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Der EC Bregenzerwald startet mit voller „Maximilian-Power“ in die neue Saison. Neben der Vertragsverlängerung von Maximilian Hohenegg, konnte Maximilian Egger von den Red Bull Hockey Juniors verpflichtet werden. Auch die Kärntner Philip Siutz und Mark Kompain bleiben den Wälder erhalten. Der EC „die Adler Kitzbühel“ konnte den Vertrag mit Peter Lenes verlängern.

Der 21 jährige Tiroler Maximilian Hohenegg bestreitet ab kommenden Herbst wieder Spiele für den EC Bregenzerwald und die Bulldogs Dornbirn. Die letzten Jahre verbrachte Hohenegg bei den Nachwuchsmannschaften des SC Riessersee, bevor er 2015 zum U20 Team des HC Innsbruck zählte. Dort bestritt er 38 Spiele und brachte es auf 21 Tore und 29 Assists. Neben den meisten Vorlagen hatte Maximilian auch die beste +/- Statistik seines Teams. Im Folgejahr unterzeichnete der Stürmer dann erstmals beim ECB. In seiner Premierensaison in der zweithöchsten österreichischen Liga kam er gleich auf vier Tore und bereitete drei weitere vor. „Maximilian ist ein ganz ruhiger, angenehmer Spieler. Ich glaube er weiß selber noch nicht, wie gut er sein könnte.“ sagt Andreas Judex über Hohenegg.

Maximilian Egger kommt neu ins Team von Coach Jussi Tupamäki. Der 19 jährige Salzburger spielte bereits für die Nachwuchsteams von Salzburg und Linz. Mit der U20 Mannschaft der Mozartstädter wurde Egger bereits EBYSL Champion. Letzte Saison absolvierte er zehn Spiele für die roten Bullen in der neuen Alps Hockey League. Nun bekommt der Verteidiger bei den Kooperationspartnern Bregenzerwald und Dornbirn per Leihvertrag die Chance sich für höhere Aufgaben zu beweisen.

Philip Siutz startete seine Eishockeykarriere im Villacher Nachwuchs. 2011 gewann der Verteidiger mit der österreichischen U18 Auswahl die Bronzemedaille bei der B-WM. Für den VSV trat Siutz sowohl in der EBYSL als auch in der EBEL an. Zwischenzeitlich wechselte er in die schwedische Division 1 zu Vännäs HC. 21 Einsätze bestritt der 23 Jährige vergangene Saison für die Wälder, brachte es auf ein Tor und fünf Vorlagen. In Dornbirn ging Siutz 43 Mal für die Bulldogs aufs Eis. ECB Obmann Guntram Schedler sieht noch einige Arbeit auf Siutz zukommen: „Philip ist ein junger Spieler und seit einem Jahr in unserem System mit Dornbirn. Er hat sehr viel Potential, muss aber noch an seinem Körper arbeiten. Wenn Philip die Doppelbelastung der Kooperation aushält und die mentale Stärke dazu hat, wird er uns noch viel Freude bereiten.“

Bei Mark Kompain handelt es sich um den Sohn von der KAC Legende Gert „Mugl“ Kompain. Der 20 Jährige und Philip Siutz kennen sich bereits aus der Zeit im U20 Team des VSV. 2015 trat Mark auch für Kapfenberg und Zell am See als Kooperationsspieler an. Auch Kompain kam in der letzten Saison zum ECB. Aufgrund seiner Verletzungen im Vorjahr absolvierte der kräftige Verteidiger nur 15 Spiele für die Wälder. Laut Guntram Schedler könnte Kompain heuer einen großen Schritt machen: „Mark ist ein Paradeathlet und körperlich topfit. Er hat ein riesengroßes Herz und einen starken Willen. Ich hoffe ihm geht heuer der Knopf auf, damit er seine Stärken am Eis umsetzen kann. Wenn er das macht, wächst kein Gras mehr, wo er einen Hit gefahren hat.“

Mit dem 31-jährigen Peter Lenes konnte ein weiterer ganz wichtiger Baustein dem Adlerteam hinzugefügt werden. Der kleine US-Wirbelwind mit österreichischen Wurzeln geht bereits in seine 4. Saison bei den Adlern aus Kitzbühel. Mit seiner enormen Schnelligkeit, seiner Wendigkeit und seinen herausragenden Dribblings umkurvt er immer wieder die Abwehrreihen und sorgt so für enorme Gefahr vor dem gegnerischen Tor. In bisher 89 Spielen für die Adler brachte es Lenes auf 122 Punkte, letzte Saison erzielte er trotz einer langwierigen Schulterverletzung – er verpasste dadurch 10 Spiele – 12 Tore und 21 Assists und wurde damit Punktbester Spieler der Adler.

Peter Lenes an seine Fans in Kitzbühel: „Ich freue mich auf meine bereits 4. Saison in Kitzbühel. Ich liebe die Stadt und die Leute und muss sagen, dass Kitzbühel für mich bereits eine zweite Heimat geworden ist. Es wäre daher für mich schwer vorstellbar woanders zu spielen. Die Mannschaft hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Ich habe große Freude daran, ein Teil dieses sich ständig entwickelnden Teams zu sein. Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Saison ein konkurrenzfähiges Team in der AHL stellen werden. Wenn wir zusammenhalten und eine verschworene Gemeinschaft bilden, werden wir viel erreichen können.“

Medieninfo: Sky Alps Hockey League

10.07.2017