Vienna Capitals, VSV, #vicvsv

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In der 8. Runde der Erste Bank Eishockey Liga stand das Spiel Vienna Capitals vs. VSV auf dem Programm. Durch einen wahren Kraftakt zwingen die Gastgeber die Gäste aus Kärnten mit 3:1 in die Knie und fahren den 20. Sieg in Serie ein. Der Führungstreffer fiel unter die Rubrik „umstritten“.

Das erste Drittel begann wie allgemein erwartet. Die Vienna Capitals hatten ein Übergewicht an optischen Spielanteilen und auch hatten auch die besseren Torchancen. Pollastrone (2.) und Nödl (3., 15.) hatten die besten Möglichkeiten für die Vienna Capitals. Trotz aller optischer Überlegenheit fehlte am Ende der letzte Nachdruck in den Angriffsbemühungen der Gastgeber. Auf der Gegenseite stand der VSV in der Defensive durchaus geschickt und setzte auch offensive Nadelstiche. Die beste vergab Flick in der 17. Minute. Exakt 59 Sekunden vor dem Drittelende war es schlussendlich den Gästen vorbehalten das 0:1 zu erzielen. Sarauer gewinnt ein Bully in der Angriffszone und leitete die Scheibe zurück zu Verteidiger Shields. Seinen Schuss fälscht Verlic zur 0:1-Pausenführung nach dem ersten Abschnitt ab.

Zu Beginn des 2. Drittels änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Die Vienna Capitals hatten die deutlich besseren Spielanteile ohne jedoch die letzte zwingende Torgefahr zu erzeugen. Der VSV stand defensiv sehr geschickt und ließen die Gastgeber kaum in die gefährlichen Zonen kommen. Erwähnenswerte Torchancen auf beiden Seiten waren Mangelware. Dies sollte bis zur 31. Minute Bestand haben als in einer Szene der Ex-Caps-Meister Goalie David Kickert seine Sonderklasse zeigte. Nach dem ersten Überzahlspiel der Gäste kontern die Wiener. Vause bedient Nödl mustergültig. Seine Direktabnahme kann Kickert aber entschärfen. Auf der Gegenseite hätte Walter in Überzahl beinahe das 0:2 erzielt. Aufgrund der Spielanteile wäre es zwar nicht verdient – Aufgrund der Qualität der Torchancen aber nicht unverdient gewesen. In der Schlussphase des Mittelabschnitts sollten die Vienna Capitals zurückschlagen und den Ausgleichstreffer erzielen. In Überzahl wird McKiernan freigespielt der per präzisen Schuss zum 1:1-Zwischenstand nach 40 Minuten einnetzt.

Das letzte Drittel lässt sich kurz auf dem Punkt bringen. Die Vienna Capitals hatten ein deutliches Übergewicht an Spielanteile und Zeit im Angriffsdrittel. Es fehlte aber weiter der letzte Pass in die gefährliche Zone vor das Tor der Gäste. Die gefährlichsten Einschusschancen fand Nödl in der 51. Minute vor. Auf der Gegenseite waren die Gäste keinesfalls offensiv harmlos. Schlacher (52.) bzw. Verlic hatten das mögliche 1:2 und die gefühlte Vorentscheidung auf dem Schläger. Davor gab es in der 47. Minute noch einen Faustkampf als VSV-Spieler Brunner Caps-Verteidiger Lakos „herausforderte“ und dieses Duell „deutlich verlor“. So spitze sich die Dramatik zu. In der vorletzten Minute der regulären Spielzeit gingen schlussendlich die Vienna Capitals in Führung. Nach einer falschen Icing-Entscheidung gibt es Bully vor dem Tor der Gäste. Die Gastgeber konnten sich im Angriffsdrittel festsetzen. Samson passt die Scheibe in der Folge zu Pollastrone der den Puck zum 2:1 einnetzt. 21 Sekunden vor dem Spielende gelingt den Wiener der Schlusspunkt. In Unterzahl trifft Vause ins verlassene VSV-Tor zum 3:1-Endstand.

Am Ende feiern die Vienna Capitals einen verdienten, aber am Ende hart erkämpften, 3:1-Heimsieg gegen einen beherzt kämpfenden VSV. Die Wiener feiern saisonübergreifend den 20. Sieg in Serie und verbessern damit den eigenen Erfolgsrekord weiter.

Vienna Capitals vs. VSV 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
Tore: McKiernan (39.), Pollastrone (59.), Vause (60./EN, SH) Verlic (20.)

01.10.2017