Fußball, Bundesliga, tipico Bundesliga, SCR Altach, Klaus Schmidt, Thomas Hickersberger

© Sportreport

Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte“ waren am Sonntag Ex-Rapid-Trainer Zoran Barisic, Altach-Coach Klaus Schmidt und Sky-Experte Oliver Lederer. Der Trainer der Altacher lobte dabei vor allem seinen Assistenztrainer Thomas Hickersberger.

Klaus Schmidt:

über den Aufschwung von Altach: „Wir haben einige Zeit gebraucht, um in die Gänge zu kommen. Wir haben in den letzten drei Partien aber sieben Punkte gemacht und jetzt schaut die Tabelle auch wieder freundlicher aus. Aufgrund der Europacup-Spiele haben wir auch eine relativ hohe Belastung gehabt. Uns hat die Länderspielpause richtig gut getan.“

über die Familiensituation: „So oft sehe ich die Mädels nicht. Deswegen war die Freude, dass ich sie gesehen habe fast größer als um den Sieg. Es freut mich natürlich, wenn sie in der Nähe von mir zu Hause ins Stadion kommen. In dem Geschäft ist es schwierig die Familie mitzunehmen. Man weiß nicht wie lange man wirklich bleiben darf. Wenn der Papa sagt fahren wir nach Altach, kommt das glaube ich nicht wirklich gut an.“

über die Nachfolge von Zoran Barisic: „Nach so einer Situation, wie sie zwischen Rapid und Zoran Barisic war, da ist der nächste Trainer faktisch chancenlos. Wenn du mit einer Mannschaft, die im Irgendwo war, so erfolgreich wirst, dann kann kommen wer will. Der fährt gegen den Baum.“

über Assistenztrainer Thomas Hickersberger: „Er ist ein Triple-Jackpot für Altach. Er ist ein perfekter Mensch, ein Besessener und ein Experte. Das macht ihn für jede Mannschaft unbezahlbar. Er hat sich in kürzester Zeit in Altach in alle Herzen gearbeitet. Jeder Tag mit ihm ist ein Erlebnis. Vom ersten Tag ist er wie eine Bombe in den Verein hineingefahren. Ich bin so froh, dass ich ihn hab.“

über seine Entwicklung als Trainer: „Man kann nicht mehr so trainieren wie 1999, wo ich unter Klaus Augenthaler eingestiegen bin. Wenn wir heute noch so trainieren dann geht das nicht mehr. Deswegen versuche ich mich jeden Tag weiterzuentwickeln, mich in den Trainings zu verbessern, auch im Umgang mit den Spielern, Medien und Vereinsverantwortlichen. Dann hat man die kleine Möglichkeit in dem Geschäft zu bestehen.“

über sein Motto: „Ich bin mit Altach ins Trainingslager ins Montafon gefahren in ein super Hotel mit super Anlagen. Dort habe ich eine kleine Suite gehabt und dann habe ich mir gedacht: Da will ich bleiben. Und das ist jetzt mein Motto. Ich bin gekommen um zu bleiben. Ich will alles daran setzen hier zu bleiben, weil ich gerade einen Traum lebe.“

Medieninfo: Sky

10.09.2017