Traustason, Arnor Traustason

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Seit Tagen wurden darüber spekuliert – jetzt ist es offiziell! Der Isländer Arnor Traustason verlässt Rapid Wien und wechselt auf Leihbasis zu AEK Athen. Die Griechen besitzen zusätzlich eine Kaufoption für den Offensivspieler.

Nähere Informationen zum Transfer entnehmen sie der Infobox. Dort befindet sich die Medieninfo des SK Rapid Wien in welcher der Wechsel veröffentlicht wurde.

Personal-Neuigkeiten vom SK Rapid. Arnor Ingvi Traustason, der im Vorjahr von Norköpping nach Wien-Hütteldorf kam, wechselt leihweise zum griechischen Traditionsklub AEK Athen. Beide Klubs einigten sich auf einen Leihvertrag mit einer Kaufoption für die Gelb-Schwarzen aus der hellenischen Hauptstadt, die elfmal die nationale Meisterschaft (zuletzt 1994) und 15mal den Pokal (zuletzt 2016) gewinnen konnten. Über weitere Vertragsdetails wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.

Fredy Bickel, Geschäftsführer Sport, meint zur aktuellen Kaderveränderung: „Arnor Traustason hat ein sehr schweres und auch durch viele Verletzungen geprägtes erstes Jahr bei uns hinter sich. Er fühlte sich nicht hundertprozentig wohl und daher ist es für alle Seiten eine gute Lösung, wenn er sich nun zumindest ein Jahr in einem anderen Umfeld präsentieren kann. AEK ist einer der Top-Vereine Griechenlands und spielt Qualifikation zur UEFA Champions League, so hat Traustason auch die Möglichkeit auf internationaler Bühne sein Können zu beweisen. Eine Rückkehr zu Rapid ist nicht ausgeschlossen, die Gespräche liefen sehr korrekt und ich wünsche Arnor im Namen des SK Rapid alles Gute für die Zukunft.“

Traustason absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Pflichtspiele für den SK Rapid und erzielte dabei drei Treffer. Für seine Heimat Island brachte er es bislang auf fünf Tore in 13 Länderspielen.

Fredy Bickel meint abschließend: „Aufgrund des zumindest vorläufigen Abgangs von Arnor Traustason werden wir nun noch eingehender mögliche Verstärkungen im Offensivbereich in Betracht ziehen, aber sicher nicht voreilig handeln. Ein Neuzugang ist möglich, aber nicht fix, alle Rahmenbedingungen müssen passen, zudem ist unser Kader noch immer sehr groß. Fix ist, dass Eren Keles, der sich in der bisherigen Vorbereitung hervorragend präsentierte, zumindest bis zur vollständigen Genesung von Philipp Schobesberger weiter bei den Profis bleiben wird“, so der Schweizer.

05.07.2017