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© Sportreport/Thomas Muck

Valtteri Bottas gewinnt den Formel 1-Grand Prix von Österreich. Für den Finnen ist es der zweite Sieg in seiner Karriere. Er landet vor Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo.

Die Zuschauer auf dem Red Bull Ring hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen: Bis zur letzten Sekunde wurde den Fans Motorsport-Action vom Feinsten geboten. Der Pole-Setter Valtteri Bottas war nicht zu biegen und fuhr den Sieg nach 71 Runden knapp vor dem WM-Führenden Sebastian Vettel eiskalt ins Ziel: „Im letzten Stinthatten wir ein paar Probleme mit der Blasenbildung an den Reifen. Aber es hat gereicht und ich bin stolz auf diesen Sieg!“ Eine ähnliche Mammut-Leistunggelang Daniel Ricciardo beim Heimrennen seines Teams Red Bull Racing. Der Australier verteidigte den dritten Platz sensationell vor dem heranpreschenden Lewis Hamilton.

Für Red Bull Racing war es – abgesehen vom bitteren Ausfall von Max Verstappen – ein Wochenende der Emotionen. Ein sichtlich von seinen Gefühlen übermannter Daniel Ricciardo strahlte: „Lewis hat am Ende wirklich Druck gemacht. Vor allem in der letzten Runde war er ganz knapp dran. Aber ich habe alles gegeben, bin bei den Bremspunkten ans Limit gegangen. Umso schöner ist dieses Podium für mich und das gesamte Team!“ Ein beachtlicher Trost bleibt demWM-Zweiten Lewis Hamilton, der das Podium als Vierter zwar verpasste, mit 1:07,411 aber den neuen Red Bull Ring Rundenrekord aufstellte. Mit der Zielflagge empfangen wurden alle Finisher vom „F1-Superfan“, Manuel Gröbl aus Feldkirchen bei Graz

Vielgerühmtes Österreich. Schon zur Tradition geworden ist es für den österreichischen Rennstall –angeführt von Dr. Helmut Marko und Christian Horner – sich beim Heim-GP stilecht zu präsentieren und ihre Lederhosen im Paddock auszuführen. Emotionale Momente genossen die heimischen Fans vor dem Rennstart: Während ein Bundesheer-Hubschrauber mit der Nationalflagge über den Red Bull Ring flog, sorgten die Tribünen in rot-weiß-rot für eine einzigartige Atmosphäre und als die Wiener Sängerknaben die Bundeshymne zum Besten gaben, wurden viele Augen feucht. Von allen Seiten gab es überschwängliche Reaktionen in der Alpenrepublik: „Was hier passiert ist unglaublich! Ein Land, ein Rennen, zehntausende Zuschauer, Emotionen und Highlights – besser als hier kann man es nicht machen“ , schwelgte Niki Lauda in Heimatgefühlen. Ähnlich sah es auch Red Bull Racing Teamchef Christian Horner: „Was für eine fantastische Kulisse, Spielberg ist wirklich ein einzigartiges Rennen.

Strahlende Motorsport-Ikonen und Chase Carey bei Legends Parade 2017. Vor dem Rennenrichteten die Fans ihre Blicke auf den Red Bull Ring, wo die Legends Parade 2017 beeindruckende Le-Mans-Autos aus einemhalben Jahrhundert aufwartete. Nicht nur die Besucher waren begeistert, vor allem den zehn Motorsport-Ikonen, die geschichtsträchtigeRennwagen pilotierten, klopfte das Herz, so auch Gerhard Berger: „ Das sind die schönsten Autos, die je auf einer Rennstrecke waren“, strahlte die österreichische Legende. Der Tiroler war damit bei allen vier Legends Paradesam Start. Für den Teamchef des BMW-Teams, das 1999 den Sieg bei den „24 Stunden von Le Mans“ einfuhr, ging ein Wunsch in Erfüllung. Zum ersten Mal durfte er im BMW V12 LMR auf das Gaspedal steigen! Nicht minder glücklich über ihren besonderen Einsatz waren der amtierende Le-Mans-Sieger Brendon Hartley, Jean Alesi, Neel Jani, Tom Kristensen, Helmut Marko, Dieter Quester, Guy Smith, Hans-Joachim Stuck und Mark Webber.

Tickets 2018. Hinter den Fans liegt ein ereignisreiches Rennwochenende mit Highlights am laufenden Band. Autogrammstunden in derF1 Fan Zone, der Public Pitlane Walk, Stuntshows, Stars hautnah auf dem „Styrian Green Carpet“, Ö3 Konzerte und vieles mehr machen jetzt schon wieder Lust auf das nächste „Motorsport-Festival zum Anfassen“. Und es geht direkt weiter, denn: Tickets für den „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2018“ (29. Juni -1. Juli) gibt es bereits unter www.projekt-spielberg.com/f1tickets! Wer sich seinen Platz bis Jahresende2017 sichert, holt sich damit auch den Frühbucherbonus von minus 20 Prozent.

Medieninfo: Media Spielberg

09.07.2017