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In der Erste Bank Eishockey Liga kommt es zum Duell VSV vs. HCB Südtirol. Die Südtiroler wollen zunächst bei den Villacher Adlern und dann bei Red Bull Salzburg weg vom Tabellenende kommen. So gesehen stehen diese beiden Spiele im Zeichen der Wiederauferstehung.

Am Freitag 6. Oktober mit Spielbeginn um 19,15 Uhr sind Egger & Co. beim EC VSV in Villach zu Gast. Die Kärntner finden sich auf dem achten EBEL-Tabellenplatz wieder und haben zwei Punkte mehr als die Foxes auf dem Konto. Die Rangliste ist aktuell sehr dicht gedrängt und es bedarf unbedingt des ersten Auswärtssieges, um den letzten Tabellenplatz zu verlassen. In Graz wurde diese Chance in einem Harakiri-Spiel vertan, in Villach kann dies aus den erlebten Erfahrungen durch 100%-igen Einsatz korrigiert werden. Auch die Villacher kommen aus einer schwierigen Situation: nach einem starken Saisonbeginn mit drei Siegen aus vier Spielen kassierte das Team von Coach Greg Holst hintereinander vier Niederlagen. Zwei davon zu Hause gegen Klagenfurt und Salzburg und weitere zwei auswärts gegen Dornbirn und Vienna. Natürlich brennen die Hausherren in ihrer Stadthalle auf einen Sieg und es wird zweifelsohne ein heißes Match werden. Besonders aufpassen muss der HCB Südtirol Alperia auf den Topscorer der Kärntner Miha Verlic, welcher bereits 9 Punkte (davon 8 Tore) erzielt hat. Die Weißroten können mit dem aktuellen Topscorer der Liga Austin Smith dagegenhalten, welcher nach 8 Spieltagen bei 13 Punkten (4 Tore und 9 Assists) anhält.

Am Sonntag 8. Oktober mit Anpfiff um 16,00 Uhr werden die Bozner im Big Match in Salzburg gegen die Red Bulls antreten. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit drei Niederlagen in Folge, haben sich die Mozartstädter gefangen und liegen aktuell mit 12 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Die laufende Woche ist für Raffl & Co. sehr kräfteraubend, denn am Dienstag waren sie in der CHL in Wolfsburg im Einsatz und gewannen mit 5:4. Vor dem Spiel gegen die Foxes sind sie am Freitag auswärts gegen Graz gefordert.

„In den letzten Spielen haben wir uns kontinuierlich verbessert”, analysiert Coach Pat Curcio, “ jetzt müssen wir endlich verstehen, wie man siegt: wir haben zu viele individuelle Fehler produziert und diese Woche haben wir daran gearbeitet, diese auszumerzen“. “Wir müssen über die ganzen 60 Minuten hindurch 100% geben”, erklärt Bozens Topscorer Austin Smith, „wir können es uns nicht leisten, auf der Stelle zu treten. Mit der Zeit verbessern wir uns in vielen Belangen, Disziplin inbegriffen, wir müssen ganz einfach das tun, was wir können: intelligente Spielzüge im richtigen Moment anbringen. Wir müssen vor allem lernen, wie man einen Vorsprung und die Zeit verwaltet“.

Medieninfo: Bozen/Redaktion Sportreport

05.10.2017