Austria Wien, SV Ried, #faklive, #faksvr, #fakrie, Kayode

© Sportreport

In der 33. Runde der tipico Bundesliga stand im Ernst-Happel-Stadion das Duell Austria Wien vs. SV Ried auf dem Programm. Die Veilchen machen einen weiteren Schritt in Richtung Vize-Meister-Titel dank eines glatten 3:0 (3:0)-Heimsiegs. Beeindruckend war dabei die Leistung in den ersten 30 Minuten. Dabei erzielte Austria Wien drei Tore und hatte bei drei (!) Alutreffern Pech.

Äußerst dominante Veilchen sorgen früh für klare Verhältnisse
Das Spiel begann äußerst turbulent. Austria Wien fand praktisch im 60-Sekunden-Intervall ausgezeichnete Einschusschancen vor. Der Reihe nach. Ziegl holt in der zweiten Minute Tajouri bei einem Konterangriff von den Beinen. Beim folgenden Eckball greifen die Gastgeber in die Trickkiste. Holzhauser spielt kurz ab für Salomon. Sein Schuss klärt Fröschl vor der Linie per Kopf. Nach dem folgenden Eckball trifft Grünwald aus kurzer Distanz die rechte Stange. Weitere 60 Sekunden später hatte die SV Ried erneutes Aluglück. Bei einem gefühlvollen Schuss von Holzhauser rettet die Latte für den geschlagenen Torhüter Gebauer. In der zehnten Minute waren „alle schlechten Dinge 3“ aus Sicht der Veilchen. Holzhauser schickt Kayode. Der behält den Überblick und legt auf für Grünwald. Der Mittelfeldspieler hatte mit seinem Schuss erneut Pech und scheiterte an der rechten Stange.

Die ersten Minuten verliefen also durchaus turbulent aber torlos. Das Spiel hätte somit bereits früh entschieden sein können. Der längst überfällige Führungstreffer gelang Austria Wien in der 16. Minute. Eine Freistoßflanke von Holzhauser landet bei Kayode am zweiten Pfosten, der den Ball zum 1:0 in den Maschen versenkt. Nach dem Führungstreffer hatten die Veilchen die Begegnung weiter deutlich unter Kontrolle. Bereits in der 21. Minute legten die Gastgeber den zweiten Treffer nach. Nach einem Traumpass von Holzhauser steht Kayode plötzlich alleine vor Gebauer. Der Stürmer der Veilchen behält die Nerven und lupft die Kugel zum 2:0 in die Maschen.

Auch in den folgenden Minuten wirkte die SV Ried völlig von der Rolle. Die Oberösterreicher liefen dem Ball und den Gegenspielern hinterher. Bereits in der 25. Minute hätten die Veilchen den dritten Treffer nachlegen können. Einen gefährlichen Querpass von Grünwald verpasst Serbest nur äußerst knapp. Es ging in derselben Tonart weiter. Fünf Minuten später wurde ein Schuss vom äußerst auffälligen Grünwald in höchster Not geblockt. 60 Sekunden später legte Austria Wien den dritten Treffer nach. Eine Flanke von Holzhauser klärt Reifeltshammer per Kopf direkt vor die Beine von Serbest. Der zieht ab, trifft den Ball ideal zum 3:0 (31.).

Die SV Ried war in der ersten Halbzeit äußerst harmlos und konnte sich nur ein Mal in Szene setzen. Nach einem Eckball kann Hart aus der Distanz abziehen. Dabei konnte sich Hadzikic auszeichnen (36.). 120 Sekunden sorgte Austria Wien für das nächste offensive Ausrufezeichen. Nach schöner Einzelleistung zog Tajouri ab. Gebauer konnte den Schoss allerdings parieren. Weitere 120 Sekunden war wieder die SV Ried an der Reihe. Möschl setzte sich auf der rechten Seite gegen Salomon durch. Seinen Schuss aus spitzem Winkel entschärft Hadzikic.

Pausenstand im Ernst-Happel-Stadion in einem äußerst unterhaltsamen Spiel 3:0 für Austria Wien. Die Veilchen waren in den ersten 25 Minuten äußerst dominant und drückend überlegen. Die Oberösterreicher konnten erst nach dem dritten Tor besser ins Spiel finden. Beim Zwischenstand von 0:3 war das Spiel jedoch entschieden.

Kaum Höhepunkte nach der Pause – Austria Wien bringt klaren Sieg locker über die Zeit
Nach dem Seitenwechsel merkte man dem Spielverlauf den glatten Zwischenstand an. Beide Teams nahmen Tempo und Intensität aus den Aktionen raus. Austria Wien war weiter die überlegene Mannschaft. Die beste Möglichkeit in den ersten Minuten fand Grünwald in der 50. Minute vor. Sein Freistoß aus zentraler Position verfehlte das Tor der Gäste nur knapp.

In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin. Erwähnenswerte Offensivaktionen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der Schlussphase vergab Pires eine Gelegenheit in der 77. Minute, der bei einem überhasteten Abschluss den Ball genau auf Gebauer zirkelte. Das letzte Wort in Punkto Torchance hatten die Gäste. Ademi umkurvt in der 90. Minute Salomon und Hadzikic, setzt den Ball am Ende aber an die Außenstange.
So blieb es in der Folge beim hochverdienten 3:0-Heimsieg für Austria Wien gegen die SV Ried. Aufgrund der Vielzahl der guten Möglichkeiten vor der Pause geht dieses Resultat auch in der Höhe völlig in Ordnung. Während Austria Wien einen wichtigen Schritt in Richtung Vize-Meistertitel unternahm, wird die Luft für die Oberösterreicher im Abstiegskampf immer dünner.

Austria Wien vs. SV Ried 3:0 (3:0)
Ernst-Happel-Stadion, 8.214 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Tore: Kayode (16., 21.), Serbest (31.)

Austria Wien: Hadzikic – De Paula, Mohammed, Rotpuller, Salamon – Grünwald, Serbest (84./Kvasina), Holzhauser – Pires, Kayode (79./Friesenbichler), Tajouri (76./Prokop)
SV Ried: Gebauer – Hart, Reifeltshammer, Antonitsch (46./Özedemir), Marcos – Trauner – Fröschl, Ziegl, Trauner, Zulj (63./Brandner), Möschl (46./Walch) – Ademi

13.05.2017