Austria Wien, SV Ried

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Zum Auftakt der 28. Runde in der tipico Bundesliga stand das Duell SV Ried vs. Rapid Wien auf dem Programm. Die Gastgeber fegen dank eines dreifach Schlag nach Seitenwechsel über die Hütteldorfer hinweg und stürzten den Rekordmeister somit tief in den Abstiegskampf.

Wer dachte das Rapid Wien nach dem Sieg im Cup in St. Pölten mit frischem Selbstvertrauen ans Werk ging erlebte einen herben Dämpfer. Die Hütteldorfer präsentierten sich wie ein Abstiegskandidat. Bereits vor die Pause war die SV Ried die gefährlichere Mannschaft und hätte durchaus in Führung gehen können. Die Tore erlebten die 6.183 Zuschauer in der Keine-Sorgen-Arena nach dem Seitenwechsel. Die Oberösterreicher sorgten mit einem Dreifachschlag für die Entscheidung.

Dank der Tore von Elsneg (46.), Zulj (52.) und Hart (55.) feiert die SV Ried einen auch in dieser Höhe einen völlig verdienten Heimsieg. Die Oberösterreicher machen im Abstiegskampf drei wichtige Punkte und finden somit auch Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld. Endgültig im Abstiegskampf angelegt ist nun Rapid Wien. Die Hütteldorfer liegen nur noch fünf Punkte vor dem Schlusslicht aus SV Ried. Die Zeiten für Trainer Damir Canadi werden nun wohl deutlich ungemütlicher. Auch von Seiten der Fans wird die Stimmung nun deutlich gereizter. Die mitgereisten Anhänger der Hütteldorfer skandierten nach dem Spiel „Wir haben die Schnauze voll.

SV Ried vs. Rapid Wien 3:0 (0:0)
Keine Sorgen Arena, 6.183 Zuschauer, SR Ouschan

Tore: Elsneg (46.), P. Zulj (52.), Hart (55.)

SV Ried: Durakovic – Hart, Reifeltshammer, Özdemir, Marcos – Ziegl (76. Prada), P. Zulj – Möschl, S. Nutz (80. Trauner), Elsneg – Ademi (49. Egho)
Rapid Wien: Knoflach – Schößwendter (38. Sonnleitner/51. S. Hofmann), Dibon, Wöber – Pavelic, Szanto (46. Kvilitaia), Schwab, Auer, Schrammel – Murg, Joelinton

08.04.2017