Fußball, Bundesliga, Tipico Bundesliga, Sturm Graz, SV Ried, 29. Runde, Philipp Zulechner

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In der 29. Runde der tipico Bundesliga stand in der Merkur-Arena das Duell das Duell Sturm Graz vs. SV Ried auf dem Programm. Die Steirer feiern einen 1:0-Heimsieg dank eines späten Treffers des eingewechselten Zulechner. Alle Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.

SK Sturm Graz – SV Guntamatic Ried 1:0 (0:0)
Schiedsrichter: Harald Lechner

Franco Foda (Trainer SK Sturm Graz):
…über das Spiel: „Ich freue mich sehr über den Sieg. Wir haben in den ersten fünfzehn Minuten gut angefangen, haben den Gegner unter Druck gesetzt, haben auch ein Tor erzielt das anscheinend knapp Abseits war. Komischerweise haben wir danach bis zur Halbzeit den Faden verloren. Wir waren dann in den Zweikämpfen nicht mehr präsent, wir haben im Spielaufbau zu einfach Fehler begangen. Den Fehlern mussten wir dann hinterherlaufen, Ried war im Umschaltspiel gefährlich. Das haben wir auch in der Halbzeit besprochen. Wir hätten eigentlich einen klaren Elfmeter auch noch bekommen müssen.“

…über Ried: „Das habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass Ried eine gute Mannschaft ist, die gute Spieler in ihren Reihen hat, die bissig sind. Die sind aggressiv, waren immer ganz eng bei uns am Mann, haben uns selten ins Spiel kommen lassen. Ich habe gewusst, dass es ein enges Spiel wird.“

…über den Treffer von Philipp Zulechner: „Gott sei Dank. Philipp hat eine lange Leidenszeit hinter sich, ist reingekommen und hat ein Tor erzielt. Jetzt habe ich leider Gottes nach dem Spiel gehört, dass er schon wieder verletzt ist.“

Philipp Zulechner (SK Sturm Graz):
…über das Spiel: „Ab und zu haben wir halt das Glück, dann haben die anderen das Glück. Das Tor war jetzt keine Glanzleistung vom herausspielen, aber wir haben es mit letzter Konsequenz fertig gespielt und von daher kann man sagen wir haben das Tor erzwungen.“

…über die Bedeutung seines Tors: „Es ist befreiend. Ich glaube man hat es auch am Torjubel gesehen, dass ich alles rausgeschrien habe.“

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Ich glaube wir haben uns mindestens einen Punkt verdient. Wir haben erste Halbzeit sehr gut gespielt. Wir haben in siebzig Minuten keine Gefahr durch den Gegner gehabt. Wir sind am Schluss einmal falsch gestanden und haben den Gegner einmal zu spät attackiert. Na gut, das ist der Fußball. Wenn du unten bist, dann bekommst du solche Tore.“

…über die rote Karte von Reifeltshammer: „Ich kann das nicht beurteilen. Das ist immer schwierig, wenn du draußen stehst. Der Schiri hat das entschieden und das muss man akzeptieren.“

…über die Auswärtsschwäche der Rieder: „Wenn wir weiter so spielen, bin ich überzeugt, dass wir das eine oder andere Spiel auswärts auch gewinnen können.“

Anton Pfeffer (Sky Experte):
…über das Spiel: „Sturm hat für meine Begriffe auch nicht so überragend gespielt. Sie haben vielleicht den einen oder anderen Einsatz auch vermissen lassen. Für ein Heimspiel um auf den zweiten Platz vorzustoßen war es für mich von Sturm aus zu wenig.“

…über die Bedeutung der Niederlage für Ried: „Das ist natürlich ganz bitter. Solche Partien muss man erst einmal aus dem Kopf rausbringen. Es geht nächste Woche schon weiter und jetzt hat man mit Reifeltshammer den Abwehrchef verloren für ein oder zwei Partien.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…über die Erkenntnisse des Spiels: „Die Erkenntnis, dass Sturm in Heimspielen unglaublich arbeiten muss um Siege zu holen, dass man sich in den Europacupplätzen festsetzen kann. Also was hier an Aufwand betrieben wird ist teilweise wirklich enorm. Das hat aber auch damit zu tun, dass in entscheidenden Momenten nicht die Klasse da ist um das Ding reinzumachen. Also man macht sich teilweise auch das Leben schwer. Trotzdem, man hat dieses Spiel gewonnen und das war ein wirklich sehr schwieriges Spiel. Das war eine hohe Barriere heute.“

…vor dem Spiel über Lassaad Chabbi: „Das ist der große Gewinn, den die Rieder Spieler mit ihm erhalten haben, sie haben wieder eine breite Brust.“

…über die Sperre von Stefan Hierländer: „Ja ich würde empfehlen, dass einer dieser Herren, die im Strafsenat gesessen sind, dort liegen wo der Hierländer hingetreten hat. Dann wäre die Strafe vermutlich so ausgefallen wie es sich gehört hätte. Zwei Spiele und zwei bedingt, das ist ein Witz.“

Medieninfo: Sky

16.04.2017