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Kurz nach Saisonende wurde Mario Huber als erster Neuzugang des EC Red Bull Salzburg vorgestellt. Mittlerweile ist der 20-jährige Stürmer in Salzburg eingetroffen, absolviert dieser Tage etliche Tests im Red Bull Diagnostik und Trainings Center Thalgau und trainiert seit Montag mit seinen neuen Kollegen im Fitnessbereich der Salzburger Eisarena.

Der gebürtige Innsbrucker ist im Nachwuchs des HC TWK Innsbruck „Die Haie“ groß geworden und hat in der letzten Saison mit den Tirolern aufhorchen lassen. Zum einen hat die Mannschaft eine ihrer besten Spielzeiten der letzten Jahre hingelegt und zum anderen hat Mario Huber seine bis dahin beste EBEL-Saison – es war bereits seine dritte – gespielt. Mit 12 Toren und 18 Assists in 58 Spielen (inkl. Playoff) war er der beste Österreicher in Innsbruck und diese Performance will er nun in Salzburg fortsetzen: „Ich wollte eine neue Herausforderung und ein bisschen nach mehr greifen und dafür ist Salzburg ein super Ausgangspunkt. Es war eine gute Saison, aber ich denke, ich habe noch Luft nach oben und ich glaube, mit dem Training in Salzburg kann ich mein Potential noch mehr abrufen.“

Mit einigen Salzburger Spielern hat Mario Huber zuletzt schon im Trainingslager des österreichischen Nationalteams zusammengespielt. Für den Kader der B-Weltmeisterschaft in der Ukraine hat es (noch) nicht ganz gereicht, aber „für Österreich ist es ein schöner Erfolg, dass wir wieder in der Top-Gruppe spielen. Ich habe dem Team daheim vor dem Fernseher die Daumen gehalten. Die Trainingswochen davor waren sehr hart, aber es hat Spaß gemacht und ich habe einige gute Punkte für mich mitnehmen können.“

Viel gelernt hat der Stürmer auch bei seinem Ausflug in die kanadische QMJHL. In der Saison 2015/16 erzielte er für die Victoriaville Tigres in 68 Spielen 21 Tore und gab 34 Vorlagen. „Andere Trainingsmethoden, neue Spielsysteme, das kleinere Eis, auf dem viel schneller gespielt wird; es waren viele neue Eindrücke und ein tolles Erlebnis.“

Entgegengekommen ist dem Tiroler in Kanada sicher auch die einzigartige Landschaft. Der heimatverbundene Eishockeyprofi sagt über sich selbst: „Ich bin kein Stubenhocker, wenn die Zeit da ist, muss ich raus in die Natur.“ Animiert zum Eishockey spielen wurde er übrigens von seinem Vater, der nach wie vor in einer Hobbymannschaft spielt. „Von ihm habe ich auch die Nr. 96. Die trägt auch mein Vater und das war daher immer meine Wunschnummer.“

Sein Ziel für die kommende Spielzeit: „Meister werden mit den Red Bulls!“

Medieninfo: EC Red Bull Salzburg

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10.05.2017