Heimo Pfeifenberger: (Trainer WAC) „Es war ein Kraftakt.“

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In der 35. Runde der Tipico Bundesliga trafen in der NV Arena der SKN St Pölten und der WAC aufeinander. Die Gäste aus Kärnten machten dabei den Abstiegskampf wieder spannend. Durch das 1:1 wurde die Entscheidung über den Abstieg auf die letzte Runde hinausgezogen.

Wir haben die Stimmen zum Spiel …

SKN St. Pölten – WAC 1:1 (1:1)
Schiedsrichter: Dominik Ouschan

Manuel Hartl (SKN St. Pölten):
… über das Spiel und die Saison: „Es war ein hartes Spiel. Wir haben die ganze Saison versäumt, es zu finalisieren. Uns wird nichts geschenkt, wir haben noch drei Tage, da gilt es, alles hineinzuhauen.“

… über den Druck in der letzten Runde: „Wir sind Profis und haben damit umzugehen und werden damit umgehen und auch belohnt werden. Wir haben einen Aufwärtstrend und werden bei Rapid alles geben, damit wir dort den Dreier machen können.“

Lukas Thürauer (SKN St. Pölten):
… über das Spiel: „Wir haben beim 1-1 ein bisschen geschlafen. Wir waren klar die bessere Mannschaft. Der Ausgleichstreffer darf so nicht passieren.“

… über das Spiel kommenden Sonntag: „Ein Quäntchen hat gefehlt und wir versuchen, dass es am Sonntag besser wird. Ich bin lieber zwei Punkte vorne als hinten. Natürlich ist unser Gegner stärker, aber der ganz große Druck liegt bei Ried. Aber wir dürfen das nicht unterschätzen.“

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten):
… über das Spiel: „Ich habe gewusst, dass wir heute drei Punkte brauchen werden. Die Mannschaft hat auch bis auf 15-20 Minuten in der ersten Halbzeit alles versucht. Das Quäntchen Glück hat bei uns gefehlt. Es gab zwei Situationen, wo ganz klar Elfmeter entschieden hätte werden müssen. Zum Schluss hat der letzte Punch gefehlt. Am Sonntag in Wien werden wir alles reinwerfen um einen Punkt zu holen. Wir müssen uns gut regenerieren und schauen, ob verletzte Spieler wieder zurückkommen. Die Enttäuschung ist da, aber ich werde die Jungs wieder aufrichten und versuchen, in Hütteldorf ungeschlagen zu bleiben. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.“

Heimo Pfeifenberger (Trainer WAC):
… über das Spiel: „Ruhig bin ich nicht. Nach dem FAK-Spiel war noch nichts entschieden und wir mussten am Fokus bleiben. Du musst immer versuchen, die beste Leistung abzurufen und dich sportlich fair verhalten. Es war ein Kraftakt. Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit viel besser in den Griff bekommen und souverän runtergespielt. Ich habe die Routiniers hineingebracht, um Ruhe ins Spiel zu bringen.“

… über die letzte Runde am Sonntag und den abgewehrten Abstieg: „Wir sind da hineingerutscht, es hat aber nicht nur mit uns zu tun. Die Liga ist sehr stark und eng und das geht an die Substanz der Spieler. Daheim gegen Sturm können wir versuchen, alles rauszuhauen und Sturm zu schlagen.“

… über die Saison: „Wenn es rund läuft, musst du unpopuläre Entscheidungen treffen. Wenn du bestätigst wirst, gibt das Kraft. Für Spieler ist das oft nicht einfach, aber wir können alle davon etwas mitnehmen. Es müssen nicht immer schöne Momente sein, wenn du das Positive darin siehst, gehst du gestärkt weiter.“

Heribert Weber (Sky Experte):
… über die Leistung des WAC: „Sie sind immer wieder in der Lage, in wichtigen Situationen Siege einzufahren. Es gab auch negative Spiele, aber als es ernst wurde, haben sie Spiele gewonnen.“

… über das Spiel: „Beide Mannschaften sind sehr robust aufgetreten. In den Zweikämpfen haben sie alles versucht, um das Spiel zu gewinnen. Es ist letztendlich nur ein Punkt für beide geworden. Ein Rat von mir: Nicht auf Mattersburg schauen, sondern sie sollten das Spiel in Wien gewinnen.“

Andreas Herzog (Sky Experte):
… über den Abstiegskampf des SKN St. Pölten: „Sie haben es in der eigenen Hand. Sie haben mathematisch die besseren Chancen, aber zu viel nachdenken, darfst du nicht. Da haben im Moment vielleicht die Rieder einen leichten Vorteil.“

… über den Schiedsrichter Dominik Ouschan: „St. Pölten war ein bisschen unglücklich. Es waren zwei, drei Situationen dabei, die zu Ungunsten der St. Pöltner waren. Es ist immer schwer zu entscheiden und meistens 50-50.“

Presseinfo Sky Austria/red.

25.05.2017