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© Sportreport

Während der HC Fivers WAT Margareten zu einem ungefährdeten 30:23-Erfolg über den HC Bruck vor Heimpublikum kam, rettete den UHK Krems ein 7-Meter in der Schlusssekunde. Jakob Jochmann behielt dabei die Nerven, traf zum 31:30 über die HSG Graz, womit man weiter an der Tabellenspitze bleibt.

Erster und alleiniger Verfolger ist nunmehr Meister HC Hard. Die Vorarlberger setzten sich in einem spannenden West-Derby bei Handball Tirol mit 29:24 durch. Bereits Freitagabend bejubelte der HC Linz AG mit dem 29:25 im Topspiel der Runde über den SC Ferlach den insgesamt dritten Sieg in dieser Saison. Im EHF Cup musste sich die SG Handball Westwien Wacker Thun (SUI) mit 22:27 geschlagen geben. Im Nachtragsspiel trifft Westwien kommenden Dienstag auswärts auf Bregenz Handball.

Das Topspiel geht an den Meister
Am 7. Spieltag der spusu-HLA-Hauptrunde setzte es die erste Heimniederlage für Handball Tirol. Gegen den regierenden Meister HC Hard verlor man trotz einer über weite Strecken sehr guten Vorstellung in der Osthalle mit 24:29.

Raúl Alonso, Trainer Handball Tirol: „Gratulation an Hard, das sich diesen Sieg letztlich verdient hat. Dieses Team ist eben das Nonplusultra der Liga, das es zu schlagen gilt. Das hat man heute gesehen. Trotz des Ausfalls von Risto Arnaudovski ist der Kader enorm stark, vor allem in der Breite. Wir haben zunächst dominiert, eine tolle erste Hälfte hingelegt, sind variabel, mit viel Spielfreude aufgetreten. In der zweiten Halbzeit hatten wir Probleme in der Abwehr, vorne haben wir zu häufig den Weg durch die Mitte gesucht. Dann mussten wir plötzlich dem Rückstand nachlaufen, das hat viel Kraft gekostet. Hard hatte am Ende die bessere Chancenverwertung. Wie sehr sich unser Gegner und deren Fans über den Sieg gefreut haben, bestätigt unsere Entwicklung. Wir dürfen mit vier von sechs möglichen Punkten aus der englischen Woche allerdings sehr zufrieden sein.“

Petr Hrachovec, Trainer HC Hard: „Das war ein Spiel auf Augenhöhe, das sich eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Das Ergebnis sieht souveräner aus als das Spiel war. Die Tiroler haben ein gutes Team, letztes Jahr haben wir hier klar verloren. Heute lief es anfangs nicht gut, wir haben einige Anlaufzeit gebraucht. Wir konnten uns aber in der zweiten Halbzeit deutlich in der Abwehr steigern, haben viele Bälle abgefangen und konnten das Spiel schnell machen. Das war nach der Niederlage in Wien ein ganz wichtiger Auswärtssieg.“

Fivers nach Pflichtsieg gegen Bruck an der Tabellenspitze
Die Fivers WAT Margareten erfüllten mit einem 30:23 gegen den HC Bruck ihre Pflichtaufgabe und bleiben damit an der Tabellenspitze. Peter Eckl gab dabei vor allem seinen jungen Spielern lange Einsatzzeiten, der klare Heimsieg war nie gefährdet.

Paul Offner, HC Bruck: „Wir haben eigentlich ordentlich dagegengehalten, uns nie aufgegeben. Doch wir konnten in entscheidenden Phasen nicht die einfachen Tore machen, haben technische Fehler gemacht. So verliert man natürlich gegen die Fivers. Jetzt müssen wir natürlich hart weiterarbeiten, ordentlich in jedem Spiel dagegenhalten. Dann werden auch die für uns wichtigen Punkte kommen.“

David Brandfellner, Fivers WAT Margareten: „Wir haben heute eine recht ordentliche Leistung geboten, den jungen Spielern viel Einsatzzeit gegeben. Bruck hat nie aufgegeben, konnte lange mithalten. Am Ende war das aber ein klarer Sieg für uns. Man merkt natürlich die hohe Anzahl der Spiele in kurzer Zeit. Jetzt heißt es Regeneration und dann mit Vollgas gegen Linz.“

7-Meter entscheidet Kopf an Kopf Rennen
Die HSG Graz muss sich nach einem Kopf an Kopf Rennen gegen Tabellenführer UHK Krems mit einem 30:31 geschlagen geben. Dabei verliefen die ersten 30 Minuten ganz klar für das Team aus Graz.

Florian Spendier, HSG Graz: „Wir haben uns gut auf den Gegner vorbereitet und man konnte sehen, dass heute ein Sieg drinnen war. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, vor allem in der Deckung. In der zweiten Halbzeit hatten wir wieder einen Einbruch, der uns im Endeffekt das Genick gebrochen hat.“

Westwien verliert EHF-Cup-Hinspiel gegen Wacker Thun 22:27
Die SG Handball Westwien muss sich im EHF-Cup-Hinspiel der zweiten Runde dem Schweizer Verein Wacker Thun 22:27 (13:13) geschlagen geben. Nach einer guten ersten Halbzeit setzte sich am Ende die Routine und körperliche Überlegenheit der Schweizer durch. Das Rückspiel findet in einer Woche in Thun statt.

Conny Wilczynski, Manager SG Handball Westwien: „Glückwunsch an Wacker Thun. In der ersten Halbzeit hatten wir die Schweizer ganz gut im Griff und hätten eigentlich führen können. In der zweiten Halbzeit hatten wir ab der 40. Minute eine Schwächephase, die Thun sehr gut genutzt hat. Ab diesem Zeitpunkt haben wir vor allem im Angriff gegen die robuste und starke 6:0-Deckung keine Lösungen gefunden. Unterm Strich wäre heute mehr drinnen gewesen. Jetzt gilt es, bereits am Dienstag in Bregenz ein gutes Spiel zu machen, bevor es zum Rückspiel in der Schweiz kommt.“

Ergebnisse 7. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018
Handball Tirol vs. HC Hard 24:29 (14:12)

Samstag, 7. Oktober 2017, 18:00 Uhr
Werfer Handball Tirol: Alexander Wanitschek (6), Anton Prakapenia (5), Thomas Kandolf (3), Sebastian Spendier (3), Manuel Schmid (1), Matias Helt Jepsen (1), Alexander Pyshkin (1), Josef Steiger (1), Clemens Wilfing (1), Armin Hochleitner (1), Dario Lochner (1)
Werfer HC Hard: Dominik Schmid (8), Gerald Zeiner (5), Boris Zivkovic (4), Michael Knauth (3), Thomas Weber (3), Domagoj Surac (2), Luca Raschle (1), Marko Tanaskovic (1), Daniel Dicker (1), Lukas Herburger (1)

HC Fivers WAT Margareten vs. HC Bruck 30:23 (13:8)
Samstag, 7. Oktober 2017, 18:00 Uhr
Werfer HC Fivers WAT Margareten: Stefan Jovanovic (7), Vytas Ziura (5), Luis Stummer (4), Ivan Martinovic (3), Leander Brenneis (3), Marin Martinovic (2), Herbert Jonas (2), Markus Kolar (2), David Brandfellner (2)
Werfer HC Bruck: Lucijan Fizuleto (6), Martin Breg (5), Alexander Fritz (4), Paul Offner (3), Andras Nagy (2), Mirnes Mavric (2), Denis Tot (1)

HSG Graz vs. UHK Krems 30:31 (17:13)
Samstag, 7. Oktober 2017, 19:00 Uhr
Werfer HSG Graz: Nemanja Belos (11), Matjaz Borovnik (5), Lukas Schweighofer (4), Timo Gesslbauer (4), Rok Simic (3), Florian Spendier (2), Ales Pajovic (1)
Werfer UHK Krems: Jakob Jochmann (5), Fabian Posch (4), Norbert Visy (4), Gunnar Prokop (4), Aron Tomann (4), Marko Simek (3), Leonard Schafler (2), Günther Walzer (2), Omerovic (2), David Nigg (1)

HC Linz AG vs. SC Ferlach 29:25 (16:9)
Freitag, 6. Oktober 2017, 19:30 Uhr
Werfer HC Linz AG: Srdjan Predragovic (7), Alen Bajgoric (5), Philipp Preinfalk (4), Christian Kislinger (3), Klemens Kainmüller (3), Dominik Ascherbauer (3), Stefan Lehner (2), Matevz Cemas (2)
Werfer SC Ferlach: Dean Pomorisac (7), Izudin Mujanovic (5), Matthias Rath (4), Janez Gams (3), Marek Pales (3), Leander Krobath (1), Boris Vodisek (1), Adonis Gonzalez-Martinez (1)

Bregenz Handball vs. SG Handball Westwien
Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:30 Uhr

Tabelle Hauptrunde spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA

Rang Mannschaft Begegnungen S U N Tore +/- Punkte
1 HC Fivers WAT Margareten 7 6 0 1 207:183 +24 12
2 UHK Krems 7 6 0 1 210:190 +20 12
3 HC Hard 7 5 0 2 201:180 +21 10
4 Handball Tirol 7 4 0 3 180:172 +8 8
5 SG Handball Westwien 6 4 0 2 160:155 +5 8
6 Bregenz Handball 6 3 0 3 168:164 +4 6
7 HC Linz AG 7 3 0 4 191:197 -6 6
8 HSG Graz 7 2 0 5 195:200 -5 4
9 SC Ferlach 7 0 1 6 169:193 -24 1
10 HC Bruck 7 0 1 6 170:217 -47 1


EHF Cup 2. Runde
SG Handball Westwien vs. Wacker Thun (SUI) 22:27 (13:13)

Samstag, 7. Oktober 2017, 18:00 Uhr
Werfer SG Handball Westwien: Sebastian Frimmel (5), Viggi Kristjansson (5), Matthias Führer (3), Wilhelm Jelinek (3), Olafur Ragnarsson (2), Philipp Seitz (1), Gabor Hajdu (1), Julian Schiffleitner (1), Mladan Jovanovic (1)
Werfer Wacker Thun: Lenny Rubin (10), Nicolas Suter (7), Thomas Lanz (3), Roman Caspar (2), Reto Friedeli (2), Marco Giovanelli (1), Stefan Huwyler (1), Sven Krainer (1)

WHA: Stockerau bleibt an Hypo NÖ dran
Die Damen von Hypo Niederösterreich setzten am Samstag in der vierten WHA-Runde ihren Siegeszug fort, gewannen beim WAT Atzgersdorf 28:22 (15:10). Der Serienmeister hat bereits fünf Spiele absolviert und das Punktemaximum auf dem Konto. Erster Verfolger der Südstädterinnen bleibt der UHC Stockerau dank eines Heimsieges über Vizemeister und ÖHB-Cupsieger MGA Fivers.

Gegen die bei der Sportstars-Gala als bestes Wiener Frauenteam 2017 ausgezeichnete Truppe gelang den Niederösterreicherinnen ein 26:24 (14:14)-Erfolg. Stockerau begann wie aus einem Guss, lag schon mit 11:5 in Führung, ehe die Wienerinnen auf eine offensivere Deckung umstellten und damit immer besser ins Spiel fanden. Nach dem 14:14-Pausenstand konnten die Gastgeberinnen aber wieder an ihre Leistungen zu Beginn des Spiels anschließen.

Aufatmen beim ATV Trofaiach. Den Steirerinnen gelang gegen den HC Feldkrich vor eigenem Publikum ein 16:15 (10:9)-Sieg, es war ihr zweiter voller Erfolg in dieser Saison. Die Vorarlbergerinnen gingen zunächst mit 3:0, später mit 5:1 in Führung, ehe die Gastgeberinnen Fahrt aufnahmen, aufholten und mit einem 10:9-Vorsprung in die Pause gingen. In der zweiten Halbzeit blieb es knapp. Dabei stand es eine gefühlte Ewigkeit 12:12. Danach aber gelang es Trofaiach, einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Dass es nochmals eng wurde, war auch auf den Umstand zurückzuführen, dass sich ATV Trofaiach-Kapitänin Carina Edlinger verletzte. Sie fiel im 6m-Kreis unglücklich aufs Knie und musste mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden. Herausragend agierte an diesem Abend Torfrau Jana Novakovic. ATV-Vizeobmann Christian Dörfler: „Sie war einfach super im Tor, eine Wand!“

Erstmals angeschrieben hat ZV Handball Wr. Neustadt. Die Niederösterreicherinnen gewannen das Derby gegen die Union St. Pölten mit 22:19 (11:10). Sportdirektor Stephen Gibson: „Eigentlich waren ja die Gäste vor diesem Spiel in der Favoritenrolle. Während sie schon sechs Punkte hatten, standen wir noch mit leeren Händen da. Klar, dass wir jetzt erleichtert sind!“ Das Spiel stand lange auf des Messers Schneide. Erst in den letzten 15 Minuten gelang es den Gastgeberinnen, sich entscheidend abzusetzen. Gibson: „Bei St. Pölten ist Felsberger natürlich eine Macht, sie muss man in den Griff bekommen. Generell gab es auf beiden Seiten gute Deckungs- und gute Torfrauen-Leistungen.“

WHA-Nachzügler UHC Eggenburg hat daheim gegen SSV Dornbirn Schoren die Anfangsphase total verschlafen. Bereits nach neun Minuten stand es 0:6. Ein Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war. Die Niederösterreicherinnen mussten sich der Ländle-Truppe schlussendlich 24:27 (8:14) geschlagen geben und warten damit noch immer auf den ersten Punkt. Das gilt auch für die Union APG Korneuburg, die beim 18:32 (8:18) bei HIB Handball Graz auf verlorenem Posten stand.

WHA, 4. Runde
07.10.: UHC Stockerau – MGA Fivers 26:24 (14:14)
07.10.: ATV Trofaiach – HC Feldkrich 16:15 (10:9)
07.10.: WAT Atzgersdorf – Hypo NÖ 22:28 (10:15)
07.10.: ZV Handball Wr. Neustadt – Union St. Pölten 22:19 (11:10)
07.10.: UHC Eggenburg – SSV Dornbirn Schoren 24:27 (8:14)
07.10.: HIB Handball Graz – Union APG Korneuburg Handball 32:18 (18:8)

HBA: Leoben und Hollabrunn im Gleichschritt
Eine beherzte Leistung zeigte die Sportunion Die Falken St.Pölten bei ihrer knappen 21:22 (10:11)-Heimniederlage gegen die Union Leoben. Die Begegnung der sechsten Bundesliga-Runde war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt, auch viele Fehlwürfe waren zu sehen. Schließlich setzte sich die Routine des Tabellenführers durch. St. Pölten war zumeist knapp zurück, lag aber auch (12:11, 13:12, 14:13) dreimal voran, konnte aber den Vorsprung nicht halten.

Der UHC Erste Bank Hollabrunn ist weiterhin mit Leoben gleichauf, hat daheim ein spannendes Derby gegen den Vöslauer HC letztlich knapp mit 27:26 (14:10) für sich entschieden. Hollabrunn-Manager Gerhard Gedinger: „Das war ein typisches Derby. Unser Sieg ist verdient, weil wir über weite Strecken der Partie vorne waren. Wir haben es aber dabei verabsäumt, den Sack früher zuzumachen. Dadurch war es am Ende noch heiß, wobei wir aber nie wirklich in Gefahr waren. Ein psychologischer Aspekt war natürlich, dass unser Ex-Goalie Mario Dubovecak auf der anderen Seite stand.“ Nächste Woche kommt es zum Gipfeltreffen zwischen Hollabrunn und Leoben.

Die HSG Bärnbach/Köflach trennte sich von Schlafraum.at Kärnten 23:23 (14:12), liegt nun einen Punkt hinter dem Führungsduo und vor den Klagenfurtern, die ihrerseits gleichauf mit dem HBA-Team des HC Fivers WAT Margareten sind.

Die Wiener feierten einen 34:30 (17:13)-Heimsieg über Handball Tirol. Sie konnten sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit absetzen und bauten die Führung unmittelbar nach der Pause auf sechs Tore aus. Damit war allerdings noch keine Vorentscheidung gefallen. Handball Tirol gelang es, den Rückstand bis zur 57. Minute auf ein Tor zu verkürzen. Ein Doppel-Schlag von Lukas Gangel brachte die Wiener allerdings endgültig auf die Siegerstraße. Für die Fivers war es der bereits vierte Saisonerfolg, während die Tiroler weiterhin bei einem Punkt halten. HT-Coach Herbert Lastowitza: „Es war ein gutes Spiel. Wir sind wieder stark aufgetreten, hatten leider in gewissen Momenten nicht das Glück auf unserer Seite. Wir haben uns aber toll zurückgekämpft, nur der Ausgleich wollte dann nicht fallen. Wir müssen das Siegen vielleicht noch lernen, dürfen keine Angst davor haben. Da sind die Fivers einfach schon weiter. Das gehört aber zu unserer Entwicklung.“

Männer-Bundesliga, 6. Runde
07.10.: HBA Fivers WAT Margareten – Handball Tirol 34:30 (17:13)
07.10.: UHC Erste Bank Hollabrunn – Vöslauer HC 27:26 (14:10)
07.10.: Sportunion Die Falken St.Pölten – Union Leoben 21:22 (10:11)
07.10.: HSG Bärnbach/Köflach – Schlafraum.at Kärnten 23:23 (14:12)
08.10., 18:00: ATV Trofaiach – Union Sparkasse Korneuburg

Presseinfo ÖHB/HLA/WHA/HBA/red.

08.10.2017