußball spielen und wir wollten einfach Pressing machen, versuchen Ballbesitz zu haben, in die Konter zu gehen und schnelle Tore zu machen.“

… über seine eigene Leistung: „Ich habe mich gut gefühlt. Die Mannschaft hat mich in die richtige Stimmung gebracht. Ich bin sehr froh, dass ich hier daheim ein Tor geschossen habe, weil ich hier schon lange kein Tor mehr geschossen habe. Es ist mein zweites Tor daheim, ich freue mich. Aber ich bin noch glücklicher, dass wir heute die drei Punkte geholt haben und das ist wichtig für uns.“

Masanori Hamayoshi (Trainer SV Horn):
… über das Spiel: „Wir haben viele Probleme durch diese Gerüchte bekommen. Die Konzentration in der Mannschaft ist doch ziemlich durcheinandergegangen und das spielt sicher eine Rolle. Vom strategischen Plan her, dass es heute nicht für einen Sieg oder ein Unentschieden gereicht hat, da liegt die Schuld bei mir. Die Anfangsphase war sehr wichtig, aber da haben wir zu viel Respekt vor dem Gegner gehabt und konnten dem Gegner nicht unser aggressives Spiel aufzwingen. Das war sicher ein großer Teil davon, dass es heute nicht geklappt hat.“

… über die Mannschaftsleistung: „Jeder Spieler der Mannschaft gibt alles, auch im Training und versucht sich zu konzentrieren und ich sehe die Bemühung der Spieler. Ich möchte ihnen auch überhaupt nichts vorwerfen und immer, wenn wir ein Spiel verlieren sehe ich natürlich auch, dass ich Schuld dafür trage. “

… über die derzeitige Lage seiner Mannschaft: „Fußball ist so wie im Leben. Es gibt gute Phasen und schwierigere Phasen. Jetzt sind wir gerade wieder in einer schwierigen Phase. Es ist wichtig, dass wir trotzdem nicht nach unten schauen, sondern nach vorne schauen, immer positiv bleiben, uns auf das nächste Spiel konzentrieren und versuchen da wieder gut als Mannschaft zu spielen. Ich bin auch zuversichtlich, weil die Entwicklung der Mannschaft in die richtige Richtung geht. Ich vertraue meiner Mannschaft und meinen Spielern.“

Armin Gremsl (Torhüter SV Horn):
… über das Spiel: „Wir haben ein bisschen zu passiv angefangen, das war das größte Problem und dann hat das Spiel eigentlich seinen Lauf genommen. Wir hätten einfach viel agiler agieren und mehr Selbstvertrauen haben müssen. So ist es einfach nicht gegangen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten haben wir uns gar nicht gefunden, haben gar nicht gespielt und das war das Problem. Wir müssen einfach besser anfangen. In der zweiten Halbzeit haben wir es gesehen, da haben wir dann auch mehr Platz gehabt und haben mehr gespielt, dann geht es besser. Wir müssen einfach besser spielen.“

… über den Abstiegskampf: „Jedes Spiel muss man neu anfangen und weiterkämpfen. Es hilft nichts.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
… über den Führungstreffer des LASK: „Natürlich muss man aber bei aller Wertschätzung für den LASK sagen, dass das Defensivverhalten der Horner hier unter aller Kritik ist. Aus dem Einwurf der in den Strafraum geworfen wird, den Spieler dann dort drehen lassen und ihm dann ein Zuspiel gewähren zu lassen ist nicht gut verteidigt. Man hat dieses Tor wirklich sehr schlecht verteidigt.“

FC Liefering – FC Blau Weiß Linz 0:3 (0:2)
Schiedsrichter: Julian Weinberger

Thomas Letsch (Trainer FC Liefering):
… über das Spiel: „Ich muss dem Team vorwerfen, dass wir 0:3 verloren haben, dass wir aus den letzten drei Spielen 0:10 Tore gemacht haben und null Punkte geholt haben. Deshalb gibt es genügend Dinge, die nicht in Ordnung sind. Es ist schwierig da die richtigen Worte zu finden. Es ist mehr als enttäuschend und unseren Ansprüchen wird das in keinster Weise gerecht. Ich bin einfach stinksauer, dass wir das Ding wieder verloren haben.“

… über die Leistung seiner Mannschaft: „Entwicklung hin oder her. Es geht darum, dass wir am Wochenende performen. Am Freitagabend geht es darum Punkte einzufahren und Spiele zu gewinnen. Das schaffen wir derzeit nicht, also machen wir keinen guten Job. Das müssen wir schleunigst ändern.“

… vor dem Spiel darüber, warum seine Mannschaft im Frühjahr ein Formtief zu verzeichnen hat: „Ich denke, da gibt es viele verschiedene Gründe. Wir können in der Liga nur Topleistungen bringen, wenn wir absolut zu hundert Prozent unsere Leistung abrufen und wenn wir richtig dagegenhalten. Das hat in der letzten Zeit nicht so geklappt und das erklärt die Ergebnisse.“

Luca Meisl (FC Liefering):
… über das Spiel: „Ich denke, dass wir ganz gut angefangen haben, haben dann wieder die zweiten Bälle nicht gehabt, waren zwischen der Verteidigungslinie und Mittelfeldlinie die Abstände viel zu groß. Die waren halt mit der ersten Chance sehr konsequent und auch mit der zweiten. Es ist halt wieder ziemlich schnell gegangen wie in den letzten Spielen. Das wollten wir eigentlich verhindern.“

… über die Stimmung in der Mannschaft: „Das Selbstvertrauen ist jetzt nicht so groß. Wir werden weiter hart arbeiten. Wir wissen, was wir können und werden dann in den nächsten Spielen zeigen wie wir drauf sind.“

Klaus Schmidt (Trainer FC Blau Weiß Linz):
… über das Spiel: „Das waren Big Points für uns. Zumal wir ja auch vorige Woche eine Heimniederlage hinnehmen mussten, die uns sehr weh getan hat. Jetzt war es einfach an der Zeit einen Schritt nach vorne zu machen. Ich denke die Mannschaft hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und war cold as ice. Da war viel Fleiß und viel Schweiß dahinter, aber vorne waren wir super kalt.

… über die Ausbeute aus den Standardsituationen: „Wir haben intensiv daran gearbeitet, da wir auch gewusst haben, dass Liefering einigermaßen wackelt bei Standardsituationen. Dass das dann heute alles so aufgeht, war ein großartiger Abend für uns. Es macht natürlich Lust auf mehr.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
… über das Spiel: „Der Sieg von Blau Weiß überrascht mich in der Art und Weise schon, weil letztlich hat man gesehen, dass das was sich Klaus Schmidt, vom Konzept her, zurecht gelegt hat alles aufgegangen ist. Man hat den Lieferingern sehr viel Ballbesitz gegeben, hat auch zugelassen, dass man kombiniert, aber die Kombinationen wurden durch sehr gutes Stellungsspiel, sehr gute Antizipation, auch durch physische Fitness sehr schnell im Keim erstickt. Dann ist sehr schnell der Schalter umgelegt worden, dieses berühmte Umschaltspiel. Liefering wurde klassisch ausgekontert.“

… über den Torwartfehler beim dritten Treffer der Linzer: „Das ist eben derselbe Fehler, der zwei Mal hintereinander gemacht wurde und das ist natürlich ganz bitter. Da muss man dann wirklich fragen ob dieser junge Tormann aus diesen Situationen lernt. Sollte das nicht der Fall sein, dann fehlt ihm auch das Talent.“

… vor dem Spiel über FC Liefering: „Man muss einmal das Konzept, mit dem der FC Liefering hier ans Werk geht, sehen. Der Auftrag ist ganz klar. Man will Spieler entwickeln und nicht eine Mannschaft entwickeln.“

… über den Einfluss den Klaus Schmidt auf die Leistung seiner Mannschaft hat: „Die Mannschaft hat sich schon von Beginn, als er das Zepter übernommen hat, entwickelt. Jetzt im Frühjahr sieht man ganz klar, die Mannschaft ist physisch top und sie kann auch jetzt die Chancen die sich bieten nutzen.“

FC Wacker Innsbruck – SC Wiener Neustadt 2:2 (2:0)
Schiedsrichter: Harald Lechner

Karl Daxbacher (Trainer FC Wacker Innsbruck):
… über das Spiel: „Es ist natürlich wirklich ärgerlich, dass nach so einer eklatanten Überlegenheit in der ersten Halbzeit und einer 2:0 Führung kein Sieg herausgeschaut hat. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Der Beginn der zweiten Halbzeit war schon nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Da waren schon einige Unsicherheiten drin und aus einem Standard kann man natürlich einmal ein Tor bekommen, das kann passieren, aber die Mannschaft hat dann nicht mehr so selbstbewusst agiert wie in der ersten Halbzeit. Man hat es förmlich gespürt. Wenn wir so unkonzentriert oder so ängstlich weitermachen dann wird es gefährlich. Nach vorne hin haben wir dann auch nicht die klaren Chancen rausspielen können, damit man vielleicht das dritte nachlegt und so ist es zu einem sehr ärgerlichen Unentschieden gekommen.“

… über den Platzverweis von Roguljic: „Der wollte den Spieler nicht anschießen, das war ein Pech. Der Patrick Eler hat einen Ball geholt, obwohl wir uns hinten schon einen aufgelegt haben und er wollte eigentlich nur schnell schauen, dass der Ball rauskommt. Natürlich, wenn er ihn aus drei Metern voll anschießt kann man eine rote Karte geben, aber das war sicher nicht Absicht.“

… vor dem Spiel über den SC Wiener Neustadt: „Die haben einen sehr guten Herbst hingelegt und können mehr als sie im Moment zeigen.“

Rene Wagner (Trainer SC Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Erste Halbzeit war von uns in Wahrheit gar nichts. So angefressen war ich schon lange nicht, weil die Leistung war nicht in Ordnung, aber zweite Halbzeit sind wir aufgewacht und haben unseren Job richtiggemacht. “

… über die Bedeutung des Punktes im Abstiegskampf: „Der kann goldwert sein. Das könnte in Wahrheit ein Jackpot sein. Ich glaube die anderen Mannschaften holen hier nicht so leicht Punkte.“

… über die frühen zwei Wechsel: „Natürlich. Ich musste etwas ändern, denn es war nicht unser Spiel. So kann man einfach nicht spielen. Da muss ich als Trainer irgendwie reagieren, ich habe mich so entschieden und die Entscheidung war, glaube ich, richtig.“

Sargon Duran (SC Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Es ist für uns wie ein Sieg, wie drei Punkte, wenn wir nach dieser ersten Halbzeit zurückkommen, wo keiner mit uns gerechnet hat, dass wir dann so ein Gesicht zeigen. Wir haben denke ich Charakter bewiesen. Wir hatten in der ersten Halbzeit keinen Zugriff, haben nur verschoben, sind aber nicht in die Zweikämpfe gekommen, haben keinen Druck auf den Ballführenden ausgeübt und deswegen haben sie mit uns gespielt. Zweite Halbzeit war das natürlich ganz anders.“

… über die Bedeutung des Punktes: „Wichtig war dieser Punkt für die Moral. Dass wir einfach wieder an uns selbst glauben und sehen, dass wir es können.“

Manfred Fischer (SC Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Wenn man denkt, dass wir 0:2 hinten waren und eigentlich überhaupt keinen Zugriff gehabt haben und dann so zurückkommen, zwei Tore schießen ist natürlich ein Wahnsinn.“

… über sein Tor: „Ich bin wirklich extrem froh, dass ich jetzt ein Tor gemacht habe, weil ich ja schon länger warte. Ich bin froh, dass ich das der Mannschaft zurückgeben konnte.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
… über die Bedeutung von Eler für die Innsbrucker Mannschaft: „Mit Eler hat Innsbruck momentan die Lebensversicherung. Er trifft, er ist ein hervorragend disponierter Stürmer, wenn man ihn lässt und die Wiener Neustädter lassen ihn.“

Presseinfo Sky Austria/red.

07.04.2017