Westwien

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Bewerbsübergreifend schwimmt die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf der Erfolgswelle. Nach dem Auftaktsieg über den SC kelag Ferlach und dem Aufstieg in die zweite Runde des EHF Cup, rangen die Wiener Meister ALPLA HC Hard im Nachtragsspiel der zweiten Runde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA mit 29:24 nieder. Damit bleibt WESTWIEN in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Die Glorreichen Sieben legten wie schon zuletzt im EHF-Cup gegen Bregenz einen Blitzstart hin. Keine Anzeichen von Müdigkeit nach den Reisestrapazen am Wochenende, Head Coach Hannes Jón Jónsson hatte seine Truppe auch Dienstagabend auf die schwere Aufgabe fokussiert. Nach acht Minuten stellte Bregenz-Matchwinner Gabor Hajdu bereits auf 5:2, aber wie schon zuletzt beim Serienmeister fängt sich der Gegner danach. Die Harder Meister holten Tor um Tor auf, konnten bereits nach einer Viertelstunde zum 7:7 ausgleichen. Danach blieb es eine enge Partie, die beiden Mannschaften schenkten einander nichts, scheiterten u.a. auch vom Siebenmeterpunkt. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann eine starke Phase der Vorarlberger, die sich in Minute 28 erstmals die Führung holten und mit der Pausensirene noch auf 14:12 stellten.

Aber die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN steckte nicht auf. Gleich nach Wiederbeginn konnten die Wiener eine doppelte Überzahl gut nutzen, durch Frimmel und Hajdu zum 14:14 ausgleichen. Sehr turbulent gestaltete sich dann die Schlussphase. Bei Hard mussten mit Herburger und Arnaudovski gleich zwei Mann mit Rot vom Feld, bei WESTWIEN mit Jovanovic einer. Die WESTWIENER konnten die Überzahl aber zu ihren Gunsten nutzen, die beiden isländischen Neuzugänge Kristjansson und Ragnarsson brachten die Gastgeber mit plus zwei in Führung, 24:22.
Für die Vorentscheidung sorgten in der Folge Kristjansson und Frimmel, die den Vorsprung auf bereits plus vier, 27:23, ausbauen konnten. Die Entscheidung war gefallen, am Ende feierte die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in einem turbulenten Spiel mit insgesamt vier roten Karten einen dann doch noch deutlichen 29:24-Heimsieg über Meister ALPLA HC Hard.

Viggo Kristjansson, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir haben in der ersten Halbzeit ok gespielt, aber in der zweiten Halbzeit waren wir klar besser als Hard. Meine Familie war heute da, das war sehr wichtig für mich, denn mit meiner Familie als Zuschauer spiele ich immer gut.“

Hannes Jón Jónsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Ich bin super zufrieden heute mit der Leistung und den zwei Punkten. Unsere Abwehr hat 60 Minuten gut gearbeitet und unser Kopf hat 60 Minuten gehalten. Wir haben zum Beispiel 13 Zweiminutenstrafen bekommen, sind trotzdem cool und fokussiert geblieben. Unsere Bank war super, Seitz und Schiffleitner haben mit frischen Beinen sehr gut gespielt, Kaiper im Tor war überragend. Vor allem der Kampfgeist in der Abwehr war wie ich das haben will. Ich bin heute stolz auf mein Team, aber jetzt voller Fokus auf Bruck und dann können wir diese harte Serie mit vielen Spielen hoffentlich mit zwei weiteren Punkten beenden.“

Severin Englmann, Co-Trainer ALPLA HC Hard: „Nach dem 23:25 haben wir den Faden verloren. Wir hatten Probleme in der Defensive und konnten von vier Siebenmetern nur einen verwerten,“ „Nach dem 23:25 haben wir den Faden verloren. Wir hatten Probleme in der Defensive und konnten von vier Siebenmetern nur einen verwerten.“

Michael Knauth, ALPLA HC Hard: „Glückwunsch an WESTWIEN, der Sieg geht heute völlig in Ordnung. Die WESTWIENER waren vor allem in der Endphase die routiniertere und cleverere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“

Medieninfo HLA

12.09.2017