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Andrea Limbacher zog 216 Tage nach ihrem Kreuzbandriss und einer Innenbandzerrung im linken Knie vor kurzem beim Gletschertraining in Zermatt (SUI) wieder erste Schwünge in den Schnee! „Die Bedingungen waren traumhaft, daher konnte ich auch fünf volle Skitage mit Freifahren absolvieren. Ich habe dabei schon wieder ein gutes Gefühl aufbauen können. Am wichtigsten war aber, dass das Knie auf diese Belastungen nicht negativ reagiert hat. Das gibt mir für das Training in den kommenden Wochen und Monaten einen enormen Motivationsschub“, sagte Limbacher.

Die Blessur im linken Knie hatte sich die Skicross-Weltmeisterin 2015 Anfang Jänner dieses Jahres beim Training am Götschen (GER) zugezogen, wo sie sich auf ein Comeback im Weltcup vorbereitet hatte, nachdem sie bereits im März 2016 in Arosa (SUI) schwere Verletzungen im rechten Knie erlitten hatte.

Ihr bisher letztes Weltcuprennen hat Andrea Limbacher am 28. Februar 2016 bei der Olympia-Generalprobe im Bokwang Phoenix Park in Südkorea bestritten, das sie dank einer überragenden Leistung auch gewonnen hat. Die Teilnahme an den Winterspielen im kommenden Februar ist auch das ganz große Ziel der 28-Jährigen. „Es ist mir bewusst, dass es noch ein weiter Weg bis nach Pyeongchang ist, aber ich werde alles daransetzen, um dort in optimaler körperlicher Verfassung an den Start gehen zu können“, ergänzte die Oberösterreicherin.

Neben Limbacher hatten in Zermatt auch das steirische Trio Katrin Ofner, Sandro Siebenhofer und Robert Winkler, die Salzburger Adam Kappacher und Anton Felix Seitz, der Niederösterreicher Johannes Aujesky, der Oberösterreicher Daniel Traxler und der Tiroler Christoph Wahrstötter den ersten Schneekontakt im Rahmen der Intensiv-Vorbereitung auf die kommende Olympia-Saison. Der Oberösterreicher Johannes Rohrweck und der Tiroler Thomas Zangerl werden zu einem späteren Zeitpunkt in das Gletschertraining einsteigen.

„Wir haben in Zermatt bei perfekten Verhältnissen an der Technik gefeilt und dies auch in das Super-G- und Riesenslalom-Training einfließen lassen. Die ganze Mannschaft war mit Feuereifer bei der Sache. Es ist nur zu hoffen, dass wir in den kommenden Wochen auf den Gletschern ähnlich gute Bedingungen vorfinden wie in Zermatt“, meinte ÖSV-Skicross-Headcoach Willi Zechner.

Medieninfo: ÖSV

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24.08.2017