Eishockey, CHL, Champions Hockey League, Vienna Capitals, YP Jyväskylä

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Exakt 149 Tage nach dem letzten Heimspiel in der Saison 2016/2017 gegen den KAC laufen die Vienna Capitals morgen wieder vor den eigenen Fans auf das Eis. Das Team von Head-Coach Serge Aubin trifft zur Saisonpremiere in der Albert-Schultz-Eishalle auf JYP Jyväskylä

Die Vienna Capitals sind in der laufenden Champions Hockey League noch sieglos. Das soll sich morgen ändern. Im ersten Gruppenspiel musste sich der regierende EBEL-Champion in der Overtime auswärts HK Neman Grodno knapp mit 4:5 geschlagen geben. Zwei Tage später, beim Duell in Jyväskylä, zeigten die Wiener eine starke Leistung und verloren gegen den finnischen Topklub mit 1:4. „Wir haben einige Sachen, die wir verbessern müssen. Wir wissen aber auch: Wenn wir eine gute Leistung bringen, haben wir morgen auf jeden Fall eine Chance“, so Caps-Verteidiger-Ikone Phil Lakos. JYP Jyväskylä kommt als Tabellenführer nach Wien-Kagran. Neben den Caps besiegten die Finnen auch den EV Zug aus der Schweiz. „Sie verfügen über gute Eisläufer und sind gut am Schläger. Wir haben aber beim ersten Aufeinandertreffen auch gesehen, dass der Klassenunterschied nicht allzu groß ist. Das erste Drittel wurde von uns zwar verschlafen, im zweiten und dritten Abschnitt konnten wir jedoch mithalten und vergaben auch einige exzellente Torchancen. Wenn wir morgen gegen JYP so spielen wie wir in Finnland aufgehört haben, dann bin ich sehr zuversichtlich“, ergänzt Defender-Kollege Dominic Hackl.

Morgen Vormittag folgt der traditionelle Pre-Game-Skate. Danach steht eine Videoanalyse auf dem Programm. Um 19:30 Uhr fällt dann das Startbully gegen JPY. „Die Leistung gegen Jyväskylä am vergangenen Sonntag war wahrscheinlich unsere beste seit Saisonstart. Wir müssen im Powerplay gefährlicher werden. Daran haben wir auch im Training gearbeitet. Weiters müssen wir unsere Torchancen nützen und wir werden natürlich alles geben“, weiß Head-Coach Serge Aubin an welchen Schrauben noch gedreht werden muss.

Die Spieler brennen seit Tagen darauf endlich wieder, nach vier Monaten und 27 Tagen, vor den eigenen Fans auflaufen zu können. „Ich kann es fast nicht mehr erwarten. Hoffentlich kommen, trotz der hochsommerlichen Temperaturen, auch viele in die Halle. Wir brauchen jeden einzelnen“, richtet Stürmer Sascha Bauer einen Appell an die gelb-schwarze Fangemeinde.

Medieninfo: Vienna Capitals

30.08.2017