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Titelverteidiger und Supercup-Gewinner HC Hard startet am Mittwoch (19.30 Uhr, Sporthalle am See) gegen Aufsteiger HSG Graz in die heimische Meisterschaft.

Reisen und Regeneration stand für den HC Hard nach dem kräfteraubenden Champions-League-Qualifikationsturnier am Wochenende in Presov (SVK) am Montag auf dem Programm. Bereits um fünf Uhr früh ging es mit dem Flugzeug von Košice via Wien nach Zürich.

Die „Helden von Presov“ scheiterten am Sonntag erst in einen denkwürdigen Final-Krimi gegen den Favoriten Sporting Lissabon (POR) mit 34:35 (31:33; 29:29, 17:17) nach Verlängerung haarscharf am Einzug in die Champions League. Am Vortag eliminierte der sechsfache österreichische Meister das weitaus stärker eingeschätzte Gastgeberteam Tatran Presov mit 26:25 (13:12).

„Ich muss der Mannschaft trotz der knappen Endspiel-Niederlage ein großes Kompliment machen. Sie hat in beiden Begegnungen eine Leistung abgeliefert, die uns im Vorfeld nur wenige Leute zugetraut haben. Wir haben den österreichischen Handballsport mehr als würdig vertreten. Jetzt gilt es diesen Aufwärtstrend in der heimischen Meisterschaft und im EHF-Cup zu bestätigen“, so Hard-Cheftrainer Petr Hravochec.

Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr, Sporthalle am See) starten die Roten Teufel vom Bodensee mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger HSG Graz in die HANDBALL LIGA AUSTRIA. Somit tanzt der spusu SUPERCUP 2017-Gewinner innert 12 Tagen bereits auf der „dritten Hochzeit“.

Der Liga-Neuling hat sich im Sommer ordentlich verstärkt. Der 38-jährige Spielertrainer Ales Pajovic (SLO) kann künftig auf die Dienste der Legionäre Nemanja Belos (Bregenz Handball) und Rok Simic (HC Bruck) sowie Timo Gesslbauer, Thomas Gollenz, Thomas Scherr (alle HSG Remus Bärnbach/Köflach), Philipp Moritz und Jozsef Albeck (beide HiB Graz) zählen.

Der Titelverteidiger aus dem Ländle muss zum Liga-Auftakt weiterhin auf seine Youngster Konrad Wurst (Rückenprobleme) und Mathias Maier (Lehrabschlussprüfungen) verzichten.

Medieninfo: HC Hard

04.09.2017